Montag, 4. Januar 2016
Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht 3D (Kino)
Lange, lange ist's her, seit Luke Skywalker seinem Vater Darth Vader gegenüber getreten ist und ich traue mich zu behaupten, dass sogut wie jeder filmaffine Mensch die ikonische Szene mit dem berühmten Zitat "Ich bin dein Vater" kennt. Viele Jahre nach der ursprünglichen Trilogie, spaltete die Prequel-Trilogie die Gemüter. Über zehn Jahre später wird die Reihe nun fortgesetzt.
Zur Story selbst brauche ich wahrscheinlich nicht viel zu sagen. Bereits jetzt in den Top 5 der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten, werden wohl die meisten zumindest einen Trailer gesehen haben. Ich gehe direkt zu den Charakteren über. Diese sind deutlich moderner als noch im Vorgänger gehalten. Wir sehen starke weibliche Figuren, Charaktere die ihre eigenen Werte hinterfragen oder innerlich vollkommen zerissen sind. Mich haben vorallem die neuen Darsteller wirklich positiv überrascht. Ich hatte ja die Befürchtung, dass die neu eingeführten Charaktere von dem Licht der Veteranen überstrahlt werden. Aber dies ist überhaupt nicht der Fall! Im Gegenteil. Han Solo, Leia und Co lassen natürlich jedes Fanherz höher schlagen. Doch im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen meistens Rey, Finn, Kylo und Konsorten. Und diese sind obendrein hervorragend gespielt. Nun ag nicht jeder Fan mit den neuen Charakteren klar kommen. Denn gerade im Bezug seiner Charaktere bietet die neue Trilogie anscheinend einen ganz anderen, neuen Fokus, während sie sich im Kern jedoch treu bleibt. Audiovisuell gibt es eigentlich nicht viel an zu merken. Dass der Film hier ordentlichen Bombast auffährt und nur so vor brillianten Effekten sprudelt, dürfte bei einem Blockbuster diesen Formats eigentlich klar sein.
Fazit: Ich bin nicht der größte Star Wars Fan und mochte die bisherigen Teile recht gern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Episode VII hat mich aber tatsächlich positiv überrascht. Frische Charaktere und überzeugende Darsteller kombiniert mit einer interessanten Hintergrundgeschichte und den alten Veteranen, ergab doch tatsächlich einen grandiosen Film, den auch Nicht-Star-Wars-Fans bedenkenlos anschauen können. Gerade der zeitweise eingesetzte Humor macht den Film massentauglicher als seine Vorgänger. Fans der ersten Stunde, die sich darauf nicht einlassen wollen, verpassen jedoch beste Weltraum-Unterhaltung.
Sonntag, 3. Januar 2016
Bye Bye 2015, auf geht's 2016!
Jaja 2015 war einiges los. Tolle Games und interessante Animes und Mangas gaben ihr Debüt. The Witcher 3 fesselte mich mit einer grandiosen Spielwelt und einer packenden Story. Fallout 4 rotiert sogar jetzt noch in meinem Laufwerk. Doch auch privat geschah bei mir so einiges.
Nach über zwei Jahren mäßiger Zufriedenheit in meinem letzten Job, beschloss ich den Hut an den Nagel zu hängen und mir endlich den Wunsch eines Studiums zu erfüllen. Und es war die beste Entscheidung seit langem! Fünf Jahre nach meinem Abschluss begann ich im Herbst also endlich meinem Traum eine wirklich bedeutungsvollen Aufgabe im Leben zu haben in die Tat um zu setzen. 2016 kann also kommen!
Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir alle freuen uns auf neue tolle Erlebnisse in unseren gemeinsamen Lieblings-Medien. Egal ob Highlights im Kino, fessenlde Anime oder packende Games. Ich wünsche euch allen ein grandioses 2016 und freue mich über jeden Leser. Ich hoffe, dass auch in Zukunft der eine oder andere meinen Gedanken visuell in Form meiner Artikel lauschen wird.
-euer Genesis
Nach über zwei Jahren mäßiger Zufriedenheit in meinem letzten Job, beschloss ich den Hut an den Nagel zu hängen und mir endlich den Wunsch eines Studiums zu erfüllen. Und es war die beste Entscheidung seit langem! Fünf Jahre nach meinem Abschluss begann ich im Herbst also endlich meinem Traum eine wirklich bedeutungsvollen Aufgabe im Leben zu haben in die Tat um zu setzen. 2016 kann also kommen!
Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir alle freuen uns auf neue tolle Erlebnisse in unseren gemeinsamen Lieblings-Medien. Egal ob Highlights im Kino, fessenlde Anime oder packende Games. Ich wünsche euch allen ein grandioses 2016 und freue mich über jeden Leser. Ich hoffe, dass auch in Zukunft der eine oder andere meinen Gedanken visuell in Form meiner Artikel lauschen wird.
-euer Genesis
Dienstag, 8. Dezember 2015
Gangsta. (Anime)
Gangsta ist einer dieser Anime, die richtig schwer zu
bewerten sind. Einerseits wurde ich bestens unterhalten. Andererseits, weist
die Serie auch einige nicht zu ignorierende Schwächen auf. Doch der Reihe nach.
In der Stadt Ergastulum regiert die organisierte
Kriminalität. Die Bezirke sind einzelnen Familien zugewiesen, welche ihren
Geschäften unter Zustimmung der örtlichen Polizei nachgehen. Sollte doch einmal
jemand aus der Reihe tanzen, werden die sogenannten Benriya – die Dienstleister
angeheuert. Zwei Profis, die ihrem Namen alle Ehre machen. Worick ist
Hauptberuflich Gigolo und obendrein eidetisch veranlagt, weshalb ihn auch die
Ordnungshüter des Öfteren um Hilfe bei ihren Fällen bitten. Er bildet den Kopf
der Benriya. Für alles Grobe ist Nicolas zuständig. Ein gehörloser Killer und
Mitglied der sogenannten „Hundemarken“. Eine Gruppierung, welche durch
genetische Veränderung übermenschliche Kräfte erlangte. Dies jedoch zu einem
hohen Preis. Gemeinsam kümmern sich die beiden um die eine oder andere
schmutzige Angelegenheit. Doch schon bald scheint der Konflikt zwischen den
unterdrückten Hundemarken und den Normalen überzukochen.
Der Stil des Anime ist recht einzigartig. Düster und ernst,
aber immer mit einem lockeren Spruch wird die Story um Benriya und die Prostituierte
Alex vorangetrieben. Die Zeichnungen sind nicht perfekt, aber immer sehr
stimmig. Musikalisch bietet der Titel auch wesentlich mehr als
Mainstream-Einheitskost. Jazz- und Soul Einflüssen können nicht geleugnet
werden. Die Story selbst ist sehr interessant und schafft es meiner Meinung nach
auch sich stetig zu steigern. Hier kommt allerdings auch die größte Schwäche
des Animes zum Vorschein. Die wenigen zwölf Folgen werden vor allem gegen Ende
hin immer wirrer und enden ohne Vorwarnung völlig abrupt. Was die Macher damit
bezwecken wollten erschließt sich mir nicht ganz. Nicht mal einen kleinen
Cliffhanger gibt’s zu sehen. Die größte Stärke hingegen sind die tollen
Charaktere. Auch die Nebenfiguren sind toll dargestellt. Doch vor allem die
grandiose Dynamik des Benriya-Duos macht diese Serie so sehenswert.
Fazit: Gangsta richtet sich strikt an ein erwachsenes
Publikum. Mit seinen brutalen Szenen und seinen Thematiken, reiht sich der
Anime neben Black Lagoon und Co ein. Wer nicht viel auf Überzogenheit gibt, und
einen ernsten Action-Anime sucht, sollte unbedingt einen Blick auf Gangsta
werfen. Ganz großer Kritikpunkt ist und bleibt leider das abrupte und wirre
Ende. Hier lohnt sich vielleicht ein Blick auf den kürzlich auch auf Deutsch
erschienenen Manga. Als Geschichte ist Gangsta jedoch top und ohne Zweifel
empfehlenswert.
Samstag, 5. Dezember 2015
Ghost Tower (Manga)
Japan in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts: Taichi
ist arbeitslos und verbringt den Großteil seines trostlosen Lebens mit seichten
Romanen in seiner kleinen Einzimmerwohnung in Kobe. Sein Leben gerät in ungeahnte
Bahnen, als er eines Tages auf seinen alten High-School Schwarm und ihren
Verlobten trifft. Von Eifersucht gepackt, erzählt Taichi selbst von seiner
wunderschönen Freundin und all dem Geld das er inzwischen hat. Aus dieser Bredouille
entkommt er durch Zufall, denn wie aus dem Nichts erscheint ein gut gekleideter
junger Herr, welcher seine Geschichte bestätigt und ihn anschließend in seinem
importierten Auto mitnimmt. Taichi scheint vorerst gerettet. Doch mit der
Rettung kommen neue Fragen. Der Fremde gibt sich als Tetsuo zu erkennen und er
bietet Taichi tatsächlich eine Möglichkeit, die Frau seiner Träume zu beeindrucken
und den Rest seines Lebens in Ruhm und Reichtum zu verbringen. Tetsuo ist
nämlich Schatzjäger. Dabei hat er es auf den gewaltigen Reichtum abgesehen, der
angeblich in einem schauderhaften Uhrturm schlummert. Genau jener Uhrturm in
dem zwei Jahre zuvor eine junge Frau ihre Adoptivmutter auf groteske Weise getötet
und sich anschließend selbst das Leben genommen hat. Tetsuo sieht seine Chance.
Doch soll er sich tatsächlich auf das dubiose Angebot des Fremden einlassen?
Und stimmen die Gerüchte, dass noch heute seltsames im Uhrturm vorgehen soll?
Ghost Tower erzählt in den ersten beiden Bänden den
spannenden Auftakt einer Mystery-Story mit viel Potential. Bereits in den
ersten paar Kapiteln gibt es etliche Plottwists und man ist sich als Leser
seiner Eindrücke nie ganz sicher. Die Zeichnungen sind recht realistisch gehalten
und detailreich ausgearbeitet. Nichts Weltbewegendes, aber fürs Genre passend.
Fazit: Ghost Tower ist garantiert für jeden Crime- und
Mystery Fan einen Blick wert. Vor allem der ernste Zeichenstil und die
wendungsreiche Story dürften gerade ältere Manga-Fans sehr ansprechen.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Terror in Tokio - Zankyou no Terror (Anime)
Japan hält den Atem an als plötzlich ein lodernder Feuerball
die Skyline der Großstadtmetropole Tokio erleuchtet. Wie von der mysteriösen
Terrororganisation Sphinx angekündigt, gab es an jenem Tag eine gewaltige
Explosion. Dies sollte der erste von einer Reihe dubioser Anschläge werden.
Einige Monate zuvor wurde in einer japanischen Anlage eine größere Menge
Plutonium entwendet. Zufall?
Schon nach der ersten Episode, merkt man, dass hier ein
Veteran auf dem Gebiet der Anime-Regisseure seine Finger im Spiel hatte. Niemand
geringerer als Shinchiro Watanabe saß hier auf dem Regiestuhl. Also der Mann,
welcher schon für Klassiker wie Cowboy Bebop oder Samurai Champloo
verantwortlich zeichnete.
Die Story selbst dreht sich um die beiden mutmaßlichen
Hauptmitglieder von Sphinx. Die jugendlichen Nine und Twelve. Diese melden sich
unter falschem Namen an einer örtlichen Schule an. Im Laufe ihrer Pläne geraten
sie jedoch an ihre Schulkameradin Lisa Mishima. Schnell wird sie in die Welt
der beiden verstrickt. Doch stecken wirklich böse Absichten hinter den Anschlägen?
Und warum gibt es niemals Opfer bei ihren Taten? Steckt vielleicht etwas
gänzlich anderes dahinter?
Neben seiner spannenden Story glänzt Terror in Tokio zudem
mit einem äußerst feinen und hochwertigen Animationsstil. Ebenso grandios ist
auch der fabelhafte Soundtrack kombiniert mit der wirklich gelungenen deutschen
Synchronisation. Hier zeigt Universum Anime erneut, dass sie in diesem Bereich
im deutschsprachigen Raum eindeutig die Spitzenreiter sind.
Fazit: Terror in Tokio ist für mich ein ganz besonderer
Anime. Er schafft es eine einzigartige Atmosphäre zu erschaffen und hebt sich
von der breiten Masse an Animes ab. Die gesamte Aufmachung ist zudem recht
westlich ausgeprägt. Nicht ganz so stark wie etwa Death Note, welches ohne
Probleme als US Serie durchgehen könnte. Vielmehr kombiniert die Serie das Beste
der Animewelt mit typischen Elementen einer US-Produktion. Watanabe-San hat mit
Terror in Tokio nicht weniger als ein Meisterwerk erschaffen, bei dem ich
diesmal trotz der sehr kurzen elf Folgen nicht einmal die Länge bemängeln kann.
Denn so gelingt die Symbiose aus spannendem Thriller und Melancholie wie in
keinem anderen Anime. Kleinere Kritik gibt es eigentlich nur für die etwas
dünnen Charaktere. Besonders bei der weiblichen Hauptbesetzung wäre noch mehr
drin gewesen. Dennoch gilt: Unbedingt anschauen!
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