Mittwoch, 21. Februar 2018
Darkest Hour - Die dunkelste Stunde (Kino)
Wir befinden uns mitten in der wahrscheinlich düstersten Zeit Europas. Einer Zeit, in der NS-Deutschland seine Nachbarstaaten überfällt und eine blutige Spur durch den gesamten Kontintent zieht. Großbritannien blieb bisher vom Gröbsten verschont, doch im heikelsten Moment braucht es eine neue Regierung und mit der Führung eben dieser wird ein Mann beauftragt, dessen Mundwerk nur noch von seinem Tabak- und Alkoholkonsum übertrumpft wird: Winston Churchill. Portraitiert wird der exzentrische Politiker in einer unnachahmlichen Weise von Gary Oldman, den viele wahrscheinlich noch als Commissioner Gordon aus der Dark Knight-Trilogie von Nolan kennen werden. Doch auch der übrige Cast kann auf ganzer Linie überzeugen. Insgesamt ist der Film sehr auf Churchill gerichtet und konzentriert sich auf die Darstellung seines Charakters ohne dabei Partei zu beziehen. Wir erleben einen echten Menschen mit guten als auch schlechten Seiten, der durch seine einzigartige Persönlichkeit vielleicht maßgeblich dafür mitverantwortlich war, dass unsere heutige Welt so ist, wie wir sie kennen. Insgesamt gibt sich der Film recht ruhig und weiß durch einzelne Akzente gekonnt das Tempo zu dirigieren. Der dezente, aber äußerst gelungene Soundtrack tut sein übriges. Im Großen und Ganzen kann man wohl festhalten, dass Winston Churchill eine der beeindruckendsten Rollen darstellt, die Gary Oldman je verkörpert hat. Er zeigt dabei seine Wandlungsfähigkeit und seine schauspielerische Brillanz. Die dunkelste Stunde ist ein wirklichkeitsnahes Charakterdrama in unaufgeregter, aber passender Gestaltung, das vor allem durch Oldmans Leistung unbedignt sehenswert ist. Dafür hätte der gute Mann definitiv einen Oscar verdient!
Montag, 21. August 2017
Yuri on Ice (Anime)
Ein Anime über Eiskunstlauf und obendrein beliebt bei der
Yaoi-Fangemeinde? Klingt nach platten Charakteren und viel Fanservice fürs weibliche
Publikum. Tatsächlich gehört Yuri on Ice jedoch zu den wohl besten Sportanime
überhaupt und überraschte mich auf mehrere Arten.
Yuri Katsuki, seines Zeichens japanischer Finalist bei den
Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf der Herren und Hauptprotagonist der Serie,
ist nicht gerade für sein Selbstvertrauen bekannt. Nachdem er im Finale nach
einer miserablen Kür den letzten Platz belegt liegt sein Traum in Trümmern und
er beschließt die Profikarriere mit nur 24 Jahren an den Nagel zu hängen. Sein
Leben lang blickte er auf zum fünffachen Weltmeister aus Russland: Viktor
Nikiforov. In seine Heimat zurückgekehrt wird er von seinen Gefühlen übermannt
und läuft dieselbe Kür, wie sie Viktor gezeigt hat. Nur für sich. Ganz allein.
Er ahnt jedoch nicht, dass er dabei gefilmt wird. Binnen kürzester Zeit erreicht
der Clip rekordverdächtige Klicks und Yuri erhält plötzlich riesige Beachtung
innerhalb der Eiskunstlaufwelt. Auch der Choreograph der Kür, Viktor
persönlich, bekommt den Hype natürlich mit und das Chaos scheint perfekt, als
er eines Tages in Yuris Haus auftaucht und ihm erzählt sein Trainer sein zu
wollen.
Es beginnt eine Geschichte, in der Yuri immer wieder mit
Selbstzweifel und zahlreichen innerlichen Konflikten konfrontiert wird. Dabei
spielen auch seine Gefühle für Viktor eine große Rolle. Der Wettkampf wird
immer härter und Yuri muss bis an seine Grenzen gehen um sein Ziel zu erreichen.
Die Serie lebt besonders von ihren Charakteren. Durch die
individuellen Eislaufprogramme und die untergelegten Soundtracks werden sie
schon allein dadurch stark charakterisiert. Dabei gibt sich der Anime recht
professionell und führt auch Außenseiter in die Welt des Eiskunstlaufes ein. Abseits
des Eises geht es oft heiter, manchmal aber auch tragisch zur Sache. Trotz der
eindeutigen Shonen-Ai Thematik, empfand ich die Szenen zu keiner Zeit als
unangenehm. Die Beziehung zwischen Yuri und Viktor ist sehr gut nachvollziehbar
und selbst die eindeutigen Fanservice-Elemente passen stets thematisch zur
Handlung und wirken nicht als bloßes Feature für das weibliche Publikum.
Besonders gelungen ist die audiovisuelle Präsentation der
Serie. Zwar schwankt die Serie zwischen beeindruckend und akzeptabel, doch
harmonieren die Bilder stets mit dem hervorragenden Soundtrack und liefern
einige wirklich wunderschöne Szenen am Eis, die man so noch nicht gesehen hat. Speziell
Opening und Ending haben Ohrwurmgarantie.
Mit seinen zwölf Folgen ist es der Serie natürlich unmöglich
jeden Charakter detailliert auszuarbeiten. So fokussiert sich die Story
besonders auf den Hauptcharakter Yuri Katsuki. Auch wichtigere Nebenfiguren wie
sein Trainer Viktor oder der Rivale Yuri Plisetsky werden in verschiedenen
Lichtern dargestellt. Kleinere Figuren bleiben oft einseitig beleuchtet, bieten
aber dennoch hin und wieder kleine Andeutungen auf komplexere
Charakterentwicklungen. Für einen so kurzen Anime durchaus passend.
Einer der wenigen Kritikpunkte ist eigentlich nur die etwas
oberflächliche Behandlung des Themas Homosexualität. Die sexuelle Orientierung
der Figuren scheint überhaupt keine Überraschung zu sein und manche Szenen, die
eigentlich prädestiniert wären für peinliche Momente, erschienen den nebenstehenden
Charakteren vollkommen normal. Es wäre zwar durchaus löblich in einer Welt zu
leben, in niemand für seine sexuelle Orientierung schief angeschaut wird, doch wissen
wir wohl alle, wie die Wirklichkeit aussieht und so wirkt die Serie manchmal
etwas realitätsfern, sofern dies in Bezug auf Anime ein Kritikpunkt sein kann.
Gerade im Kontrast zur ansonsten sehr interessant dargestellten
Eiskunstlaufwelt. Ich schätze jedoch, dass die kritische Betrachtung von gesellschaftlichen Einstellungen und Akzeptanz von Homosexualität ohnehin keinen Platz in den zwölf Folgen gehabt hätte.
Abschließend kann ich nur sagen, dass der Anime für mich
eine gewaltige Überraschung war. Ich hätte nie gedacht, dass mir eine Serie mit
eindeutigem Fokus auf Shonen-Ai gefallen könnte, doch Yuri on Ice bewies mir
das Gegenteil. Interessante Charaktere, ein grandioser Soundtrack und ein
unverbrauchtes Setting machen Yuri on Ice zu einem wirklich tollen Anime.
Hätten die Macher mehr Budget für bessere Animationen und mehr Folgen gehabt
und hätten sie noch Homosexualität und Akzeptanz in der Gesellschaft thematisiert,
wäre aus einen wirklich tollen ein wahrhaft grandioser Anime geworden. So
bleibt Yuri on Ice immer noch ein hervorragender Sportanime mit einer
ansprechenden Gesamtpräsentation. Wer wie ich über die einseitig gezeigte und
klar fürs weibliche Publikum ausgerichtete Thematik hinwegsehen kann, erhält
immer noch einen wunderbaren Anime über Selbstzweifel, Motivation, Träume und
die Liebe. Denn Yuri’s Geschichte ist weitaus mehr als stumpfer Fanservice und
zeigt erneut, dass Anime Geschichten erzählen können, die vielleicht in anderen Medien scheitern würden.
Sonntag, 13. August 2017
Horizon Zero Dawn (PS4)
Tausende Jahre in der Zukunft, in einer Welt in der die
Menschen in Stämmen leben und gegen die Übermacht der Maschinen kämpfen,
versucht die Ausgestoßene Aloy ihre Vergangenheit zu entdecken. Dabei entpuppt
sich das postapokalyptische Action-RPG als wahres Open-World Meisterwerk mit
Tiefgang.
Aloy hat es nicht leicht. Bereits als Säugling wurde sie
verstoßen. Warum, weiß sie allerdings auch Jahre später noch nicht. Sie ist
mutterlos, was für den äußerst gläubigen Stamm der Nora eine schwere Sünde ist.
So lebt sie bei Rost, einem ausgestoßenen Jäger, der sie wie ein Vater von
Kindesbeinen an aufzieht. Er lehrt sie die Kunst der Jagd und Aloy beschließt
an der sogenannten Erprobung teilzunehmen. Ist sie erfolgreich, wird sie wieder
in den Stamm als Jägerin integriert. Gewinnt sie sogar, so erfüllen ihr die
Erzmütter einen beliebigen Wunsch. Motivation genug, über Jahre hart dafür zu
trainieren.
Horizon Zero Dawn erzählt in seinen ersten Stunden vor allem
vom Überleben in der postapokalyptischen Welt und der Kultur der Nora. Das
wahre Ausmaß der epischen Hintergrundgeschichte offenbart sich erst nach und
nach. Es ist unmöglich etwas über die hervorragende Story zu verraten, ohne
grandiose Twists offenzulegen, doch so viel sei gesagt: Die Entwickler spielen
an vielen Stellen mit der Erwartungshaltung der Spieler und überraschen durch
konsequente und mutige Details. Die Geschichte wird mit zunehmender Spielzeit
immer fesselnder und weiß es gekonnt einen Strudel der Faszination zu erzeugen.
Die Welt in der Aloy lebt ist ebenso faszinierend, wie
erschreckend. In der großen offenen Spielwelt entdeckt man überall die Spuren
und Geschichten der Vergangenheit. Das kennt man bereits von anderen Spielen in
ähnlichem Setting. Was Horizon Zero Dawn neben der Robo-Bedrohung aber zudem einzigartig
macht, sind die fremden Kulturen und Gesellschaften, die sich in den tausenden
Jahren entwickelt haben. Nach und nach trifft Aloy auf Zugehörige der
verschiedensten Stämme. Carja, Oseram und Banuk sind dabei nur die
prominentesten Vertreter. Sie erkunden ihre Kultur, bereist fremde Städte und
trifft immer wieder auf starke Charaktere. Die Welt von Horizon Zero Dawn fühlt
sich lebhaft, echt und glaubwürdig an. Sprüht vor Leben. Besonders in Verbindung
mit den zahlreichen Offenbarungen der Vergangenheit, wirken die neu
geschaffenen Kulturen einfach nur faszinierend und es macht riesigen Spaß sie
zu entdecken.
Abseits der Hauptgeschichte findet man zahlreiche Quests mit
durchaus interessanten Geschichten dahinter. Diese liegen zwar in Quantität und
Länge hinter RPG-Schwergewichten wie The Witcher 3 zurück, müssen sich
storytechnisch aber keinesfalls hinter ihnen verstecken und stehen eindeutig
über RPG-Standardkost. Neben den unterhaltsamen Nebenquests beschäftigt sich Aloy
zudem mit verschiedenen Aufträgen, geht auf Maschinenjagd, verbessert ihre
Ausrüstung oder sammelt allerlei Collectibles. Diese sind teilweise sogar lose
in die Handlung integriert, liefern Spekulationsspielraum und bieten obendrein
eine Belohnung, die durchaus nennenswert ist. Anders als in es zum Beispiel in
den letzten Teilen der Assassin’s Creed Serie war, bleibt die Jagd nach den
Schätzen stets überschaubar, motivierend und in der Spielwelt glaubhaft.
Neben der mutigen Geschichte, der tollen Atmosphäre und der
grandiosen Welt, punktet Horizon Zero Dawn auch durch sein fabelhaftes
Gameplay. Grundsätzlich stehen Aloy Pfeil und Bogen zu Verfügung. Die Munition
dafür muss sie sich aus Maschinenteilen und Materialien aus der Umwelt selbst
herstellen. Der Clou: Die Metallscherben, welche sie für Pfeile braucht, dienen
in der Welt von Horizon Zero Dawn auch als gebräuchliches Zahlungsmittel. Dies
führt jedoch selten zu wirklicher Munitionsknappheit. Lässt einen jedoch
durchaus zweimal überlegen, ob die neue Ausrüstung bei Geldknappheit wirklich
nötig ist. Solche Kniffe sah man ja bereits in Spielen wie Metro oder teilweise
auch in der Fallout-Serie (Kronkorkenmine). Während die Jägerin zu Beginn
lediglich einfache Pfeile im Repertoire hat, verfügt sie bald über ein breites
Sortiment an Bögen und Geschossen, die unterschiedliche Attribute haben oder
Elementschaden verursachen. Neben dieser Waffenart und ihrem Speer für den
Nahkampf, stehen ihr zudem zahlreiche andere Werkzeuge zur Verfügung. Egal ob
Schleuder, Sprengfallen, Stolperdraht oder Seilwerfer, das umfassende Inventar
von Aloy bietet gegen jeden Feind die passende Ausrüstung. Diese ist auch
nötig, denn die Maschinen von Horizon Zero Dawn geben durchaus fordernde Gegner
ab. Selbst durch die Fähigkeiten im Levelaufstieg nimmt die Gefahr durch sie
nur bedingt ab. Aloy ist selbst auf dem höchsten Level keine übermächtige
Kriegerin und kann bei unvorsichtigem Vorgehen oder schlechter Ausrüstung immer
noch leicht das Nachsehen haben. Daher ist es wichtig die zahlreichen Maschinen
mit dem sogenannten Fokus zu scannen, ihre Schwachpunkte zu erkennen und ihr
Verhalten zu studieren. Hat Aloy in den entsprechenden Brutstätten zudem genug
Informationen gesammelt, kann sie einzelne Maschinen überbrücken und für sich
selbst kämpfen lassen. Zusammen mit einer fabelhaft funktionierenden
Schleichmechanik, führt dies zu zahlreichen Möglichkeiten jeden einzelnen Konflikt zu
meistern.
Über die optischen Qualitäten dieses Exklusivtitels muss man
meiner Meinung nach nicht viel sagen. Horizon Zero Dawn gehört ohne Frage zu
den grafisch opulentesten und schönsten Spielen des Jahres. Das grandiose
Maschinendesign und die Darstellung der Gesellschaft tun ihr übriges und
erzeugen eine fesselnde Erfahrung die ihresgleichen sucht. Die Animationen
wirken, besonders bei den Maschinen, lebensnah und stets dynamisch. Zwar merkt
man, dass die Engine hinter dem Spiel noch an einigen Stellen ausbaufähig ist,
doch stört dies das Spielgefühl zu keiner Sekunde. Auch akustisch spielt der
Titel in der ersten Liga. Der fantastische Soundtrack untermalt die Kulisse
meist mit bedrohlichen oder melancholischen Tönen, welche die Ambivalenz von
Schönheit und Grausamkeit dieser Welt perfekt unterstreichen. Die deutsche
Vertonung ist eigentlich gut gelungen. Wichtige Figuren haben stets passende
und engagierte Sprecher erhalten und selbst kleine NPCs tanzen selten aus der
Reihe. Lediglich bei der Lippensynchronität gibt es gröbere Schnitzer. Dieses
Problem kennt man jedoch aus der Spieleindustrie bereits zur Genüge.
Was kann ich abschließend zu Horizon Zero Dawn sagen?
Eigentlich nur, dass ich immer noch extrem überrascht bin, was für ein Spiel
die Entwickler von Guerilla Games hier erschaffen haben. Schon bei seiner
Ankündigung und bei der Präsentation auf der Game City Vienna 2017 fand ich den
Titel spannend, dass die Macher vom linearen Shooter Killzone allerdings solch
ein grandioses Open World-Meisterwerk abliefern, hatte ich nicht erwartet. Hier
stimmt einfach alles! Eine glaubhafte und faszinierende Welt, die ebenso
bedrohlich wie wunderschön ist und einfach nur zum Entdecken einlädt, eine
mutige und fesselnde Handlung mit starken Charakteren und enorm motivierendes
Gameplay. Dabei übermitteln die Entwickler obendrein eine Message, die ins Mark
geht und auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Die wenigen Kritikpunkt wie
fehlende Mini-Aktivitäten oder Lippensynchronität verpuffen im Angesicht des
beinahe makellosen Gesamtbildes. Mit rund fünfzig Stunden Spielzeit liegt
Horizon Dawn zwar hinter echten RPG-Brocken wie Witcher, Elder Scrolls oder
Fallout zurück, unterhält dafür jedoch stets auf höchstem Niveau. Außerdem
sollte man hier erneut die Vergangenheit der Entwickler im Hinterkopf haben.
Denn bisher hatten sie in diesem Genre keine Erfahrung und für ein
actionorientiertes Open-World Spiel ist die Spieldauer immer noch mehr als
ausreichend. Nach diesem grandiosen Auftakt kann man sich nur auf die kommenden
DLCs freuen und auf eine Fortsetzung hoffen. Eigentlich kann ich hier am Ende
nur noch sagen, dass Horizon Zero Dawn eines der besten Spiele der letzten
Jahre ist, das jeder PS4-Besitzer gespielt haben sollte. Einer der wenigen
Titel, der einem beim Ablauf der Credits das Gefühl gibt, etwas Einzigartiges
erlebt zu haben. Ein riesiges Dankeschön nach Amsterdam. Bitte mehr davon!
Freitag, 11. August 2017
Die Legende von Korra: Revierkämpfe - Band 1 (Comic)
Endlich ist er da! Drei Jahre nach dem Ende der vierten
Staffel erscheint mit „Revierkämpfe“ nun endlich der erste Band der ersten
Comictrilogie von Die Legende von Korra. Damit setzt auch die Nachfolgeserie zu
Avatar: Der Herr der Elemente, die Tradition fort, denn auch von Avatar Aang
erschienen bereits zahlreiche Comicfortsetzungen in welchen jeweils drei Bände
eine Geschichte erzählen.
Band 1 schließt nahtlos an das Ende der letzten Staffel an.
Korra und Asami befinden sich durch das neu geschaffene Portal in Republica, in
der Geisterwelt und nehmen eine Auszeit. Sie genießen die Zweisamkeit und
intensivieren ihre Beziehung. Doch auch die schönsten Zeiten enden irgendwann.
Als sie von ihrem Ausflug zurückkehren, werden Avatar Korra und Asami bereits
in den nächsten Konflikt hineingezogen. Ein industrieller Großgrundbesitzer
erhebt Anspruch auf das Geisterportal und plant daraus eine Art
Touristenattraktion zu machen. Und dies ist noch nicht einmal die schlimmste
Entwicklung. In der Unterwelt übernimmt ein Mann namens Tokuga die Triade der
Dreifachgefahr und erobert immer mehr Gebiete. Der mit Hakenklingen bewaffnete
Chiblocker gewinnt stetig an Macht und wird bald zum meistgesuchten Mann ganz
Republicas. Unter der Führung von Chefin Beifong nehmen Mako und Bolin, der
derzeit als Makos Einsatzpartner agiert, die Verfolgung auf. Die Ereignisse
überschlagen sich und als sich auch noch die Geister einmischen ist ein neuer
großer Konflikt in Republica unvermeidlich.
Es ist wunderbar all die liebgewonnenen Charaktere
wiederzusehen. Der erste Band von Die Legende von Korra nimmt sich Zeit alle altbekannten
Helden wieder ins Gedächtnis zu rufen, bleibt allerdings nicht zu lange dabei
hängen. Stattdessen wird wird man direkt in die aktuellen Konflike der
Metropole hineingezogen. Die Zeichnungen sind sehr hochwertig und belohnen mit
wunderbaren Farben und Landschaften. Besonders die Geisterwelt weiß zu
gefallen. Auch beim Charakterdesign ist man der Serie treu geblieben. Man zwar
den Artstyle von Irene Koh, spürt aber jederzeit den Respekt vor dem Stoff. Was
nicht zuletzt auch daran liegt, dass Michael Dante DiMartino höchstpersönlich die
Feder führte.
Obwohl ganz klar der neue Konflikt in Republica die neue
Plotsäule sein dürfte, wird auch ein anderes Thema stark behandelt. Korra und
Asamis Beziehung und allgemein die gesellschaftliche Haltung der einzelnen
Völker zum Thema sexuelle Orientierung und gleichgeschlechtlichen
Partnerschaften. Ein durchaus mutiges Thema, betrachtet man die ursprüngliche Ausrichtung
der Serie auf ein junges Publikum. Was in der letzten Szene der Cartoon-Serie
nur vage angedeutet wurde, wird in den kommenden Comicbüchern wohl eine
zentrale Position einnehmen. Dabei wirkt die Darstellung meiner Meinung nach
glaubhaft und zur Gesellschaft der Welt von Avatar passend. Dennoch wird diese
Wendung garantiert viele Diskussionen auslösen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass sich das Warten
wirklich gelohnt hat. Es ist toll endlich wieder in die grandiose Welt von
Avatar einzutauchen und neue Geschichten zu erleben. Der Stil der Serie wurde
beibehalten und ohne zu viel Fanservice nimmt die Story gleich an Fahrt auf.
Der erste Band von „Revierkämpfe“ symbolisiert das langerwartete Wiedersehen
für alle Fans. Die einzigen zwei wirklich gewichtigen Kritikpunkte sind die
vielleicht lediglich die Länge und die lange Wartezeit bis zur Fortsetzung.
Diese soll nämlich erst im kommenden März in den Regalen stehen.
Mittwoch, 9. August 2017
Overcooked (PS4)
Purer Stress. Dafür steht Overcooked wie selten ein anderes
Spiel. Besonders im genialen Multiplayer entfacht das Spiel oftmals einen Orkan
aus Frustschreien und Lachkrämpfen. Dabei ist das Gameplay so einfach, wie
genial. Eine Küche, zwei Köche. Ziel: Die georderten Bestellungen so schnell
wie möglich servieren. Doch die immer wieder kreativ gestalteten Levels
erschweren den Erfolg der Hobbyköche immens. Egal ob kleptomanische Kakerlaken,
Lava Seen, oder gefrorene Böden, Overcooked verlangt alles von seinen Spielern
ab, allem voran perfekte Koordination. Denn oftmals sind die beiden Köche
voneinander getrennt und alleine vollkommen unfähig auch nur ein Gericht
zuzubereiten. Noch hektischer und emotionaler wird es im Versus-Modus, wenn
zwei Teams gegeneinander antreten.
Optisch präsentiert sich das Spiel simpel, aber schick. Das
Design passt wunderbar zum Setting und der Soundtrack hat definitiv
Ohrwurmpotential. In rund dreißig Küchen beweist man sein Können und kocht sich
durch unterschiedlichste Szenarien.
Overcooked ist ohne Frage eines der besten Coop-Spiele der
letzten Jahre. Denn ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Es ist befriedigend
sich zusammen mit seinem Teamkollegen immer neuen Herausforderungen zu stellen
und an jeder zu wachsen. Nur der Umfang hätte noch etwas größer sein können.
Zumindest gibt es zwei DLCs, die das Spiel noch einmal um einige Küchen, Köche
und Speisen erweitern. Unbedingte Empfehlung für Fans von forderndem Couch-Coop.
Ich plädiere für einen zweiten Teil!
Montag, 7. August 2017
Dunkirk (IMAX)
Memento, die Dark Knight Trilogie, Inception, Interstallar.
Nolans bisherige filmische Projekte
sprechen für sich. Nun inszeniert er mit
Dunkirk ein historisches Kriegsdrama, das die Atmosphäre der Schlacht um
Dünkirchen einfangen soll. Wobei Schlacht hier weniger treffend ist, als
traumatische Evakuierungsmission. Die englisch-französischen Truppen wurden in Dünkirchen
eingekesselt und hunderttausende Soldaten warten auf die Rettung vor dem übermächtigen
Feind.
In drei zeitlich separierten Erzählperspektiven erlebt der
Zuschauer wenig Plot und wenig Charakterarbeit. Dafür rückt Nolan das Ereignis
selbst in den Vordergrund und verzichtet dabei auf viele Worte. Die Handlung
schwankt dabei immer zwischen depressivem Kriegstrauma und bedrückendem
Thriller. Durch die Kameraführung, den Schnitt und besonders den Soundtrack
zieht sich durch den gesamten Film eine heikle Anspannung. Dies zerstört den
klassischen Aufbau von Einleitung, Mittelteil mit Höhepunkt und Schluss.
Stattdessen zeigt er durchgehende Nervosität und ständige Ungewissheit in den Reihen
der Soldaten. Diese Auflockerung des klassischen Filmmodells passt für die
gezeigten Szenen wunderbar und wird durch die ausgezeichnete Kameraarbeit
unterstützt. Erneut sei der perfekt gewählte Soundtrack von Hans Zimmer
angemerkt, der zusammen mit den brachialen akustischen Effekten ein einmaliges
akustisches Erlebnis erzeugt.
Dunkirk ist definitiv anders, als Nolans letzte Filme.
Dennoch kann ich die Stimmen verstehen, die Dunkirk als Nolans beste Regiearbeit
bezeichnen. Der Film verzichtet zwar auf übermäßige Gewalt, zeigt jedoch die
Brutalität des Krieges auf eine andere psychologische Art, welche ohnehin
wesentlich besser zu Nolan passt. Und es wäre nicht Nolan, wenn er nicht den
einen oder anderen Clou integriert hätte. So benutzt er vor allem die drei
zeitlich versetzten Erzählperspektiven um einige Überraschungsmomente zu
erzeugen. Insgesamt ein meisterhaft inszenierter Film, der sich nicht hinter
Nolans anderen Leistungen verstecken muss. Eine klare Empfehlung für Nolan- und
Genrefans. Besonders in IMAX ein beeindruckendes Erlebnis!
Donnerstag, 3. August 2017
Unravel (PS4)
Unravel begeistert nicht nur durch seinen charmanten Stil
und der traumhaften Atmosphäre, sondern auch durch intelligentes Leveldesign
und zahlreiche Physik-Spielereien. Die Geschichte wirft uns irgendwo nach
Schweden und führt uns durch die Erinnerungen einer gealterten Dame. Als
stummes Wollmännchen „Yarny“ erkundet man dabei Landschaften Schwedens. Doch
neben atemberaubenden Schneelandschaften und wundervoller Naturbilder, zeigt
das Spiel auch die weniger schönen Seiten der Welt mit schaurigen Friedhöfen
und furchterregenden Müllhalden. Die Story wird anhand stilvoller Fotografien
und kurzen Texten vorangetrieben. All dies klingt eher unspektakulär, erzeugt
jedoch eine starke Immersion und berührt den Spieler gleichermaßen.
Das Gameplay selbst ist einfach gehalten, funktioniert aber
meistens recht gut. Hauptfigur Yarny läuft und hüpft durch die zahlreichen
2D-Level. Auf seinem Weg erwarten ihn Hindernisse, die er mithilfe des eigenen
Fadens, an welchem er hängt, überwinden muss. Lediglich bei einigen kniffligen
Passagen bemerkt man die etwas träge und hakelige Steuerung. Mit etwa 4-6
Stunden ist das Spiel für sein Genre durchaus angemessen lang und motiviert
zudem durch versteckte Collectibles.
Insgesamt begeistert das Spiel durch die wundervolle
Atmosphäre und das liebevolle Design, das man an jeder Ecke und Kante spürt. Es
sprüht vor Emotionen, ohne viele Worte zu benötigen und entspannt die Seele
seiner Spieler immer wieder aufs Neue. Unravel schlägt somit in eine ähnliche
Kerbe wie Journey oder Everybody’s Gone to The Rapture.
Montag, 24. Juli 2017
Assassin's Creed: Unity (PS4)
Arno Victor Dorian wird als Junge Zeuge des Todes seines
Vaters in Versailles. Er lebt von dort an bei der Familie de la Serre, zu
dessen Tochter Elise ihn eine tiefe Freundschaft und vielleicht noch mehr
verbindet. Erst Jahre später soll er herausfinden, dass sein Vater Mitglied des
Pariser Assassinenordens war und von einem Templer getötet wurde. Wie es die
Ironie will, stellt sich heraus, dass die Familie de la Serre selbst zu jenen
Templern gehört. Doch Arno kommt nicht mehr dazu dies mit seinem Adoptivvater
Francois zu diskutieren. Dieser wird nämlich vor seinen Augen ebenfalls zum
Opfer eines Attentates und ihm selbst wird schlussendlich die Schuld dafür
gegeben. Er fristet von dort an ein Dasein in der Bastille und wird nur vom
Gedanken an Rache am Leben erhalten.
Nach Jahren der Assassinenabstinenz legte ich nun endlich
wieder die Kutte der Attentäter an und schwang mich ins Paris des auslaufenden
18. Jahrhunderts, gerade recht zur französischen Revolution. Was nun nach einer
spannenden Story in einem ansprechenden historischen Kontext klingt, entpuppt
sich jedoch oftmals leider als ideen- und höhepunktlosen Ausflug nach
Frankreich.
Technisch hat sich seit dem Release sichtlich viel getan,
denn ich hatte keine Probleme beim Spielen. Auch die Stadt Paris selbst sieht
fantastisch und einfach nur beeindruckend aus. Die Klettermechanik wurde enorm
überarbeitet und wirkt weniger wie auf Schienen, auch wenn noch Luft nach oben
ist. Insgesamt stimmen Gameplay und Optik also eigentlich. Die richtigen
Probleme des Spiels befinden sich auf Seiten der Story und der Charaktere. Denn
dies Geschichte plätschert beiläufig dahin, ohne wirklich zu begeistern. Die
Figuren wirken flach und unausgegoren und auch die Inszenierung war in
vorangegangenen Teilen bereits weitaus besser geglückt. Die völlig belanglose
Animus-Geschichte, die mittlerweile nur mehr auf Voice-Overlay reduziert wurde,
tut ihr übriges und stört die Atmosphäre mehr, als sie sonst etwas tut. So
stand ich nach zahlreichen langweiligen Storyhappen, ohne wirkliches
Mittendrin-Gefühl, am Ende vor einer dramaturgisch gescheiterten Geschichte vor
einem netten Hintergrund.
Assassin’s Creed Unity ist sicherlich kein schlechtes Spiel.
Allerdings unterliegt es beinahe in allen Punkten seinen Vorgängern und sogar
dem, eigentlich nur als Lückenfüller gedachten, gleichzeitig erschienenen
Assassin’s Creed: Rogue. Somit entpuppt sich Arnos Revolution als meiner
Meinung nach schwächster Teil der Serie. Für einen kurzweiligen Trip nach Paris
zum Budgetpreis aber dennoch zu empfehlen. Mehr als Standardkost sollte man
allerdings nicht erwarten.
Freitag, 14. Juli 2017
Orange (Manga)
Naho Takamiya's Leben ist wie das einer jeden Oberschülerin. Eines Tages empfängt sie einen Brief, der angeblich von ihr selbst in zehn Jahren stammt. Ungläubig tut sie das Schriftstück als schlechten Scherz ab. Doch als tatsächlich Dinge passieren, die genau so in jenem Brief beschrieben wurden, beginnt sie ihren angeblichen älteren Ich zu trauen. Im Zentrum des seitenlangen Briefes steht immer wieder Nahos neuer Mitschüler Kakeru Naruse. Sollte dies stimmen, erwartet ihn ein schlimmes Schicksal. Von ihrem zukünftigen Ich darum gebeten, entschließt sich die junge Schülerin dazu, Kakeru zu retten und gerät dabei in zahlreiche moralische Konflikte.
Orange ist eine wunderbar gezeichnete Geschichte über Freundschaft, Last, Liebe und schlussendlich den Wert des eigenen Lebens. Die Panels sind teils lose angeordnet, aber immer noch gut verfolgbar und die Charaktergestaltung recht realistisch. Aufgelockert wird das ganze durch immer wieder auftretende Stilisierungen, die jedoch perfekt ins Gesamtkonzept der künstlerischen Gestaltung passen. Die Geschichte um die Freundesgruppe steht, wie so oft für Anime und Manga typisch, mitten im Schüleralltag und fängt die Sorgen, Ängste und Freuden der jungen Erwachsenen sehr gut ein. Nichtsdestotrotz hat das Werk auch eine weit größere Allgemeingültigkeit und konfrontiert seine Leser immer wieder mit heiklen Themen wie Schuld oder Selbstmordgedanken. Meienr Meinung nach ein tolles Stück japanischer Literatur und eine der besten Liebesgeschichten des Mediums.
Donnerstag, 13. Juli 2017
The Seven Deadly Sins (Anime)
In einer längst vergangenen Zeit, in denen Menschen mit
anderen Rassen in einer Welt leben, beschützen die heiligen Ritter das Volk.
Mächtige Krieger mit besonderen physischen, als auch magischen Kräften. Die
stärksten unter ihnen waren bekannt als die Seven Deadly Sins. Doch nachdem sie
sich angeblich vor zehn Jahren gegen das Königreich erheben wollten, verschwanden
sie spurlos. Nun steht das Schicksal des Reiches erneut vor auf dem Spiel und
die jüngste Tochter der Königsfamilie, Elisabeth, macht sich auf den Weg die
sieben Todsünden zu finden und sie für ihre Zwecke zu gewinnen.
Der Anime macht einiges richtig. Von der ersten Sekunde an
läuft die Story ohne Pause. Elisabeth trifft bald auf einen unscheinbaren
Jungen, der zusammen mit einem sprechenden Schwein ein Wirtshaus betreibt. Bald
offenbart dieser sich als Anführer der Seven Deadly Sins: Dragon Sin Meliodas.
Er scheint weit weniger bösartig zu sein, als die Geschichten ihn beschreiben
und die beiden beschließen die anderen Todsünden zu suchen. Hier zeigt sich
eine weitere Stärke des Anime. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr
interessant gestaltet und gewinnen schnell an Sympathie. Besonders
hervorzuheben sind meiner Meinung nach auch der sehr gelungene Soundtrack - einige
der Songs stammen hörbar aus der Feder von Mastermind Hiroyuki Sawano (Guilty
Crown, Attack on Titan) - und die ansprechenden Animationen. Insgesamt ist der
Anime aus dem Hause A1-Pictures auf sehr hohem Niveau und überzeugt auf den
meisten Ebenen. Selbst die deutsche Synchronisation ist stets passend und überzeugend.
Wären da nicht die folgenden Punkte, die das enorme
Potential der Geschichte etwas zunichtemachen. Kommen wir doch kurz zurück zu
den Charakteren. Die meisten von ihnen sind wirklich gut gelungen und wissen zu
gefallen. Doch gerade beim Hauptcharakter Meliodas will so etwas wie Sympathie
nicht recht aufkommen. Er ist weder der liebenswerte Dummkopf á la Naruto,
Ruffy oder Son Goku, noch ein richtiger Antiheld. Das mag jetzt im ersten
Moment danach klingen, als würde ich mich nach einem typischen Shonen-Charakter
sehnen und ich wüsste die Andersartigkeit nicht zu schätzen. Doch darum geht es
eigentlich gar nicht. Fest steht, dass dem Hauptcharakter definitiv das nötige
Charisma fehlt. Da ist es umso schlimmer, dass dieser im Vergleich zu den
anderen Todsünden, welche allesamt wesentlich interessanter sind, enorm viel
Screentime bekommt. Und ich habe noch ein Problem mit Meliodas. Kleine
Spoilerwarnung: Zwischen ihm und Prinzessin Elisabeth entwickelt sich so eine
Art Liebesbeziehung. Aber diese ist meiner Meinung nach, selbst für
Shonen-Verhältnisse, enorm schlecht geschrieben und meistens überhaupt nicht
nachvollziehbar. Da schaue ich lieber Naruto zu, wie er über hunderte Folgen
hinweg zu blöd ist um zu bemerken, welche Frau in ihn verliebt ist. Mein
letzter Kritikpunkt betrifft die Geschichte selbst. Die Story an sich ist
interessant und bietet einige Wendungen. Auch wenn sie, zumindest in der ersten
Staffel nicht mit den großen Vertretern des Genres mithalten kann. Das
wirkliche Problem ist für einen Shonen-Titel eher ungewöhnlich: das schnelle
Tempo. Während Naruto, One Piece oder Dragonball ihre Zuschauer oft folgenlang
mit Schneckentempo durch die Geschichte führen, nimmt The Seven Deadly Sins
enorm schnell an Fahrt auf. Zu sehr für meinen Geschmack. Ein Twist jagt den
nächsten und die Kämpfe und Konflikte regeln sich meistens binnen Minuten. Dies
zerstört meiner Meinung nach die Wirkung der einzelnen Wendungen enorm. Denn
meistens hat man gedanklich noch überhaupt nicht mit dem vorherigen Kapitel
abgeschlossen.
Fazit: Nach all den negativen Worten will ich meinen kurzen
Artikel dennoch positiv abschließen. The Seven Deadly Sins verschenkt enormes
Potential und versagt auf vielen Ebenen. Dennoch unterhält er ausgezeichnet und
bietet eine interessante Geschichte mit vielen liebenswerten Charakteren auf
technisch einwandfreiem Niveau. Ich werde auf jeden Fall in den Manga
reinschauen und auch die zweite Staffel konsumieren.
Die Serie ist übrigens auf Netflix erhältlich!
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