Ich freue mich über eure Kommentare :)
So Leute. Ich weiß ich bin etwas im Verzug, aber aus irgendeinem Grund - hab eigentlich selbst keine Ahnung warum - komme ich erst jetzt dazu einen kleinen Beitrag zu verfassen.
Am 14. Juni, gab Xavier Naidoo sein Konzert aus seiner aktuellen Tour "Frei Sein" in der Freiluftarena in Graz. Ich war eigentlich nie ein besonders großer Fan von Herrn Naidoo. Klar ich mochte einige seiner Songs und beim letztjährigen Tauschkonzert und als Juror bei "the Voice" hatte er schon einen richtig guten Eindruck gemacht. Dennoch blieb er bis vor kurzem nur eine Randerscheinung in meinem musikalischen Interesse. Doch das hat sich mittlerweile schlagartig geändert. Grund war das zuvor genannte Konzert. Doch der Reihe nach.
Gegen 16:00 Uhr kam ich an der Stadthalle in Graz an. Zu meiner persönlichen Verwunderung hielt sich die bisherige Warteschlange sehr in Grenzen und ein freier Parkplatz war nur einige Meter vom Eingang entfernt. Knapp eine Stunde später öffneten sich bei leichtem Regen die Pforten zum Konzertgelände. Auch zu diesem Zeitpunkt waren höchstens 150 Menschen vor Ort. Sofort gings zur Bühne und ein Platz in den ersten Reihen war gesichert. Dann langasm begann die offene Halle sich zu füllen und hunderte Menschen scharten sich beim Event. Glücklicherweise hielt sich alles in Grenzen und selbst die versammelte Masse war übersichtlich und lösten keine agoraphobischen Anfälle aus. Aber Spaß beiseite. Alles war gut organisiert und ein fast schon familiäres Konzert konnte nun endlich beginnen.
Um punkt 19:00 Uhr war es dann endlich soweit. Das Licht ging aus und die Vorgruppe konnte auftreten. Daniel Wirtz gab sich die Ehre. Für mich war der Deutschrocker in diesem Moment völliges Neuland. Denn die aktuelle Staffel von Sing meinen Song hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfolgt.
Junge Junge. Was für ein Act. Im Nachhinein kann ich nur sagen: Was für eine Schande diesen Künstler noch nicht gekannt zu haben. Bühnenpräsenz, geile Texte und eine ganz spezielle Stimme machen Daniel Wirtz zum Vorprogramm der Extraklasse. Nach etwa einer halben Stunde Spielzeit verabschiedete sich der Rocker und übergab die Bühne dem Hauptakt.
Dann endlich gab sich auch der Meister selbst zu erkennen und lieferte etwa zwei Stunden hochkarätigste Musikunterhaltung. Xavier Naidoo präsentierte die Perlen seiner Musikkarriere und überzeugte mich vorallem mit einer fast schon unnatürlich genialen Bühnenpräsenz. Ich kann wahrlich behaupten, dass ich noch nie zuvor einen Künstler erlebt habe, der live fast völlig identisch zu seinen Studienalben klingt. Mehr noch. Durch seine Zwischengesänge und ganz speziellen Arrangements schlägt Mr. Naidoo live einen noch stimmigeren Ton an und das Ergebnis klingt noch besser als seine Aufnahmen. Grandios!
Abschließend kann ich nur sagen, dass jeder der etwas für seine Musik übrig hat, unbedingt zu einem seiner Konzerte gehen sollte. Selbst mich als jemand der zuvor eher wenig mit ihm in Kontakt kam, hat er extrem begeistern können und einen einmaligen Abend geboten.
-euer Genesis
Dienstag, 30. Juni 2015
Donnerstag, 11. Juni 2015
Black Butler (Anime)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
2006 trat Yana Tobosos Werk erstmals in Mangaform auf. Nach großen Erfolgen folgte 2008 die Animeadaption. Als Fan des Mangas kam ich irgendwann natürlich nicht mehr drum rum, mir auch den Anime zu Gemüte zu führen. Die düstere Story rund um den teuflisch guten Butler Sebastian und seinem Herren Ciel Phantomhive folgt dabei zumindest zu Beginn der Handlung des Mangas. Der junge Earl Phantomhive hat im zarten Alter von zwölf Jahren bereits beide Eltern bei einem schrecklichen Feuer verloren und wurden unsäglichen Qualen einer okkulten Sekte ausgesetzt. Im Moment seines vermeintlichen Todes schließt er einen Pakt mit einem Teufel, der ihm fortan als treuer Butler zur Seite steht. Er kehrt als Oberhaupt seiner Familie zurück, errichtet das Anwesen neu und führt die Familienfirma an die Spitze der Wirtschaftswelt. Als Wachhund der Königin Victoria wacht er in den Schatten über das viktorianische London und dessen Umland. Immer auf der Suche nach den Menschen die sein Leben zerstört haben.
Bereits am Anfang fühlt man sich als Kenner und Fan der Mangavorlage gut aufgehoben. Der Zeichenstil fängt den Charme der Vorlage gut ein und die Charaktere wurde gut getroffen. Zudem kann die deutsche Synchro in den meisten Fällen punkten. Besonders positiv aufgefallen ist mir der passende Soundtrack, der jede Situation hervorragend untermalt. Egal ob düster oder lustig.
Soweit die positiven Aspekte. Nun zu den Dingen die mir weniger gut gefallen haben. Bereits nach wenigen Folgen nimmt der Anime Abstand zum Manga und es wird ein völlig neuer Storyzweig erzählt. Was anfangs noch ganz interessant scheint, verliert jedoch mit jeder Folge an Zusammenhang mit der Originalstory. Zwischendrin gibt es zwar immer wieder Folgen die die Geschehnisse des Mangas erzählen, aber auch hier wurden Details verändert und spätestens in den letzten fünf - sechs Folgen nimmt die Handlung einen komplett anderen Verlauf. Das ist zwar insgesamt durcrhaus sehr unterhaltsam, stößt Kennern des Mangas aber wie gesagt etwas sauer auf. Vorallem da einige bekannte Charaktere irgendwie anders wirken als im Manga.
Fazit: Black Butler ist ganz klar einer Empfehlung wert. Ein einzigartiges Setting mit originellen Charakteren und einem atmosphärischen Soundtrack heben den Titel durchaus über durchschnittlicher Anime-Kost. Lediglich die Story die oft an fehlender Spannung krankt trübt das ansonsten gute Gesamtbild. Mangafans werden sich vielleicht über den alternativen Storyverlauf wundern, oder sogar ärgern. Nichts desto trotz bietet Black Butler eine harmonische Kombination aus düsterer, aristrokratischer Fantasy und typischem Anime-Humor. Steht man als vollkommener Neuling vor der Serie würde ich aber erst mal den Manga empfehlen, da dieser die Charaktere besser darstellt und meiner Meinung nach einfach glaubwürdiger wirkt.
2006 trat Yana Tobosos Werk erstmals in Mangaform auf. Nach großen Erfolgen folgte 2008 die Animeadaption. Als Fan des Mangas kam ich irgendwann natürlich nicht mehr drum rum, mir auch den Anime zu Gemüte zu führen. Die düstere Story rund um den teuflisch guten Butler Sebastian und seinem Herren Ciel Phantomhive folgt dabei zumindest zu Beginn der Handlung des Mangas. Der junge Earl Phantomhive hat im zarten Alter von zwölf Jahren bereits beide Eltern bei einem schrecklichen Feuer verloren und wurden unsäglichen Qualen einer okkulten Sekte ausgesetzt. Im Moment seines vermeintlichen Todes schließt er einen Pakt mit einem Teufel, der ihm fortan als treuer Butler zur Seite steht. Er kehrt als Oberhaupt seiner Familie zurück, errichtet das Anwesen neu und führt die Familienfirma an die Spitze der Wirtschaftswelt. Als Wachhund der Königin Victoria wacht er in den Schatten über das viktorianische London und dessen Umland. Immer auf der Suche nach den Menschen die sein Leben zerstört haben.
Bereits am Anfang fühlt man sich als Kenner und Fan der Mangavorlage gut aufgehoben. Der Zeichenstil fängt den Charme der Vorlage gut ein und die Charaktere wurde gut getroffen. Zudem kann die deutsche Synchro in den meisten Fällen punkten. Besonders positiv aufgefallen ist mir der passende Soundtrack, der jede Situation hervorragend untermalt. Egal ob düster oder lustig.
Soweit die positiven Aspekte. Nun zu den Dingen die mir weniger gut gefallen haben. Bereits nach wenigen Folgen nimmt der Anime Abstand zum Manga und es wird ein völlig neuer Storyzweig erzählt. Was anfangs noch ganz interessant scheint, verliert jedoch mit jeder Folge an Zusammenhang mit der Originalstory. Zwischendrin gibt es zwar immer wieder Folgen die die Geschehnisse des Mangas erzählen, aber auch hier wurden Details verändert und spätestens in den letzten fünf - sechs Folgen nimmt die Handlung einen komplett anderen Verlauf. Das ist zwar insgesamt durcrhaus sehr unterhaltsam, stößt Kennern des Mangas aber wie gesagt etwas sauer auf. Vorallem da einige bekannte Charaktere irgendwie anders wirken als im Manga.
Fazit: Black Butler ist ganz klar einer Empfehlung wert. Ein einzigartiges Setting mit originellen Charakteren und einem atmosphärischen Soundtrack heben den Titel durchaus über durchschnittlicher Anime-Kost. Lediglich die Story die oft an fehlender Spannung krankt trübt das ansonsten gute Gesamtbild. Mangafans werden sich vielleicht über den alternativen Storyverlauf wundern, oder sogar ärgern. Nichts desto trotz bietet Black Butler eine harmonische Kombination aus düsterer, aristrokratischer Fantasy und typischem Anime-Humor. Steht man als vollkommener Neuling vor der Serie würde ich aber erst mal den Manga empfehlen, da dieser die Charaktere besser darstellt und meiner Meinung nach einfach glaubwürdiger wirkt.
Dienstag, 19. Mai 2015
Ex Machina (Kino)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Ex Machina - Schon der Titel spielt mit den Erwartungen der Zuschauer. Ein Deus Ex Machina. In der Literatur ein Eingriff einer äußeren Macht um den Lauf der Geschichte zu verändern. Das macht bei dem Tilm durchaus Sinn. Wenn auch nicht im herkömmlichen Fall. Doch ein paar Sätze zur Story selbst:
Caleb ist Programmierer beim weltgrößten Suchmaschinenunternehmen Bluebook. Er führt ein einfaches Leben, welches sich durch den Hauptgewinn in der Firmenlotterie jedoch schlagartig ändert. Er erhält die exklusive Möglichkeit den Firmengründer Nathan in seinem entlegenen Haus zu besuchen und dort eine komplette Woche in Luxus zu verbringen. Doch schon als er irgendwo im nirgendwo vom Helikopter aussteigt und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen muss, kommt ihm das doch etwas seltsam vor. Schlussendlich findet er einen grauen Klotz aus Beton und Metall gebettet zwischen Fluss und wäldlicher Wildnis. An der unscheinbaren Tür einpfängt ihn eine Computerstimme und erstellt ihm eine persönliche Keycard. Endlich im Haus angekommen, erscheint ihm das Gebilde schon eher wie die Residenz eines milliardenschweren Firmengründers. Doch sein Boss ist anders als erwartet. Er pfeift auf Hierarchien, Förmlichkeiten und oftmals auch auf Manieren. Voller Vorfreude stellt er Caleb vor die Wahl. Entweder er verbringt ein entspanntes Wochenende in Luxus, oder er entscheidet sich für den eigentlichen Grund der Einladung. Nathan arbeitet nämlich an einer künstlichen Intelligenz und es wäre Calebs Aufgabe einen sogenannten Turing-Test durch zu führen. Also jenes Testverfahren, welches feststellen soll, ob eine artifiziell geschaffene Intelligenz tatsächlich über ein Bewusstsein verfügt. Der Programmierer lässt sich diese Chance natürlich nicht entgehen und sein unkonventioneller Chef konfrontiert ihn mit dem humanoiden Roboter "Ava". Es folgt ein subtiler Film über Sein und Schein und der Frage welche Gefahren aber auch welche Möglichkeiten die Zukunft dieses Forschungsgebiets bringen kann.
Alex Garland, bereits erfolgreicher Autor mehrerer Werke, gibt mit Ex Machina sein Regiedebüt. Dabei konzentriert er sich sehr auf den Charakter Ava und lässt große Effektfeuerwerke und überspitztes Drama außen vor. Viel mehr liefert er eine erschreckend realistische Darstellung eines Mensch-KI-Konfliktes, welcher vielleicht tatsächlich in unserer Zukunft liegen könnte. Optisch beeindruckend fällt hingegen die Darstellung seines robotischen Hauptcharakters aus.Und auch musikalisch gibt sich der Film passend zu den Bildern meistens eher subtil, aber wirkungsvoll.
Fazit: Ex Machina nimmt großen Abstand zu Filmen mit ähnlichen Themen. Transcendence oder auch iRobot konzentrierten sich sehr auf persönliche Dramen und optische Bildgewalt. Garland's Film hingegen punktet schon durch sein simples, aber wirkungsvolles Szenario und den wenigen Charakteren. Erschreckend realistisch wirkt die Entwicklung zwischen Ava und Caleb und ein düsterer Unterton unterstreicht die gesamte Laufzeit. Wisst ihr ich mag Popcornkino und spaßige Action wenn sie passend und gut gemacht ist. Begnadete Filmemacher wie Nolan beweisen zudem immer wieder, dass sich Action und Mainstream durchaus mit komplexen Themen vertragen. Es sind eben nicht die Action-Blockbuster die mir im Gedächtnis bleiben, sondern subtile Streifen mit einer ganz eigenen Faszination. Nach Ex Machina geht garantiert kein Kinobesucher aus dem Saal ohne über das gesehene nach zu denken. Von mir eine ganz klare Empfehlung.
-euer Genesis
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| Ex Machina - jetz im Kino |
Ex Machina - Schon der Titel spielt mit den Erwartungen der Zuschauer. Ein Deus Ex Machina. In der Literatur ein Eingriff einer äußeren Macht um den Lauf der Geschichte zu verändern. Das macht bei dem Tilm durchaus Sinn. Wenn auch nicht im herkömmlichen Fall. Doch ein paar Sätze zur Story selbst:
Caleb ist Programmierer beim weltgrößten Suchmaschinenunternehmen Bluebook. Er führt ein einfaches Leben, welches sich durch den Hauptgewinn in der Firmenlotterie jedoch schlagartig ändert. Er erhält die exklusive Möglichkeit den Firmengründer Nathan in seinem entlegenen Haus zu besuchen und dort eine komplette Woche in Luxus zu verbringen. Doch schon als er irgendwo im nirgendwo vom Helikopter aussteigt und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen muss, kommt ihm das doch etwas seltsam vor. Schlussendlich findet er einen grauen Klotz aus Beton und Metall gebettet zwischen Fluss und wäldlicher Wildnis. An der unscheinbaren Tür einpfängt ihn eine Computerstimme und erstellt ihm eine persönliche Keycard. Endlich im Haus angekommen, erscheint ihm das Gebilde schon eher wie die Residenz eines milliardenschweren Firmengründers. Doch sein Boss ist anders als erwartet. Er pfeift auf Hierarchien, Förmlichkeiten und oftmals auch auf Manieren. Voller Vorfreude stellt er Caleb vor die Wahl. Entweder er verbringt ein entspanntes Wochenende in Luxus, oder er entscheidet sich für den eigentlichen Grund der Einladung. Nathan arbeitet nämlich an einer künstlichen Intelligenz und es wäre Calebs Aufgabe einen sogenannten Turing-Test durch zu führen. Also jenes Testverfahren, welches feststellen soll, ob eine artifiziell geschaffene Intelligenz tatsächlich über ein Bewusstsein verfügt. Der Programmierer lässt sich diese Chance natürlich nicht entgehen und sein unkonventioneller Chef konfrontiert ihn mit dem humanoiden Roboter "Ava". Es folgt ein subtiler Film über Sein und Schein und der Frage welche Gefahren aber auch welche Möglichkeiten die Zukunft dieses Forschungsgebiets bringen kann.
Alex Garland, bereits erfolgreicher Autor mehrerer Werke, gibt mit Ex Machina sein Regiedebüt. Dabei konzentriert er sich sehr auf den Charakter Ava und lässt große Effektfeuerwerke und überspitztes Drama außen vor. Viel mehr liefert er eine erschreckend realistische Darstellung eines Mensch-KI-Konfliktes, welcher vielleicht tatsächlich in unserer Zukunft liegen könnte. Optisch beeindruckend fällt hingegen die Darstellung seines robotischen Hauptcharakters aus.Und auch musikalisch gibt sich der Film passend zu den Bildern meistens eher subtil, aber wirkungsvoll.
Fazit: Ex Machina nimmt großen Abstand zu Filmen mit ähnlichen Themen. Transcendence oder auch iRobot konzentrierten sich sehr auf persönliche Dramen und optische Bildgewalt. Garland's Film hingegen punktet schon durch sein simples, aber wirkungsvolles Szenario und den wenigen Charakteren. Erschreckend realistisch wirkt die Entwicklung zwischen Ava und Caleb und ein düsterer Unterton unterstreicht die gesamte Laufzeit. Wisst ihr ich mag Popcornkino und spaßige Action wenn sie passend und gut gemacht ist. Begnadete Filmemacher wie Nolan beweisen zudem immer wieder, dass sich Action und Mainstream durchaus mit komplexen Themen vertragen. Es sind eben nicht die Action-Blockbuster die mir im Gedächtnis bleiben, sondern subtile Streifen mit einer ganz eigenen Faszination. Nach Ex Machina geht garantiert kein Kinobesucher aus dem Saal ohne über das gesehene nach zu denken. Von mir eine ganz klare Empfehlung.
-euer Genesis
Montag, 11. Mai 2015
Kiseijuu: Sei no Kakuritsu - Parasyte (Anime)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Hach liebe Leute. Ich weiß noch vor einigen Jahren da gab es
diesen Anime Death Note. Eine Story so spannend und genial, dass sie bis heute
zu meinen absoluten Lieblingsserien zählt und wohl auch für immer sein wird.
Dann kam Elfen Lied. Die Serie hat mich emotional mitgenommen wie keine zuvor
und ich wusste wieder wie sehr ich Anime doch liebe. Es folgten viele Jahre mit
tollen, ja fast schon grandiosen Serien. Neben durchaus erwähnenswerten Titeln
wie Vampire Knight, Eden oft he East oder No Game no Life folgten richtige
Highlights wie Attack on Titan oder Madoka Magika. Doch dieses eine Gefühl das
ich bei Death Note und Elfen Lied hatte, vermisste ich immer noch. Doch asst
mich euch nun etwas über ein Meisterwerk namens Kiseijuu – Parasyte erzählen. Eine
Serie die es auf Anhieb geschafft hat selbst Attack on Titan bei weitem hinter
sich zulassen und sich nun zu den beiden zuerst genannten Titeln in meine Top 3
gesellen darf.
Der ziemlich aktuelle Anime Kiseijuu von 2014 basiert auf
dem gleichnamigen Manga aus dem Jahre 1989. Schon das machte mich neben dem
tollen ersten Trailer richtig heiß auf die Serie. Alles beginnt mit einem
zufälligen Ereignis. Überall auf der Erde erscheinen winzige Parasiten die sich
in den Körpern, vorzugsweise den Köpfen der Menschen einnisten um somit die
Kontrolle über deren Körper übernehmen. Die Story selbst dreht sich dabei um
den Oberschüler Shinichi Izumi. Er führt ein relativ einfaches leben. Während
er bei seinen Eltern in einem kleinen Häuschen in der Stadt wohnt, ist er ein
durchschnittlicher Schüler und bis auf ein Mädchen namens Murano Satomi gibt es
eigentlich nichts Erwähnenswertes in seinem Leben. Das alles ändert sich jedoch
schlagartig, als eines Nachts auch er von solch einem Parasiten heimgesucht
wird. Die Ohrstöpsel seines MP3-Players verhindern gerade noch eine Übernahme
seines Gehirns. Als der Parasit einen zwieten Versuch über Shinichis Nase
startet, wacht dieser jedoch auf und das Ungeziefer schlängelt sich entlang
seines Armes hinauf. Es gelingt dem Oberschüler gerade noch rechtzeitig die
Übernahme zu unterbinden. Was er jedoch nicht ahnt: Der unbekannte Eindringling
nährt sich bereits von innen heraus an seinen Nährstoffen und bereits am
nächsten Tag hat sich Shinichis Hand in ein abstruses Ungetüm verwandelt. Es
folgt ein Versteckspiel zwischen Freunden und Feinden. Ein Leben in ständiger
Gefahr in der die gesamte Menschheit einem neuen Feind gegenüber steht.
Inmitten all dieses Chaos entwickelt sich eine ganz besondere und ungewöhnliche
Beziehung.
Genau wie Death Note, zieht Kiseijuu seine Faszination und
Spannung aus dem Zusammenspiel und der Psyche der Charaktere. Jeder von Ihnen
hat eigene Motive und es ist unglaublich faszinierend den Figuren bei ihrem
Wandel zuzuschauen. Egal ob Mensch oder Parasit. Dabei werden fast schon
philosophische Fragen aufgeworfen, die Parasyte zu einem wahrlich tiefsinnigen
Erlebnis machen. Doch auch die Action kommt nicht zu kurz. Dabei liegt der
Fokus aber überhaupt nicht auf den Kämpfen wie etwa bei Serien aus dem
Shonen-Genre. Neben all den ernsten Themen die der Anime anspricht, besticht er
zudem durch schöne Romance-Abschnitte und hat sogar noch Zeit für den einen
oder anderen Lacher. Und das ohne zu irgendeiner Zeit lächerlich oder unpassend
zu wirken. Fantastisch!
Über den grandiosen Zeichenstil brauche ich nicht viel zu
sagen. Nur dass er dem von Death Note etwas ähnelt und sich ansprechend vom
derzeitigen „typischen“ Anime Look abhebt. Die Figuren glänzen mit starker
Mimik und die Hintergründe sind meistens sehr detailliert gezeichnet. Einzig
und allein die computeranimierten Hintergrundcharaktere haben mich manchmal
etwas gestört. Insgesamt passt der Stil und die Ausführung jedoch perfekt zur
Story. Ganz besonders loben muss ich außerdem noch den unglaublich genialen Soundtrack.
Einfach jeder Track ein Treffer. Egal ob melancholisch düster oder hoffnungsvoll
hymnisch. Ken Arai, der den Soundtrack beisteuerte, hat hier einfach ganze
Arbeit geleistet. Die japanischen Originalsprecher leisten sowieso grandiose
Arbeit. Allem voran natürlich Hauptcharakter Shinichi.
Fazit: Was kann ich abschließend noch zur Serie sagen? Ich
würde gerne noch so viel erwähnen. Erinnerungswürdige Momente teilen oder
einfach nur dem fantastischen Soundtrack lauschen. Viele Anime-Fans vergleichen
Kiseijuu ja aufgrund der ähnlichen Thematik ja mit dem ebenfalls ganz aktuellen
Tokyou Ghoul. Dabei könnten die Serien eigentlich gar nicht unterschiedlicher
sein. Ich persönlich empfinde Kiseijuu als in sich perfekt stimmiges Gesamtbild
ohne Plothänger das sowohl optisch, aber allem voran auch akustisch auf ganzer
Linie überzeugt. Ich bin wirklich sehr traurig, dass die 24 Folgen bereits
vorüber sind und sehne mich nach einem lokalen Release auf Blu-Ray. Dieses
Meisterwerk kann ich jedem Anime-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Ganz besonders
jedoch den Leuten die etwas mehr Tiefgang mögen und mit den typischen
Mainstream-Serien nicht so ganz warm werden.
Zu Schluss sage ich dann nur noch: „Migi, übernimm die
Abwehr!“
-euer Genesis
Montag, 27. April 2015
South Park - Der Stab der Wahrheit (PS3)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Die Geschehnisse des Spiels aus dem Hause Obsidian,
schließen nahtlos an den Black-Friday Dreiteiler der 17. Staffel an. Der
Schwarze Freitag ist vorbei und im Zentrum der Handlung steht das sagenumwobene
und titelgebende Artefakt „der Stab der Wahrheit“. Dieser Befindet sich im
Besitz der Menschen unter der Führung des Magierkönigs Eric Cartman. Doch eine
Prophezeiung erzählt vom Krieg um den Stab und ein mysteriöser Krieger soll
Frieden bringen. Herrlich übertrieben. Wie man es von South Park eben kennt. Nach
dem nicht ganz ernst zu nehmenden Prolog landet man im sehr umfangreichen
Charaktereditor. Frisch nach South Park gezogen ist es nun erst mal die Aufgabe
des „Neuen“ neue Freunde zu finden. Seine Eltern , schlicht „Mom“ und „Dad“
genannt, geben dem Jungen noch ein wenig Taschengeld und schicken ihn dann in
die Nachbarschaft. Und dort ist einiges los. South Park: Der Stab der Wahrheit
fängt schon in den ersten Minuten den typischen South Park Charme ein und es
ist den Entwicklern hervorragend gelungen ihrer Vorlage gerecht zu werden.
Unzählige Anspielungen, Referenzen und bekannte Orte und Charaktere sind ein
Hochgenuss für Fans und lassen längst vergessene Erinnerungen an Lachmuskel strapazierende
Szenen hochkommen.
Unter jeder Gürtellinie
Der Humor des Spiels deckt sich eigentlich mit der Serie und
ich will hier gar nicht weiter drauf eingehen. Fans davon fühlen sich sofort
angesprochen. Leute die schon die Serie nicht mochten, sollten auf Abstand
gehen, denn das hier ist definitiv nicht jugendfrei und in Europa sogar stark
zensiert.
Was allerdings nichts am ansonst so toll gelungenen
Gamedesign ändert. Eine zwar nicht besonders große, deshalb sehr detailreiche
Welt mit extrem witzigen und abwechslungsreichen Quests und Unmengen an
Ausrüstungen. Hinzu kommen vier Charakterklassen und 6 Begleiter. Allesamt mit
unterschiedlichen Spezialfertigkeiten für Kämpfe und auch in der Oberwelt.
Paper Mario lässt grüßen
Das Kampfsystem ist recht abwechslungsreich ausgefallen.
Statt Echtzeitkämpfen, erwartet den Spieler in South Park ein altmodisches
Rundensystem, verfeinert mit Action-Eingaben. Das ganze erinnert stark an Paper
Mario 1 und 2. Stets hat man die Wahl zwischen Nahkampf, Fernkampf,
Spezialfähigkeiten, Magie, Items oder mächtigen Beschwörungen. Verschiedene
Statusveränderungen lassen sich zudem unterschiedlich kombinieren und bringen
so den Sieg gegen stärkere Feinde. Insgesamt ist das komplette RPG-Element
überraschend tiefgründig ausgefallen. Zumindest für einen Titel dieser Größe.
Denn mit rund 10 bis 15 Stunden Spielzeit ist der Titel recht kurz.
Technisch gesehen ist South Park natürlich kein Brett. Doch
meiner Meinung nach wurde die Optik einer Vorlage noch nie so perfekt
eingefangen wie in South Park: der Stab der Wahrheit. Als Zuschauer hat man
manchmal fast schon das Gefühl eine HD-Folge der Serie zu schauen. Einfach
alles sieht original wie in dem Cartoon aus. Toll! Und auch der Sound kann sich
hören lassen. Sofort hört man die typischen Songs, Geräusche und die originalen
englischen Sprecher treiben einem manchmal vor Lachen die Tränen in die Augen.
Auch wenn ich persönlich die deutschen bevorzuge.
Fazit: Obsidians „Der Stab der Wahrheit“ ist ein wahres Fest
für South Park Fans. Und ganz abgesehen von der perfekten Umsetzung der
Vorlage, macht auch das RPG-Element für sich richtig Spaß. So muss Lizenzspiel
sein!
Sonntag, 26. April 2015
The Evil Within (PS4)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Sebastian Castellanos, Detective beim Krimson City Police Departement. Gerade erst ist er mit seinen Kollegen Joseph Oda und Junior Detective Julie Kidman auf dem Heimweg eines Falles, da schnappen Sie einen mysteriösen Funkspruch auf. In einer Nervenklinik scheint es einen Vorfall zu geben und alle freien Einheiten werden für den Ort angefordert. Ohne zu zögern begibt sich auch das Team um Castellanos sofort zum Einsatzort. Als der Detective aus dem Auto steigt prasselt ihm der Regen ins Gesicht und er begibt sich schnellstmöglich zur Tür der Klinik, welche von Außen wie ein altes Herrenhaus wirkt. Als er die Tür öffnet, durchdringt ihn ein beißender Geruch von Blut und er entdeckt unzählige Leichen in der Vorhalle. Gemeinsam mit Joseph durchsuchen sie die Räumlichkeiten. Dies sollte der Anfang eines psychotischen Albtraums werden, der auch seine Spieler packen wird.
Schon nach der ersten Stunde spürt man Mikamis starken Einfluss auf den Titel. Man erkennt viele Parallelen zu Resident Evil 4. Glücklicherweise wurden dessen Schwächen ausgemerzt. Man steuert Sebastian wie schon einst Leon S. Kennedy über eine Schulteransicht, welche anfangs etwas ungewohnt wirkt. Nach einigen Minuten hat man sich aber bereits daran gewöhnt. Auch zielen und feuern ist nun während des Laufens möglich. Gerade in der ersten Hälfte des Spiels ist aber mit Ballern erst mal weniger zu rechnen. The Evil Within fordert seine Spieler stets mit Bedacht vor zu gehen und bestraft wilde Ballerorgien á la Call of Duty mit unzähligen Bildschirmtoden. Dabei wird das Spiel selten, oder gar nie unfair. Wenn man das Zeitliche segnet fühlt man sich selbst stets als Schuldiger. Nächstes mal eine andere Taktik versuchen. Vielleicht einfach vorbeischleichen? Wie bei the Last of Us heißt hier der Schlüssel zum Erfolg eine gute Balance aus schleichen und Schießen. Wobei the Evil Within im letzten Drittel leider etwas zu Feuerlastig wird und Naughty Dog's Adventeur hier die bessere Balance hatte. Dennoch. Gerade die gute Steuerung und die stets geforderte Aufmerksamkeit an seine Spieler machen The Evil Within Gameplaytechnisch schonmal zu einem der Toptitel in seinem Genre.
Optisch präsentiert sich das Spiel solide. Zwar wirken Charaktermodelle, Texturen und Animationen allesamt etwas eingerostet, dafür stimmt die Gesamtpräsentation. Stimmige und sehr abwechslungsreiche Levels mit extrem dichter Athmosphäre und abscheulichem Gegnerdesign lassen Horrorfans die Nackenhaare zu Berge stehen. Auch soundtechnisch wird einiges geboten. Gerade mit Headset klingt die Geräuschkulisse erschreckend schauderlich. Lediglich die deutschen Sprecher hinken dem sonst so stimmigen Gesamtbild etwas hinterher.
Fazit: The Evil Within ist Survival Horror in Bestform. Genauso wie es sich Fans bereits seit Jahren wieder von Resident Evil wünschen. Dabei besticht Mikamis neuestes Werk durch eine verworrene Story und ein klasse Setting. Die tolle Atmosphäre und die insgesamt sehr gelungene Präsentation trösten auch über kleinere Schwächen bei der Technik hinweg. Die schwarzen Balken stören zwar anfangs, aber man gewöhnt sich relativ schnell an die Einshränkung. Auch wenn's ohne natürlich schöner gewesen wäre. The Evil Within hat mich zwar in keinen Zustand purer Angst versetzt (P.T. lässt grüßen), dafür konnte es durch eine psychodelische Story mit vielen düsteren Levels und tollem Gameplay punkten. Lediglich die verstärkten Baller-Einlagen im letzten Drittel trügte das Gesamtbild etwas. Dennoch. Fans von Resident Evil 4 oder The Last of Us dürfen hier gerne rein schauen. Für mich eines der besten Horror-Spiele der letzten Jahre.
Sebastian Castellanos, Detective beim Krimson City Police Departement. Gerade erst ist er mit seinen Kollegen Joseph Oda und Junior Detective Julie Kidman auf dem Heimweg eines Falles, da schnappen Sie einen mysteriösen Funkspruch auf. In einer Nervenklinik scheint es einen Vorfall zu geben und alle freien Einheiten werden für den Ort angefordert. Ohne zu zögern begibt sich auch das Team um Castellanos sofort zum Einsatzort. Als der Detective aus dem Auto steigt prasselt ihm der Regen ins Gesicht und er begibt sich schnellstmöglich zur Tür der Klinik, welche von Außen wie ein altes Herrenhaus wirkt. Als er die Tür öffnet, durchdringt ihn ein beißender Geruch von Blut und er entdeckt unzählige Leichen in der Vorhalle. Gemeinsam mit Joseph durchsuchen sie die Räumlichkeiten. Dies sollte der Anfang eines psychotischen Albtraums werden, der auch seine Spieler packen wird.
Schon nach der ersten Stunde spürt man Mikamis starken Einfluss auf den Titel. Man erkennt viele Parallelen zu Resident Evil 4. Glücklicherweise wurden dessen Schwächen ausgemerzt. Man steuert Sebastian wie schon einst Leon S. Kennedy über eine Schulteransicht, welche anfangs etwas ungewohnt wirkt. Nach einigen Minuten hat man sich aber bereits daran gewöhnt. Auch zielen und feuern ist nun während des Laufens möglich. Gerade in der ersten Hälfte des Spiels ist aber mit Ballern erst mal weniger zu rechnen. The Evil Within fordert seine Spieler stets mit Bedacht vor zu gehen und bestraft wilde Ballerorgien á la Call of Duty mit unzähligen Bildschirmtoden. Dabei wird das Spiel selten, oder gar nie unfair. Wenn man das Zeitliche segnet fühlt man sich selbst stets als Schuldiger. Nächstes mal eine andere Taktik versuchen. Vielleicht einfach vorbeischleichen? Wie bei the Last of Us heißt hier der Schlüssel zum Erfolg eine gute Balance aus schleichen und Schießen. Wobei the Evil Within im letzten Drittel leider etwas zu Feuerlastig wird und Naughty Dog's Adventeur hier die bessere Balance hatte. Dennoch. Gerade die gute Steuerung und die stets geforderte Aufmerksamkeit an seine Spieler machen The Evil Within Gameplaytechnisch schonmal zu einem der Toptitel in seinem Genre.
Optisch präsentiert sich das Spiel solide. Zwar wirken Charaktermodelle, Texturen und Animationen allesamt etwas eingerostet, dafür stimmt die Gesamtpräsentation. Stimmige und sehr abwechslungsreiche Levels mit extrem dichter Athmosphäre und abscheulichem Gegnerdesign lassen Horrorfans die Nackenhaare zu Berge stehen. Auch soundtechnisch wird einiges geboten. Gerade mit Headset klingt die Geräuschkulisse erschreckend schauderlich. Lediglich die deutschen Sprecher hinken dem sonst so stimmigen Gesamtbild etwas hinterher.
Fazit: The Evil Within ist Survival Horror in Bestform. Genauso wie es sich Fans bereits seit Jahren wieder von Resident Evil wünschen. Dabei besticht Mikamis neuestes Werk durch eine verworrene Story und ein klasse Setting. Die tolle Atmosphäre und die insgesamt sehr gelungene Präsentation trösten auch über kleinere Schwächen bei der Technik hinweg. Die schwarzen Balken stören zwar anfangs, aber man gewöhnt sich relativ schnell an die Einshränkung. Auch wenn's ohne natürlich schöner gewesen wäre. The Evil Within hat mich zwar in keinen Zustand purer Angst versetzt (P.T. lässt grüßen), dafür konnte es durch eine psychodelische Story mit vielen düsteren Levels und tollem Gameplay punkten. Lediglich die verstärkten Baller-Einlagen im letzten Drittel trügte das Gesamtbild etwas. Dennoch. Fans von Resident Evil 4 oder The Last of Us dürfen hier gerne rein schauen. Für mich eines der besten Horror-Spiele der letzten Jahre.
Dienstag, 21. April 2015
Btooom! (Anime)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Ryouta Sakamoto ist ein NEET wie er im Buche steht. Also ein
Mensch ohne Ausbildung oder Job. Sonnenlicht scheint sein natürlicher Feind zu
sein und er verbringt den Großteil seiner Zeit in seinem Zimmer. Für seine
Mutter und seinen Stiefvater hat er nur Beschimpfungen übrig. Einzig im
beliebten Online-Spiel Btooom“ findet er eine Zuflucht. Dort gehört er mit
seinem Team zu den weltbesten Spielern und genießt den Respekt seiner
Mitspieler. Virtuell ist er sogar verheiratet.
Doch sein eintöniges Leben schlägt schon bald unerwartete
Bahnen ein, als Ryouta eines Morgens mitten in einem tropischen Dschungel
aufwacht. Genauer gesagt auf einer einsamen Insel irgendwo im Pazifik. Bald
schon bemerkt er jedoch, dass er nicht der Einzige hier ist und trifft auf
feindlich gesinnte Menschen. Langsam fügen sich die Puzzelteile zusammen und
Sakamoto erkennt, dass er in ein mörderisches Spiel geraten ist, das mit seinem
geliebten Btooom! Fast schon erschreckende Ähnlichkeit hat. Jeder Spieler
besitzt eine feste Anzahl an Bomben, so genannte BIMs. Diese BIMs unterscheiden
sich in der Art ihrer Wirkung und allem Anschein nach sollen sich die Menschen
auf dieser Insel bis auf den Tod bekämpfen. Ryouta weigert sich sofort am Spiel
teil zu nehmen. Doch immer wieder zwingen ihn heikle Situationen dazu, seine
Timer-Typ Bomben zu benutzen. Es beginnt ein Überlebenskampf zwischen Freunden,
Feinden und Intrigen mit einer ganzen Reihe interessanter Charaktere.
Btooom! Glänzt vor allem durch seine unterschiedlichen
Charaktere die sich alle sehr nachvollziehbar verhalten. Von Angst beherrscht
wandeln sich Freunde zu Feinden und umgekehrt. Optisch weiß der Titel ebenfalls
zu gefallen und liefert eine gute Animationsqualität. Das Charakterdesign
erinnert mich ein wenig an das ebenfalls aus dem Hause MAD House stammende Death
Note. Dabei wirkt Btooom! etwas farbenfroher und nicht ganz so düster. Eine
besondere Charakteristika sind zudem die teilweise eingesetzten schwarzen
Gesichtsschattierungen.
Die Story selbst ist spannend und actionreich erzählt und
nimmt gerade am Schluss ordentlich Fahrt auf. Für die zwölf Folgen genau
richtig. Besonders positiv aufgefallen ist mir zudem die wirklich hochwertige
deutsche Synchronisation. Die Sprecher wurden alle gut ausgewählt und klingen
immer sehr passend. Solch eine Qualität würde ich mir ruhig öfter bei Animes wünschen.
Der Soundtrack ist hingegen eher unspektakulär ausgefallen und fällt nicht
weiter auf.
Fazit: Btooom! ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Die
Story präsentiert sich als Überlebenskampf-Show à la Hunger Games und punktet
mit glaubhaften Charakteren. Optisch positioniert sich die Serie mit einem
erwachsenen Design im qualitativ höheren Mittelfeld. Der Anime ist zudem genau
das Richtige für Leute die mal wieder einen guten Anime sehen wollen, ohne
dauernd die Untertitel mitlesen zu wollen. Wer jetzt immer noch wegen der „Ecchi“-Anmerkungen
auf einigen Seiten zögert sollte wissen, dass sich dieses Element lediglich auf
einige Situationsbedingte Freizügigkeiten bezieht und nicht auf provokante
Nacktheit abzielt (siehe Highschool of the Dead, Highschool DxD, etc.). Von mir
gibt’s eine klare Empfehlung. Kein Meisterwerk, aber definitiv sehenswert! Leider endet der Anime mit einem offenen Ende, da der Manga im Moment noch läuft.
Freitag, 17. April 2015
Fast & Furious 7 (Kino)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Tja. Wieder einmal habe ich mich verleiten lassen, den aktuellen Mainstream Actionkracher im Kino an zu schauen. Und um ehrlich zu sein, war auch der Tod von Filmdarsteller Paul Walker einer der ausschlaggebenden Faktoren. Einerseits traurig, dass das tragische Ableben eines Menschen einer der Hauptmotivatoren war. Andererseits ein schönes Andenken an den sympathischen Kalifornier.
Zum Film: Dominic "Dom" Toretto braucht wiedermal seine Crew, seine Familie. Nachdem er für Hobbs den Kriminellen Owen Shaw ausgeschaltet hat, tritt dessen älterer Bruder Deckard (Jason Statham) auf den Plan und tötet kurzerhand Dominics langjährigen Freund Han in Tokyo. Die Geschehnisse schließen direkt an Fast and Furious 6 und Tokyo Drift, den dritten Teil der Serie an. In puncto Story darf man keine großen Sprünge erwarten. Es gibt zwar einige Wendungen, die durchaus spannend inszeniert sind, aber Innovationspreise gewinnt auch der siebte Teil der Serie keine. Optisch sieht eh da schon anders aus. Erneut schafft es Das Franchise seinen Vorgänger zu überbieten. Fette Explosionen, wahnwitzige Stunts und Autos bei denen das Herz jedes Autoliebhabers höher schlagen wird stehen an der Tagesordnung. Dabei sind es neben den gut inszenierten Actionszenen vorallem die sympathischen Charaktere die Fast 7 deutlich von anderen Actiongranaten wie Transformers abheben.
Fazit: Tja was soll ich dazu sagen. Mehr vom selben nur noch explosiver und noch wahnwitziger. Fast & Furious 7 macht genau das, was man erwartet. Dabei macht der Film auch über die lange Laufzeit einfach nur Spaß. Wer schon die Vorgänger mochte, wird ihn sowieso schon gesehen haben. Alle anderen sollten sich erst mal die "Klassiker" anschauen. Wer jedoch nichts mit "Hirn Aus - Action an"-Filmen anfangen kann, sollte lieber auf Abstand gehen. Mir hat auch der siebte Teil auf jeden Fall Spaß gemacht und der coole Soundtrack läuft bereits bei mir im Auto. Seichte Adrenalin-Orgie mit genialen Sprüchen und einem tollen Abschied von Paul Walker.
Tja. Wieder einmal habe ich mich verleiten lassen, den aktuellen Mainstream Actionkracher im Kino an zu schauen. Und um ehrlich zu sein, war auch der Tod von Filmdarsteller Paul Walker einer der ausschlaggebenden Faktoren. Einerseits traurig, dass das tragische Ableben eines Menschen einer der Hauptmotivatoren war. Andererseits ein schönes Andenken an den sympathischen Kalifornier.
Zum Film: Dominic "Dom" Toretto braucht wiedermal seine Crew, seine Familie. Nachdem er für Hobbs den Kriminellen Owen Shaw ausgeschaltet hat, tritt dessen älterer Bruder Deckard (Jason Statham) auf den Plan und tötet kurzerhand Dominics langjährigen Freund Han in Tokyo. Die Geschehnisse schließen direkt an Fast and Furious 6 und Tokyo Drift, den dritten Teil der Serie an. In puncto Story darf man keine großen Sprünge erwarten. Es gibt zwar einige Wendungen, die durchaus spannend inszeniert sind, aber Innovationspreise gewinnt auch der siebte Teil der Serie keine. Optisch sieht eh da schon anders aus. Erneut schafft es Das Franchise seinen Vorgänger zu überbieten. Fette Explosionen, wahnwitzige Stunts und Autos bei denen das Herz jedes Autoliebhabers höher schlagen wird stehen an der Tagesordnung. Dabei sind es neben den gut inszenierten Actionszenen vorallem die sympathischen Charaktere die Fast 7 deutlich von anderen Actiongranaten wie Transformers abheben.
Fazit: Tja was soll ich dazu sagen. Mehr vom selben nur noch explosiver und noch wahnwitziger. Fast & Furious 7 macht genau das, was man erwartet. Dabei macht der Film auch über die lange Laufzeit einfach nur Spaß. Wer schon die Vorgänger mochte, wird ihn sowieso schon gesehen haben. Alle anderen sollten sich erst mal die "Klassiker" anschauen. Wer jedoch nichts mit "Hirn Aus - Action an"-Filmen anfangen kann, sollte lieber auf Abstand gehen. Mir hat auch der siebte Teil auf jeden Fall Spaß gemacht und der coole Soundtrack läuft bereits bei mir im Auto. Seichte Adrenalin-Orgie mit genialen Sprüchen und einem tollen Abschied von Paul Walker.
Dienstag, 14. April 2015
Blazblue: Alter Memory (Anime)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Der weltweit gesuchte, auch "Sensenmann" genannte, Ragna, the Bloodedge, hat es sich zum Ziel gemacht sämtliche Cauldrons der Welt zu vernichten. Das sind magisch-technische Vorrichtung, welche zusammen mit dem Azure Grimoire und einem Grenzverbindungsmedium in Form einer jungen Frau verheerende Kräfte entfesseln kann. Ausgangspunkt von allem Übel ist dabei der zwielichtige Hazama vom NOL. Eine Art Regierungsorganisation, welche die Geschicke der Welt leitet. Als Ragna selbst noch ien Kind war, traf er auf Hazama. Ihm wurde von seinem eigenen Bruder "Jin Kisaragi" der Arm abgeschlagen und seine Schwester Saya verschwand und gilt bis heute als Unauffindbar. Ragna erhielt später die mächtigen Kräfte des Blazeblue und hat es sich nun zur Aufgabe gemacht das NOL an ihren Untaten zu hindern. Dazu macht er sich schließlich auf in die 13. hierarchische Stadt Kagutsuchi. Mittlerweile gilt er als weltweit gefürchtetster Krimineller und Jin wird als Held des NOL gefeiert. Ihr Aufeinandertreffen ist nur eine Frage der Zeit. Doch in den Schatten verbergen sich noch weitaus schlimmere Gestalten, als Ragnas eigener Bruder.
Blazblue: Alter Memory gibt größtenteils die Story des Erstlings Blazblue: Calamity Trigger wieder. Wobei einige Dinge anders erzählt werden, oder andere Charaktere aufeinandertreffen. Insgesamt ist die Story ziemlich interessant und komplex, krankt aber an einer wirren Erzählweise. Für Neulinge der Serie ist es anfangs extrem schwer sämtliche Zusammenhänge zu verstehen. Librarium, Ars Magus, Nox Nyctores, Azure Grimoire, Grenzverbindungen,... Selbst als Fan des wirklich tollen Prügelspiels, ist es nicht immer einfach alles zu verstehen. Dafür stimmen jedoch Optik und Action. Der Anime präsentiert Fans der Serie eigentlich sämtliche ihrer Lieblingscharaktere. Dabei liegt der Fokus stark auf Ragna, Jin, Noel, Hazama und Rachel. Andere Charaktere bekommen meist nur kurze Auftritte über ein oder zwei Episoden. Die Animationsqualität ist indes sehr hochwertig ausgefallen. Auch der Soudtrack kann sich hören lassen und besteht hauptsächlich aus den bereits bekannten Tracks der Prügelspiele.
Fazit: Ein gefundenes Fressen für Blazblue-Fans die schon immer einen Anime zur Serie sehen wollten. Um sämtliche Charaktere gut einzubinden sind die zwölf Folgen freilich etwas kurz geraten. Leute die die Serie nicht kennen, sollten sich vorher vielleicht mit der Hintergrundgeschichte vertraut machen um zumindest die meisten Zusammenhänge verstehen zu können. Wer jedoch einfach nur Action mit tollem Stil und abwechslungsreichem Characterdesign sehen will, macht bei den zwölf Folgen auch nichts falsch.
Der weltweit gesuchte, auch "Sensenmann" genannte, Ragna, the Bloodedge, hat es sich zum Ziel gemacht sämtliche Cauldrons der Welt zu vernichten. Das sind magisch-technische Vorrichtung, welche zusammen mit dem Azure Grimoire und einem Grenzverbindungsmedium in Form einer jungen Frau verheerende Kräfte entfesseln kann. Ausgangspunkt von allem Übel ist dabei der zwielichtige Hazama vom NOL. Eine Art Regierungsorganisation, welche die Geschicke der Welt leitet. Als Ragna selbst noch ien Kind war, traf er auf Hazama. Ihm wurde von seinem eigenen Bruder "Jin Kisaragi" der Arm abgeschlagen und seine Schwester Saya verschwand und gilt bis heute als Unauffindbar. Ragna erhielt später die mächtigen Kräfte des Blazeblue und hat es sich nun zur Aufgabe gemacht das NOL an ihren Untaten zu hindern. Dazu macht er sich schließlich auf in die 13. hierarchische Stadt Kagutsuchi. Mittlerweile gilt er als weltweit gefürchtetster Krimineller und Jin wird als Held des NOL gefeiert. Ihr Aufeinandertreffen ist nur eine Frage der Zeit. Doch in den Schatten verbergen sich noch weitaus schlimmere Gestalten, als Ragnas eigener Bruder.
Blazblue: Alter Memory gibt größtenteils die Story des Erstlings Blazblue: Calamity Trigger wieder. Wobei einige Dinge anders erzählt werden, oder andere Charaktere aufeinandertreffen. Insgesamt ist die Story ziemlich interessant und komplex, krankt aber an einer wirren Erzählweise. Für Neulinge der Serie ist es anfangs extrem schwer sämtliche Zusammenhänge zu verstehen. Librarium, Ars Magus, Nox Nyctores, Azure Grimoire, Grenzverbindungen,... Selbst als Fan des wirklich tollen Prügelspiels, ist es nicht immer einfach alles zu verstehen. Dafür stimmen jedoch Optik und Action. Der Anime präsentiert Fans der Serie eigentlich sämtliche ihrer Lieblingscharaktere. Dabei liegt der Fokus stark auf Ragna, Jin, Noel, Hazama und Rachel. Andere Charaktere bekommen meist nur kurze Auftritte über ein oder zwei Episoden. Die Animationsqualität ist indes sehr hochwertig ausgefallen. Auch der Soudtrack kann sich hören lassen und besteht hauptsächlich aus den bereits bekannten Tracks der Prügelspiele.
Fazit: Ein gefundenes Fressen für Blazblue-Fans die schon immer einen Anime zur Serie sehen wollten. Um sämtliche Charaktere gut einzubinden sind die zwölf Folgen freilich etwas kurz geraten. Leute die die Serie nicht kennen, sollten sich vorher vielleicht mit der Hintergrundgeschichte vertraut machen um zumindest die meisten Zusammenhänge verstehen zu können. Wer jedoch einfach nur Action mit tollem Stil und abwechslungsreichem Characterdesign sehen will, macht bei den zwölf Folgen auch nichts falsch.
Dienstag, 7. April 2015
Dark Hideout - Masasumi Kakizaki (Manga)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
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Der Manga Dark Hideout von Masasumi Kakizaki, beginnt wie
eine typische Horrorstory. Das junge Paar Miki und Seiichi blickt nach wenigen
Ehejahren schon zurück auf eine schwierige Zeit. Ein Kurzurlaub in der Sonne
soll wie ein Neuanfang wirken und endlich wieder Glück in ihr Leben bringen. Doch
dann begegnen Sie dem Grauen und aus einem entspannten Urlaub wird ein
Horrortrip ohne Wiederkehr.
Dass die Story selbst eher schlicht gehalten ist, finde ich
bei diesem Einzelband gar nicht schlecht. So versteht man alle Zusammenhänge
recht schnell und kann die Beweggründe der Charaktere nachvollziehen. Was
jedoch ganz und gar nicht schlicht gehalten ist, sind die fast schon Schrecken erregend
detaillierten Bilder. Düstere Schauplätze und realistische Emotionen jagen
jedem Horrorfan wohlige Schauer über den Rücken.
Fazit: Dark Hideout ist kein Meisterwerk, aber für
Horrorfans genau das richtige Futter für Zwischendurch. Spannend, düster,
brutal. Mangaka Masasumi Kakizaki entführt seine Leser in ein schaurig schönes
Horror-Drama mit Gänsehautgarantie. Kurzweiliger Grusel-Spaß garantiert!
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