Sonntag, 1. Mai 2016

Kuroko no Basket - Staffel 1 (Anime)




An der Teiko Mittelschule gab es fünf legendäre Basketball-Spieler. Die sogenannte Generation der Wunder brach einen Rekord nach dem anderen. Doch in deren Schatten existierte ein sechster Mann. Sein Name lautet Tetsuya Kuroko und dieser Anime erzählt seine Geschichte.

Kuroko selbst besucht mittlerweile die Seirin Oberschule und hat den Kontakt zu seinen einstigen Teamkollegen verloren. Hier versucht er im Basketballteam wieder Halt zu finden. Das Team selbst ist nicht schlecht, doch vom Sieg einer Meisterschaft scheinen sie meilenweit entfernt. Bis eines Tages ein neuer Spieler erscheint. Kagami Taiga, ein groß gewachsener Schüler, der eine Zeit lang in den USA lebte stößt zum Team und schon bald bilden er und Koruko das neue Top-Team der Mannschaft. Doch die Übermacht der restlichen Mitglieder der Genration der Wunder wird sie schon bald vor gewaltige Herausforderungen stellen.

Optisch weiß der Anime sehr zu gefallen. Der Zeichenstil ist größtenteils sauber und flüssig. Zudem gibt es einige tolle Effekte. Der rockige Soundtrack ist sehr gelungen und untermalt die Szenen passend. Insgesamt kann man Kuroko no Basket als gelungene Mischung aus Battle-Shonen und Sport-Anime beschreiben.

Fazit: Kuroko no Basket war seit Ewigkeiten mein erster sport-Anime. Die Serie wurde mir von einigen Seiten sehr empfohlen und sogar das Wort Lieblingsanime ist ein paar Mal gefallen. Die Seirin Oberschule schafft es zwar nicht ganz in meine Liste der Top-Anime, aber ich kann nun wirklich verdammt gut nachvollziehen, weshalb viele den Anime so lieben. Schnelle Action, hohe Spannung und richtig sympathische Charaktere machen Kuroko no Basket zu einer grandiosen Serie, welche mein Interesse am Genre der Sport-Animes geweckt hat. Ein gutes Maß an Humor rundet dann nochmal alles ab. Ich bin richtig gespannt auf die zweite Staffel und würde jedem empfehlen zumindest zwei, drei Folgen rein zu schauen. Auch wenn man kein Sport-Fan ist.

-euer Genesis

Mittwoch, 27. April 2016

Psycho-Pass: The Movie (Kino)




Nach dem dritten Pokemon Film, war Psycho-Pass: the Movie nun tatsächlich der erste Anime, den ich seit damals im Kino sehen durfte. Im Rahmen der Anime-Night in den UCI Kinos präsentiert Kazé das ganze Jahr über verschiedene Animes und Realverfilmungen aus der Anime und Manga-Welt. Ich könnte heulen vor Freude. Doch zurück zum Film an sich:
 

Seit den folgenreichen Ereignissen der ersten Staffel von Psycho-Pass sind drei Jahre vergangen. Seit Einführung des Sibyl-Systems schafften es ausländische Terroristen in Japans Hauptstadt zu gelangen. Ein Fall für Akane Tsunemori und ihre Einheit. Doch was sie im Zusammenhang mit diesem Fall entdeckt, übersteigt all ihre Erwartungen. Ein alter Bekannter scheint in die Vorfälle involviert zu sein und zu der expliziten Bedrohung aus dem Ausland gesellen sich persönliche Motive. Inspektor Tsunemori entscheidet sich, in ein vom krieg gebeuteltes Land zu reisen, das gerade ebenfalls das Sibyl-System testet. Dort versucht sie Antworten zu finden. Antworten zum Fall und jene zu Kogamis Schicksal.

Die Synchronsprecher haben erneut gute Arbeit gelistet. Die altbekannten Sprecher verleihen den Charakteren Glaubhaftigkeit und sind schon wie in der Serie stets sehr gut gewählt. Die Musik trumpft mit klassischen Psycho-Pass Melodien und neuen Arrangements auf, welche erneut die düstere Cyberpunk-Atmosphäre unterstützen, die ich an der Serie so liebe. Den grandiosen Titelsong liefert abermals „Ling Tosite Sigure“. Und auch optisch kann der Film nahtlos an die beiden Staffeln anschließen. Insgesamt wirkten die Zeichnungen auf mich sogar noch etwas flüssiger und stimmig. Dezent platzierter Humor sorgt zudem für den einen oder anderen Lacher.

Fazit: Viele Zuschauer waren nach der zweiten Staffel von Psycho-Pass etwas enttäuscht. Ich mochte beides. Der abschließende Film, dürfte jedoch wieder für ruhige Gemüter sorgen. Denn er punktet mit einer spannenden Story und gut platzierten Action-Szenen gemischt mit philosophisch anmutenden Dialogen. Obendrein gibt es ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen in Staffel 2 vermissten Charakter. Ein würdiger Abschluss einer genialen Serie und einer meiner Lieblings-Animes. Unbedingte Empfehlung!

-euer Genesis

Mittwoch, 13. April 2016

Dimension W (Anime)




In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft hat es die Menschheit endlich geschafft das Energieproblem der Weltbevölkerung zu lösen. Dazu nutzen sie die durch sogenannte Coils aus der vierten Dimension entzogene, scheinbar grenzenlose Energie. Dies alles geschieht in einem weltumspannenden Energienetz, welches von der Organisation New Tesla Energy kontrolliert wird. Doch neben den legalen, harmlosen Coils existieren im Untergrund auch illegal gefertigte Varianten, welche eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Um dieser Gefahr Herr zu werden, gibt es sogenannte Collectors. Menschen mit meist außergewöhnlichen Fertigkeiten, die den Untergrund durchkämmen und im Auftrag von Privatfirmen oder der Regierung mit dem Finden dieser Coils beauftragt werden.

Einer dieser Spezialisten ist der Coil-hassende Kyoma Mabuchi. Immer noch auf Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen setzend, vertraut der wortkarge Kerl auch in seinen Missionen eher auf traditionelle Mittel. Als er im Zuge eines Auftrages auf das Robotermädchen Mira stößt, muss er sich jedoch bald seiner eigenen Vergangenheit stellen.

Dimension W beginnt sehr vielversprechend und glänzt mit einem sehr schönen Zeichenstil. Die Charaktere sind detailliert und flüssig animiert, während der Hintergrund mit einen gänzlich eigenen Stil aufwartet, der entfernt an Aquarell erinnert. Ähnliches sah man bereits in Eden oft he East. Dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache und so manch einer mag den Detailgrad bemängeln, mir hat es jedoch sehr gut gefallen und auch stilistisch fügen sich die Hintergründe meiner Meinung nach sehr gut in das Setting ein.

Die Serie punktet ansonsten mit einem sehr guten Soundtrack und einigen interessanten Charakteren, die sich jedoch auf einige wenige begrenzen. Die zwölf Folgen erlauben aber auch nicht viel Präsentation der anderen Figuren. So bleiben vor allem Kyoma und Mira im Rampenlicht.


Fazit: Dimension W ist ein sehr guter Science-Fiction Anime mit einer genialen Grundidee der insgesamt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt. Die Storyentwicklung ist oftmals zu hektisch und konzentriert sich zu stark auf wenige zentrale Charaktere. Da ich den Manga nicht kenne, kann ich jedoch auch keine Vergleiche ziehen. Dennoch gibt es für die Serie eine klare Empfehlung für Genrefans, denn satte Action, ein guter Soundtrack und schöne Optik bügeln die meisten Fehler einigermaßen aus. Dimension W wurde leider nicht der anfangs erwartete Hit, unterhält über die zwölf Folgen hinweg jedoch hervorragend.