Donnerstag, 14. August 2014

Chroniken der Unterwelt - City of Bones (DVD)

Ich freue mich über eure Kommentare :)


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Mit City of Bones schaffte es letztes Jahr der erste Teil der sogenannten Chroniken der Unterwelt in die Kinos. Ähnlich wie schon Twilight basiert der Film auf einer Buchreihe und schlägt in eine ähnliche Kerbe. Viele sprachen auch von einen Twilight für ältere Leser. Und immer wieder konnte man lesen, dass vorallem junge Frauen Fans der Serie sind. Nichts desto trotz lief es zumindest nach den Einnahmen gemessen, eher mäßig für den Streifen. Doch ist das nun ein Zeichen für schlechte Qualität?


Eine Welt voller düsterer Gestalten

Um was geht's? Clary ist eine ganz normale Jugendliche in New York. Seit ihrer Kindheit verheimlicht ihre Mutter (gespielt von Lena Headey - Game of Thrones) ihr jedoch ihre wahre Herkunft. Sie selbst ist nämlich eine Schattenjägerin. Also jene Gruppe von Menschen die Dämonen bekämpfen. Eines Nachts begegnet Clary zusammen mit ihrem Freund Simon einem dieser Schattenjäger in einem Club. Völlig perplex und mit der Situation überfordert gerät sie in Panik und das Schicksal nimmt ihren Lauf. Denn immer stärker scheint sie sich an vergessene Dinge zu erinnern und sieht Dinge, die normalen Menschen verborgen bleiben. Doch durch ihre erwachenden Kräfte werden auch feindlich gesinnte Personen auf sie aufmerksam und sie wird immer tiefer in die Welt der Schattenjäger gezogen. Einzig der mysteriöse Jace schafft es ihr Halt zu geben und sie in dieser neuen Welt zu begleiten.

Die Welt in der die Chroniken der Unterwelt spielt, ist gespickt mit so ziemlich allem was die moderne Fantasyliteratur zu bieten hat. Da gäbe es Hexen, Werwölfe, Dämonen und etliche andere. Auch die Charaktere sind recht interessant und wissen zu unterhalten. Insgesamt geht der Film stilistisch einen guten Weg, der sich deutlich von dem Vergleich zu Twilight loslöst. Auch Actionfans werden hier deutlich besser bedient, denn es kommt oft zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Nur gut, dass die Schattenjäger mit allerhand Waffen ausgestattet sind.

Über die deutsche Synchronisation lässt sich streiten. Ich fand sie nicht überragend, aber akzeptabel. Was mich aber schon etwas mehr gestört hat, sind einige wenige Szenen, die ich sehr unpassend fand. Fast so als ob sie nicht wirklich in den Film gehörten. Denn insgesamt gibt sich der Streifen eher düster und cool. An manchen wenigen Stellen, driftet er aber ins typische Teenie-Film Lager ab und nimmt sich selbst die Chance ernst genommen zu werden.

Für die Leser der Serie gab es zudem weitere Gründe zur Kritik. Wie ich nachgelesen habe, sind manche Figuren etwas oder vollkommen anders dargestellt. Jemandem der die Bücher nicht kennt, wird soetwas natürlich nicht auffallen, dennoch finde ich es schade, dass hier einfach dem Autoren des Originalwerkes nicht genügend Tribut gezollt wird und alles so gezeigt wird, wie es sein soll. Solange dies als Film natürlich umsetzbar ist.


Fazit: Wer auf moderne Fantasy und Action steht macht mit Chroniken der Unterwelt - City of Bones garantiert nichts falsch. Der Film unterhält auf gutem durchschnittlichen Niveau, schafft es aber nicht zum Filmhit. Dafür hat er einfach zu viele Ecken und Kanten. Die durchschnittliche Synchro, einige unglücklich gelöste Szenen und an vielen Stellen viel zu wenig Hintergrundinformationen. Oft fragt man sich als Nicht-Leser was gerade passiert ist und wieso nicht anders. Meiner Meinung nach eignet sich der Film somit prima als Abendprogramm. Der Start einer großen Reihe der Erwartungen weckt und Vorfreude macht, sieht aber anders aus. (Siehe Harry Potter, Hunger Games, etc...)

Ich hoffe ja persönlich, dass die Macher beim zweiten Teil aus ihren Fehlern lernen und den Film noch mehr in Richtung erwachseneres Publikum lenken. Dann könnte die Reihe trotz allem noch ihren vielleicht verdienten Respekt bekommen. Ich bleibe jedenfalls gespannt.

-euer Genesis

Freitag, 1. August 2014

Valiant Hearts: The Great War (PSN)

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Ubisoft Montpellier präsentiert mit Valiant Hearts zum 100. Jahrestag des ersten Weltkrieges ein handgezeichnetes Kriegsdrama ohne viel Patriotismus, aber mit viel Herz. Als Handlungsinspiration dienen dabei die Briefe der Soldaten an ihre Liebsten in der Heimat. Eine tolle und vor allem ungewöhnliche Idee. Doch reicht das auf ein tolles Spielerlebnis zu bieten?


Der Ruf der Pflicht

Sarajevo 1914. Erzherzog Franz Ferdinand wird Opfer eines Attentates, welches folgendlich den ersten Weltkrieg auslöste. Ganz Europa wurde Zeuge und Austragungsort großer Schlachten und unzähliger Verluste. Wer im Geschichtsunterricht nur ein klein wenig aufgepasst sollte die Rahmengeschichte des 2D-Adventures bereits kennen. Doch statt weiter auf den Verlauf des Krieges ein zu gehen dreht sich die Geschichte von Valiant Hearts um die vier Protagonisten.

Hofbesitzer Emile macht den Anfang. Sein Grund liegt nahe der Grenze zu Deutschland und als der Krieg ausbricht wird sein Schwiegersohn Karl in der deutschen Armee zwangsverpflichtet. Er verlässt seine Tochter Marie und seinen Enkel Viktor um sich in den Schützengräben auf die beschwerliche Suche zu machen.

Karl selbst versucht unterdessen immer wieder zu fliehen und wird dabei sogar verletzt. Doch schafft er es schlussendlich zu seiner Familie zurück zu kehren?

Der dritte im Bunde ist der eher grobschlächtige Freddie. Obwohl die USA erst spät in den Krieg eingreifen, verpflichtete sich der Amerikaner bereits früh die französische Armee zu unterszützen. Dabei trifft er auf Emile und zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft.

Den Abschluss macht die junge Medizinstudentin Ana. Sie kommt aus Belgien an die Grenze um den Männern in der Schlacht medizinisch zu unterstützen und ihren entführten Vater zu finden. Auch sie trifft schlussendlich auf Emile und Freddie und schließt sich ihnen an.

Immer wieder trennen sich die Wege der Charaktere und ihre Geschichten verlaufen in unterschiedliche Wege um später wieder zueinander zu finden. Große Überraschungen oder Storytwists bleiben meistens aus. Insgesamt ist die Geschichte aber straff erzählt und unterhält über die Spielzeit von etwa fünf bis sechs Stunden sehr gut.



Auf den Hund gekommen


Das Gameplay selbst ist eher simpel gestrickt. Wie in einem Jump and Run steuert man den jeweiligen Charakter über eine zweidimensionale Umgebung und löst diverse Rätsel im Stile klassischer Point & Click Adventures. Mal raucht man ein bestimmtes Werkzeug um an einem Hindernis vorbei zu kommen, mal einen Stein den man wirft um einen Schalter zu aktivieren. Aufgelockert werden diese meist recht einfachen Knobeleien durch verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben.

Ein zentrales Spielelement ist dabei der Hund - ein ewig treuer Begleiter der nicht nur Gegenstände an Orten sucht an denen man selbst nicht gelangen kann, sondern auch Wachen ablenkt um angesehen an ihnen vorbei zu schleichen. Ach ja. Und streicheln kann man den Guten natürlich auch!

Das Gameplay an sich ist also eher zweckmäßig und versucht keine großen Experimente. Viel beeindruckender ist  da schon der Sound und die Optik. Die Musik wechselt von treibend und nvervenaufreibend bis hin zu dramantisch und melancholisch. Ständig in einem klassischen Ensenble das die Musik von Valiant Hearts zu etwas Besonderem macht. Sprachausgabe im Herkömmlichen Sinn gibt es grundsätzlich keine. Dafür Gesprächsfetzen und Fantasiegeräusche. Lediglich in den erzählerisch starken Sequenzen zwischen den einzelnen Kapiteln in denen die Geschichte weitererzählt wird. Oder in den Momenten in denen eine der Figuren eine Gedanken in einem Brief niederschreibt wird das Geschehen vertont. Und das sogar recht hochwertig wie ich finde.

Die UbiArt Framework Engine, welche schon Rayman und Child of Light zu einem optischen Schmankerl machte, zeigt auch bei Valiant Hearts was in ihr steckt. Tolles Charakterdesign und wunderschöne Zeichnungen schmeicheln jedem Gamer um die Augen. Das Geschehen läuft stets flüssig und wirkt wie aus einem Guss. Zu bemängeln habe ich aber trotzdem eine Kleinigkeit. Manchmal wird ins Bild gezoomt und das Geschehen erscheint etwas grobpixelig. Vorallem bei großen Fernsehern etwas unschön. Fällt aber garnicht ins Gewicht.



Fazit: Erst einmal ist es ein Segen, dass Ubisoft dieses Spiel ermöglicht hat. Es widment sich einer problematischen Thematik und liefert tiefe Einblicke in die Geschichte von damals. Das kann man ihm auch den spielerischen eher durchschnittlichen Wert in der Hintergrund rücken. Denn Valiant Hearts schafft es meistens die Spieler betroffen zu machen, auch wenn der Wechsel zwischen lustigen Szenen und dramatischen Momenten oft zu spontan von Statten geht. Denn spätestens beim Ende bleibt einem das Lachen schon einmal im Hals stecken. Insgesamt bleibt Valiant Hearts ein handwerklich toll gemachtes und künstlerisch tolles Spiel mit gameplaytechnischen Schwächen, das für sich etwas ganz besonderes ist. Sich aber mit PSN-Meilensteinen wie Limbo oder gar Journey nicht ganz messen kann.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Jin-Roh - The Wolf Brigade (BluRay)

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Der zweite Weltkrieg ist vorbei und Japan kämpft darum wieder zur einer Topnation auf zu steigen, droht aber vorallem auf innenpolitischer Ebene zu straucheln. Arbeitslosigkeit, Slumbildung, Kriminalität in den Städten. Die Probleme nehmen stetig zu und die Regierung sieht sich dazu gezwungen Gewalt an zu wenden. Aus diesem Grund wird eine Spezialeinheit, die sogenannte Hauptstadtpolizei gegründet. Bald schon werden die Unruhestifter weniger. Doch die breiten Massen an Aufständischen werden bald durch eine koordinierte Terrororganisation namens "der Sekte" abgelöst und der wahr Kampf beginnt.


Jin-Roh richtet sich ohne Frage an ein erwachsenes und reifes Publikum. Er ist melancholisch, brutal und ohne Witz erzählt. Von der tristen Farbgebung, bis hin zum Soundtrack zieht sich der deprimierende Unterton durch den gesamten Film. Die selbst heute noch fabelhaften Animationen mit detaillierten Hintergründen und realistisch gezeichneten Charakteren stecken auch vor heutigen Produktionen kaum zurück und passen fabelhaft ins Gesamtbild.


Fazit: Ein bedrückender Polit-Thriller mit einer packenden und komplexen Story voller Intrigen und Abgründen des menschlichen Daseins. Jin-Roh scheut sich nicht die Zuschauer zu schocken und Szene für Szene die Härte der fiktiven Gesellschaft zu zeigen. Im Gegensatz dazu hat der Film aber auch eine Ästhetik die an ein Märchen zu erinnern mag. Kein Wunder: steht immerhin das Märchen "Rotkäppchen" oft Pate für symbolische Metaphern in der Geschichte. Wer alt genug ist und als heutiger Anime-Fan nicht durch die triste Farbgebung und das realistische Characterdesign abgeschreckt wird bekommt einen außergewöhnlichen Anime-Meilenstein den man gesehen haben muss!

-euer Genesis

Sonntag, 20. Juli 2014

The Walking Dead - a Telltale Game Series (PSN)

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Ich muss ja zugeben, dass ich was the Walking Dead betrifft, etwas im Rückstand bin und die Serie bis jetzt an mir vorbei ging. Doch nun kam ich in den Genuss des Telltale Adventures und war von der ersten Sekunde an gefesselt. Das hat mehrere Gründe.


 Der Ausbruch

Wie in so ziemlich jedem Zombie Spiel/Film/Buch beginnt die Story noch vor der Infektion. Lee Everett, ein Mann mittleren Alters sitzt mit gesenktem Blick auf dem Rücksitz eines Polizeiwagens. Der Beamte beginnt eine Konversation mit ihm, während er immer weiter Richtung Gefängnis fährt. Wie aus dem Nichts erscheint ein plötzlich eine Gestalt auf der Fahrbahn und es kommt zum Unfall. Fans von verwedenden Wiederauferstandenen wissen natürlich was jetzt folgt. Es beginnt ein mitreissender Kampf ums Überleben. Starke Charaktere, schwere Entscheidungen und der ewige Konflikt in der Gruppe. Das ist the Walking Dead.


Spannung in Serie

Telltale benutzt für seine Versoftung des Franchises ein sehr interessantes Absatzmodell. Das Spiel ist unterteilt in Staffeln und Episoden, welche erst nach und nach erscheinen und somit wie eine TV-Serie aufgebaut ist. Immer wieder trifft Lee auf neue Figuren. Freunde und Feinde. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorallem die Konflikte innerhalb der Gruppe in den ruhigeren Momenten und die Gefahrensituationen die die Infektion und der Verbreitung der Walker mit sich bringen.


Gameplaytechnisch ist das Adventure eher unspektakulär. Kleine Umgebungen erforschen, simple Puzzles lösen und gelegentliche QTEs sind da das spielerische Highlight. Dennoch versteht es Telltale einfach unglaublich gut seine Charaktere und ihre Emotionen zu inszenieren. Egal ob Lee, die kleine Clementine, welche er zu beschützen versucht, oder Familienvater Kenny. Alle Figuren haben ihre persönliche Geschichte und Motivation. Immer wieder kann man auch Entscheidungen treffen, die die Story aber nur bedingt beeinflussen. Mal mehr, mal weniger stark.


Hochkarätig ist auch der Sound. Der tolle OST untermalt jede Situation melancholisch und dramatisch perfekt und löste sogar einige Male Gänsehaut bei mir aus. Die englische Synchro ist gut verständlich und sehr passend gewählt. Ganz im Gegensatz zur deutschen Übersetzung. Denn ich frage mich ernsthaft, wer für die grottige Eindeutschung verwantwortlich war.


Fazit: Telltales Versoftung des Walking Dead Franchises entpuppt sich als spielerisch-simples, aber storytechnisch und inszenatorisches Meisterwerk mit echten Menschen als Charaktere und einprägsamen Szenen die einen als Spieler oft mit Gänsehaut, Trauer und Entsetzen, oft aber auch mit Hoffnung zurück lassen. Wer das Spiel bisher verpasst hat, sollte definitiv zuschlagen. Dank der simplen Mechanik ist es nämlich selbst für Anfänger spielbar und man kann ohne Weiteres über die kleinen technischen Probleme hinwegsehen.

-euer Genesis

Der Mohnblumenberg (BluRay)

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1963 in Yokohama: Die junge Umi hisst jeden Tag auf's neue die Fahnen auf ihrem Hügel. Seit ihr Vater, er war Seemann, im Krieg verschwunden ist wartet sie Tagein Tagaus auf ein Zeichen von ihm. Die Teenagerin ist äußerst fleißig und hilft im Haushalt tatkräftig mit. Ansonsten ist sie jedoch eher unscheinbar. Eines Tages trifft sie Shun in ihrer Schule. Auch sein Vater ist verschollen und die beiden beginnen die Vergangenheit zu erforschen. Dabei stoßen sie auf ein Geheimnis, das vielleicht ihre Freundschaft und mehr gefährdet.


Der Mohnblumenberg ist erneut ein wunderschöner Film aus dem Hause Ghibli. Zwar erreicht er nicht die Qualität der großen Klassiker, aber ein Blick für Anime-Fans ist er garantiert wert! Die Macher schaffen es auch dieses Mal eine tolle Atmosphäre zu erzeugen und selbst die deutsche Synchro glänzt mit einigen bekannten Sprechen.


Fazit: Wie schon erwähnt schafft es "From Up on Poppy Hill" nicht an die großen Klassiker des Studios an zu knüpfen. Dafür sind Inszenierung, Emotionen und Story zu unscheinbar. Doch er fügt sich wunderbar in den grandiosen Portfolio des Traditionsstudios und unterhält Anime-Fans bestens. Ein schöner Film für einen schönen Abend!

Sonntag, 13. Juli 2014

Super Mario 3D World (Wii U)

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Jaja. Der gute alte Mario. Wir alle haben schon als korpulenter Klempner das Pilzkönigriech unsicher gemacht. Viele vielleicht schon damals auf dem NES. Andere erlebten ihn am GameBoy oder stiegen erst viel später in 3D ein. Doch immer wieder schaffte es der gute Italiener die Fans zu begeistern und Gamer aller Generationen in ihrer Liebe zu Videospielen zu vereinen. Doch nach all den Jahren müssen doch langsam mal Abnutzungserscheinungen am altbekannten Spielprinzip auftreten oder? Nun. Nachdem Mario mit New Super Mario Bros U eher durchschnittlich daher kam, überzeugt er mit seinem aktuellsten Abenteuer wieder vollends. Das hat mehrere Gründe:



Das Gameplay - Altes trifft Neues

Nintendo hievt den 2D-Plattformer quasi in die dritte Dimension. Daraus entsteht dann etwa kein Mario Galaxy-mäßiges Solo-Abenteuer, sondern etwas eigenes, neues. Als Mario, Luigi, Peach oder Toad stürtzt man sich mit bis zu vier Mitspielern in knallbunte Level vollgepackt mit lebhaften Details, tollen Animationen, einen grandiosen Leveldesign und jeder Menge Entwicklerliebe.

Nintendo hat sich einiges einfallen lassen. Dinge die zwar wie Kleinigkeiten wirken, insgesamt aber eine große Wikung erzielen. Allein die Möglichkeit in der Oberweltkarte frei umher zu laufen und die Gegend nach versteckten Orten zu erkunden ist eigentlich ein simpler Geniestreich. Daneben gibt auch noch übliche Verdächtige wie neue Power-Ups. Da wäre zum Beispiel das Katzenkostüm mit dem Mario auf allen Vieren Wände hinauf klettert oder Feinde kurzerhand mit einem beherzten Schlag auf die Bretter schickt.


Der Sound - macht Laune

Nun. Im Vergleich zu Mario Galaxy zieht der Titel klar den Kürzeren. Doch jeder Track sitzt einfach wie die Faust aufs Auge und jedes noch so kleine Geräusch wie das Öffnen einer Tür schmiegt sich in das akkustische Gesamtwerk wie eine zweite Haut über das sonst schon grandios Grundgerüst.


Der Spaß - klar im Vordergrund

Auch Super Mario 3D World bemüht sich erst garnicht eine spannende oder gar plausible Story zu erschaffen. Dass solch eine Story in Mario Spielen funktionieren kann, sah man ja bereits in den fantastischen Ablegern Mario Galaxy und Paper Mario. Besonders letzteres konnte mich damals wirklich mitreißen. Doch zurück zum aktuellen Ableger. Wie üblich ist es Bowser der erneut für schlechte Stimmung und für uns Gamer glücklicherweise einen Anlass für eine Rettungsaktion sorgt. Gemein wie wir ihn kennen entführt er im Feenland eine Fee nach der anderen und hält sie in kleinen Flaschen gefangen. Mario und seine Freunde können da natürlich nicht einfach tatenlos zusehen und machen sich gemeinsam auf den Weg. Was dann folgt kann nur Nintendo. Denn am reinen Spielspaß gemessen übertrifft Super Mario 3D World wohl sämtliche AAA Current Gen Games. Vorallem im Mehrspieler reißt der Spaß einfach nicht ab und man ertappt sich bald beim Üblichen: "eine Welt spiel ich noch". Bis es dann zwei Stunden später ist.


Fazit: Super Mario 3D World trifft genau ins Schwarze. Litt Marios letzter Wii U Auftritt in Form des mittelmäßigen Mario Bros U an einem Mangel von frischen Ideen, sprudeln die Spielspaßquellen beim 3D-Ableger fast schon von der Disc. Das Spiel richtet sich ganz klar an die langjährigen Nintendo-Fans und Leute die einfach nur Spaß am Zocken wollen. Die keine Zeit für lange Stories und Cutscenes haben, aber auch an alle anderen die mit Mario und Co einfach nur eine gute Zeit haben wollen und garantiert haben werden. Fantastisch! Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Ausflug ins Feenland. Denn es gibt noch einige Sterne zu holen und Stempel zu sammeln ;-)

Nintendo kann's also tatsächlich noch und beweist mir mit Mario 3D World, dass sie das Zeug haben die Wii U noch zu einer Spitzenkonsole zu machen. Man denke nur an Mario Kart 8 (zu dem bald ein Beitrag folgt), Smash Bros 4(!) oder dem jetzt schon super aussehenden Zelda. Nur ein "richtiges" 3D-Mario vermisse ich noch etwas. Wenn Nintendo den Fans jedoch nur etwas Gehör schenkt wird das aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

In diesem Sinne: Kaufen und glücklich sein! Eine Wonne für Jump-and Run Fans!
-euer Genesis

Samstag, 28. Juni 2014

Maleficent - Die dunkle Fee (Kino)

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Wer kennt es nicht? Das Märchen von Dornröschen? Egal ob als klassisches Märchen, moderne Interpretation oder sogar in Kingdom Hearts. Kaum jemandem ist die Geschichte um die schlafende Prinzessin unbekannt. Und nun wagt sich auch Disney erneut an die Materie. Diesmal jedoch nicht als Trickfilm, sondern als Spielfilm mit CGI-Feuerwerk.


Und auch die Story beginnt schon völlig anders. Im Fokus der Erzählung steht nämlich nicht die schlafende Schönheit Dornröschen/Aurora, sondern die böse Fee, deren Machenschaften sie ihr Schicksal zu verdanken hat. Verkörpert wird die Rolle der Maleficent von keiner geringeren als Angelina Jolie. Doch fangen wir von vorne an.

In ihrer Jugend ist Maleficent voller Lebensfreude und die mächtigste ihrer Art in ihrer Heimat. Bald schon mausert sie sich zur Anführerin und verfliebt sich zudem in einen menschlichen Jungen. Doch das Schicksal spielt ihr übel mit und neben ihren geliebten Flügeln verliert sie auch die Güte in ihrem Herzen. Eins führt zum anderen und bald ist sie die altbekannte Schurkin mit pechschwarzer Robe und teuflischem Blick. Hier haben die Kostümdesigner und Make-Up Artists übrigens ganze Arbeit geleistet!

Den weiteren Verlauf sollte jeder kennen. Doch Disney hat sich die eine oder andere Wendung einfallen lassen um der Story frischen Wind zu geben. Und das gelingt ihnen zumindest meiner Ansicht nach sehr gut. Das Märchen wirkt trotz der altbekannten Story kein bisschen altbacken und wird belebt durch glaubwürdige Figuren. Die fantastischen CGI-Effekte verkommen beinahe zur Nebensache.


Fazit: Disney kann es also doch noch! Mit Maleficent bringen Sie ein modernes Märchen mit echter "Seele" und tollen Effekten. Ersteres fehlte meines Erachtens nach ja in vielen ihrer letzten Filme.Ich empfehle Maleficent allen die einen Faible für das Fantastische haben und auch Märchen-Verachter sollten der Geschichte um die dunkle Fee eine Chance geben.

-euer Genesis

Donnerstag, 26. Juni 2014

Linkin Park - The Hunting Party (CD)

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Leute, ihr wisst ja, dass ich ein großer Linkin Park Fan bin. Schon seit vielen Jahren höre ich "In the End", "Numb" oder "Papercut". Die letzten beiden Alben waren dann so ne Sache. Mit Freuden genoss ich das geniale "Hybrid Theory" und das ebenso fantastische "Meteora". Auch "Minutes to Midnight" fand ich klasse. Dann kam aber "a thousand suns". Das Concept-Album war keineswegs schlecht, sondern einfach nur anders. Aber ihm fehlte es an eigenständigen und aussagekräftigen Songs die man sich am liebsten in Dauerschleifen anhören konnte. Auch der harte Gitarrensound und der leichte Drift ins Metal-Genre  verschwand fast vollkommen und wurde ersetzt durch experimentelle Elektro-Beats. Versteht mich nicht falsch: Linkin Park stand schon immer für Experimente. Allein die Combo aus Rock/Metal und Hip-Hop setzte damals Maßstäbe. Mit "Living Things" ging's dann wieder in eine andere Richtung, die mir aber wieder mehr gefiel. Und nun schienen sich Chester, Mike und Co wieder auf alte Werte zu besinnen und liefern mit "The Hunting Party" eine rockige Scheibe mit starken Riffs und einprägsamen Screams.Dennoch ist das Album kein zweites "Hybrid Theory". Doch das ist überhaupt nicht negativ zu sehen!


Keys to the Kingdom

Schon das Cover gefällt mir richtig gut und macht Neugier auf den Inhalt. Und wie versprochen legen die Jungs schon mit dem ersten Song die Richtung fest in die das Album geht. Zuerst dachte ich mein CD-Player hat nen Schaden, doch dann erklingen harte Riffs und Chesters lang vermisste Scream-Stimme. Als LP-Fan der alten Schule sage ich nur: GEIL!

10 / 10


All for Nothing

Nach dem harten Auftakt gehts "etwas" sanfter weiter. All for Nothing erinnert wohl am stärksten an vergangene LP-Songs wie "Somewhere I belong". Viel Rap gemischt mit rockigen Parts. Wieder ein toller Track.

9 / 10


Guilty All the Same

Und weiter gehts mit hartem Sound! Guilty All the Same lässt sich lange Zeit um richtig an zu fangen, aber die Wartezeit lohnt sich meiner Meinung nach. Hier klingt LP fast wie eine Garagenband und ich glaube der Song soll ein Tribut an ihre Anfangstage sein. Das ist ihnen definitiv gelungen. Lediglich der Part von Rakim ist etwas gewöhnungsbedürftig, passt sich nach ein paar Mal hören aber gut ins Gesamtwerk ein.

9 / 10


The Summoning

Tja. Ist halt wie damals Session eher eine art Überbrückung und eher unspektakulär. Passt aber als Überleitung zum nächsten Track insgesamt gut ins Album und ist typisch für Linkin Park.

6 / 10


War

Nun geht's richtig heavy zur Sache. Wer bis jetzt immer noch nicht glauben konnte, dass sich LP wieder mehr auch Rock und Metal konzentriert, der hat spätestens hier seine Meinung geändert. Der Track ist kurz gesagt einfach genial und beim Solo geht jedem Gitarrenfan das Herz auf! Dazu noch ein paar von Chesters heftigsten Screams seit Jahren. Nur etwas kurz ist er ausgefallen. Trotzdem:

10 / 10


Wastelands

Kein schlechter Song, aber im Vergleich zu einigen andern auf dem Album etwas zu wenig speziell.

8 / 10


Until it's gone

Und noch einer der ganz großen Titel dieses Albums. Until it's gone ist für mich der perfekte Track Nummer 7. Die goldene Mitte sozusagen. Vielleicht fehlt dem ganzen etwas der Hip-Hop Touch, aber ansonsten große Klasse.

9 / 10


Rebellion

Dieser Titel ist eine Zusammenarbeit mit Daron Malakian. Für alle die den Herren jetzt nicht kennen: Der gute Mann ist der Gitarrist von System of a Down. Wohl die einzige Band die ich noch vor Linkin Park reihen würde. Außerdem übernahm er oft viele Vocal-Parts. In Rebellion hört man die Einflüsse schon zu beginn ganz deutlich. Fast glaubt man, dass gleich Serj's Einsatz kommt. Stattdessen ein Chester in Top-Form. Geile Combo!

9 / 10


Mark the Graves

Der Song ist eine interessante Kombination aus harten Gitarrenklängen und softeren Stellen. Er klingt stellenweise fast melancholisch und euphorisch.

8 / 10


Drawbar

Hier haben die meisten wohl etwas anderes erwartet. Eigentlich kein schlechter und ruhiger, fast schon entspannender Song, der auch von "Living Things" stammen könnte. Aber die Zusammenarbeit mit Tom Morello (Rage against the Machine) in diesem Instrumental-Song eigentlich nicht zu hören.

7 / 10


Final Masquerade

Auch dieser Titel könnte von einem anderen Album stammen. Er klingt nach a thousand suns und gibt sich ruhig und melancholisch. Hört man das Album im ganzen klingt der Track fast wie eine Ouvertüre zum finalen Song.

8 / 10


A Line in the Sand

Wow. Der Song beinngt ganz ruhig und tief melancholisch mit Mike's ruhigem Gesang. Doch dann wird er unterbrochen von richtig harten Gitarrenriffs um erneut in einem stillen Part zu ufern. NAch zwei Minuten beginnt der Titel dann erst so richtig. A Line in the Sand hört sich an wie eine Verneigung vor den alten Fans und eine Hymne an die "richtige" Rockmusik. Frei nach dem Motte das Beste kommt zum Schluss liefert die Band hier noch einmal eine Explosion aus genialen Sounds und einem epischen Gitarrensolo das seinesgleichen sucht. Chester in Bestform! Und wenn man gerade denkt, dass der Song zu Ende ist geht's noch einmal so Richtig in die Vollen! Wow. Einfach nur Wow! Was für ein Finale!

10 / 10 !!



Insgesamt vergebe ich für The Hunting Party 9 von 10 Punkte. Ein rundum gelungenes und rundes Album der Jungs mit einigen richtig genialen Tracks! Eindeutig ihr bestes Album seit Meteora. Auch wenn ich viele Titel der anderen Alben mochte, war keines insgesamt so gelungen wie Linkin Parks neuester Streich. Und ich als Metal-Fan genieße den Sound umso mehr. Und jetzt ein weiterer Durchgang der Scheibe in Dauerschleife! Bleibt ab zu warten was die Jungs als nächstes vor haben.


Und jetzt viel Spaß beim anhören! Und keep on rockin!

-euer Genesis

Sonntag, 22. Juni 2014

George Orwell - 1984






Big Brother is watching you!

Wer kennt den Ausspruch nicht? Er beschreibt den Zustand der Überwachung und sogar die bekannte Reality-Show Big Brother lässt sich auf Gearge Orwells dystopischen Roman aus dem Jahre 1948 zurück zu führen. Doch wer kennt das Buch wirklich?

Wir schreiben das Jahr 1984. Zumindest hat es den Anschein. Denn im Luftflottenstützpunkt Nr. 1 (ehemals als London) bekannt herrscht allgegenwärtig "die Partei". Die Welt wird kontrolliert von drei Superstaaten. In einer dieser Staaten, Ozeanien, lebt Winston Smith. Er gehört zur äußeren Partei und lebt ein einfaches Leben. Die Welt um ihn herum ist kalt, kahl und kontrolliert und während die niedere Bevölkerung, die Proles ihren bedeutungslosen Alltag leben, ist es Winstons Aufgabe für die Partei zu Arbeiten. Alles wird überwacht und in jedem Zimmer lauscht der verheißungsvolle Televisor. An den grauen Häuserwänden prangen die kalten Augen des großen Bruders. Ruhig und doch bedrohlich beobachtet er alles und jeden.

Winston beginnt jedoch langsam das System zu hinterfragen. Doch das bringt ihn in Gefahr. Denn nicht einmal die eigenen Gedanken sind in Sicherheit. Die sogenannte Gedankenpolizei merzt jeden Anflug von Aufstand oder Zweifel aus und das perfekte System schließt sich. Mehr und mehr beginnen Winstons Gedanken zu kreisen und über Wochen hinweg nimmt sein Schicksal seinen Lauf. Er beginnt eine Art Tagebuch und sein Leben wird zum Balanceakt zwischen Angst und Hoffnung.


Krieg ist Frieden

1984 ist heute noch so aktuell wie vor über Sechzig Jahren. Mehr noch. Es ist eigentlich erstaunlich wie aktuell die Themen auch heute noch sind. Durch den gesamteEinflüsse auch auf das dritte Reich zurück zu führen sind. Ein Großteil der Geschichte dreht sich nur um die Theorien der Partei und den Feindbildern und die Arten der Überwachung bis hin zur Gedankenkontrolle. Wer also auf eine actionreiche Story hofft sollte Abstand halten.



Fazit: George Orwells 1984 gilt zurecht als eines der herausragendsten literarischen Werke des vergangenen Jahrhunderts. Das Buch ist ganz klar nichts für leichte Abende mit seichter Unterhaltung und nachdem man es fertig gelesen hat, ist der Plot noch lange nicht zu ende. Winstons Geschichte lädt zum sinnieren ein und lässt viele Fragen ungeklärt. Für mich ist 1984 ein gewaltiges Stück Literatur das man einfach gelesen haben muss, sofern man sich für etwas schwererer Kost begeistern kann. Es lohnt sich!

In diesem Sinne: Big Brother is watching you!
-euer Goldst... ähn Genesis... ;-)
 

Need for Speed: Most Wanted (PS3)

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Die Rükkehr

Tja. Lange ist's her, da bretterten die Rennspielfans schon einmal in einem "Most Wanted"-Abenteuer durch die Straße. Unter vielen gilt dieser Teil zusammen mit den beiden Underground-Ablegern bis heute die qualitative Spitze der Need for Speed Spitze. Auch ich gehörte damals am PC zu den zahlreichen Anhängern. Autos tunen, im Schutz der Nacht illegale Rennen austragen und die besten der Besten zum Duell fordern. Was für ein geiles Spiel das damals doch war!

Und erst neulich juckte es mir nun eben wieder in den Fingern und ich ergatterte ein günstiges Exemplar des Remakes von Criterion Games. Also jenes Studio, das mich schon auf der PS2 mit der hervorragenden Burnout-Serie bestens unterhalten hat. Was kann da also schief gehen?


Im Geschwindigkeitsrausch

Nun. Die guten Aspekte des Spiels zuerst. Hat man NfS gestartet, geht es ohne Umweg direkt in die Action. Als neuer Racer arbeitet man sich durch die Liste der Most Wanted hoch um selbst ganz oben zu stehen. Und genauso unkompliziert wie die Story ist auch die Steuerung. Ein Knopf für Gas geben, einer für's Bremsen und einer aktiviert einen Boost, sobald man diesem freigeschaltet hat. Die Fahrzeuge steuern sich insgesamt recht gut und unterscheiden sich nur wenig. Sage ich als Rennspiel-Laie. Die Stadt ist recht groß und die Rennen machen Laune. Vorallem das Geschwindigkeitsgefühl ist Criterion typisch grandios. Und auch die Optik hat mich überzeugt. Die Fahrzeuge sehen wirklich ziemlich schick. Auch wenn sie sich natürlich nicht mit einem Gran Turismo messen können.

Doch neben der eingängigen Steuerung, dem direkten Einstieg und der schicken Optik gibt's leider auch ein paar Wermutstropfen. Anders als im originalen Most Wanted folgt man als Spieler keiner festgelegten Story. Damals gab's wirklich eine schick inszenierte Geschichte mit coolen Cutscenes und Gegner, die auch ein Gesicht hatten. Das fehlt leider im Criterion Remake. Hier fährt man nur gegen einen Supersportwagen nach dem anderen. Warum? Tja einfach so... Und auch das Tuning fällt ins Wasser. Lediglich die Leistung lässt sich steigern.

Ein zweischneidiges Schwert ist auch das Fahrzeugsystem. Hac ich erinnere mich noch an die alten Need for Speed Zeiten. Zu beginn entscheidet man sich für ein nun ja... Langweiliges Fahzeug und tunt es nach und nach zum Superboliden. Kommt dann der Zeitpunkt andem man sich mangels Leistung für ein neues Auto entscheiden muss, ist der Abschied oft schwer. Nicht so beim Criterion Most Wanted. Bis auf die 10 Ranglisten-Fahrzeuge sind alle Vehikel von beginn an verfügbar. Sie müssen lediglich gefunden werden. Das schmälert natürlich die Freude über ein neues Auto. Zudem muss ständig das Fahrzeug gewechselt werden um genug Punkte für's nächste Rennen zu verdienen. Das Ganze mag vielleicht nicht schlecht sein, weil man so verschiedene Autos testen kann/muss. Leider fehlt somit aber die Bindung zu seinem Fahrzeug.



Fazit: Criterions Interpretation von Need for Speed Most Wanted hat zwei Seiten. Einerseits spielt es sich gut und macht einfach Spaß beim Rasen durch die City. Das ganze wird jedoch durch eine seltsame Gegner-KI und der nicht vorhandenen Story getrübt. Zudem fällt das Schadensmodell recht mau aus und nach etwa acht bis zehn Stunden hat man die Sache auch schon hinter sich. Wer jedoch einfach ein unkompliziertes Rennspiel mit gutem Geschwindigkeitsgefühl, rasanten Verfolgungsjagden und sogar den Takedowns aus Burnout sucht und zudem auf Bugatti, Koenigsegg und Pagani steht, dem ist Most Wanted klar zu empfehlen. Der Titel wirkt wie eine Mischung aus Need for Speed und Burnout und verschenkt eigentlich viel zu viel von seinem Potential. Vorallem Fans der Underground-Episoden könnten stark enttäuscht werden. Wer sich jedoch darauf einlässt bekommt ein kurzweiliges und rasantes Racing-Game mit schicker Optik.

-euer Genesis