Ich freue mich über eure Kommentare :)
Jaja. Der gute alte Mario. Wir alle haben schon als korpulenter Klempner das Pilzkönigriech unsicher gemacht. Viele vielleicht schon damals auf dem NES. Andere erlebten ihn am GameBoy oder stiegen erst viel später in 3D ein. Doch immer wieder schaffte es der gute Italiener die Fans zu begeistern und Gamer aller Generationen in ihrer Liebe zu Videospielen zu vereinen. Doch nach all den Jahren müssen doch langsam mal Abnutzungserscheinungen am altbekannten Spielprinzip auftreten oder? Nun. Nachdem Mario mit New Super Mario Bros U eher durchschnittlich daher kam, überzeugt er mit seinem aktuellsten Abenteuer wieder vollends. Das hat mehrere Gründe:
Das Gameplay - Altes trifft Neues
Nintendo hievt den 2D-Plattformer quasi in die dritte Dimension. Daraus entsteht dann etwa kein Mario Galaxy-mäßiges Solo-Abenteuer, sondern etwas eigenes, neues. Als Mario, Luigi, Peach oder Toad stürtzt man sich mit bis zu vier Mitspielern in knallbunte Level vollgepackt mit lebhaften Details, tollen Animationen, einen grandiosen Leveldesign und jeder Menge Entwicklerliebe.
Nintendo hat sich einiges einfallen lassen. Dinge die zwar wie Kleinigkeiten wirken, insgesamt aber eine große Wikung erzielen. Allein die Möglichkeit in der Oberweltkarte frei umher zu laufen und die Gegend nach versteckten Orten zu erkunden ist eigentlich ein simpler Geniestreich. Daneben gibt auch noch übliche Verdächtige wie neue Power-Ups. Da wäre zum Beispiel das Katzenkostüm mit dem Mario auf allen Vieren Wände hinauf klettert oder Feinde kurzerhand mit einem beherzten Schlag auf die Bretter schickt.
Der Sound - macht Laune
Nun. Im Vergleich zu Mario Galaxy zieht der Titel klar den Kürzeren. Doch jeder Track sitzt einfach wie die Faust aufs Auge und jedes noch so kleine Geräusch wie das Öffnen einer Tür schmiegt sich in das akkustische Gesamtwerk wie eine zweite Haut über das sonst schon grandios Grundgerüst.
Der Spaß - klar im Vordergrund
Auch Super Mario 3D World bemüht sich erst garnicht eine spannende oder gar plausible Story zu erschaffen. Dass solch eine Story in Mario Spielen funktionieren kann, sah man ja bereits in den fantastischen Ablegern Mario Galaxy und Paper Mario. Besonders letzteres konnte mich damals wirklich mitreißen. Doch zurück zum aktuellen Ableger. Wie üblich ist es Bowser der erneut für schlechte Stimmung und für uns Gamer glücklicherweise einen Anlass für eine Rettungsaktion sorgt. Gemein wie wir ihn kennen entführt er im Feenland eine Fee nach der anderen und hält sie in kleinen Flaschen gefangen. Mario und seine Freunde können da natürlich nicht einfach tatenlos zusehen und machen sich gemeinsam auf den Weg. Was dann folgt kann nur Nintendo. Denn am reinen Spielspaß gemessen übertrifft Super Mario 3D World wohl sämtliche AAA Current Gen Games. Vorallem im Mehrspieler reißt der Spaß einfach nicht ab und man ertappt sich bald beim Üblichen: "eine Welt spiel ich noch". Bis es dann zwei Stunden später ist.
Fazit: Super Mario 3D World trifft genau ins Schwarze. Litt Marios letzter Wii U Auftritt in Form des mittelmäßigen Mario Bros U an einem Mangel von frischen Ideen, sprudeln die Spielspaßquellen beim 3D-Ableger fast schon von der Disc. Das Spiel richtet sich ganz klar an die langjährigen Nintendo-Fans und Leute die einfach nur Spaß am Zocken wollen. Die keine Zeit für lange Stories und Cutscenes haben, aber auch an alle anderen die mit Mario und Co einfach nur eine gute Zeit haben wollen und garantiert haben werden. Fantastisch! Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Ausflug ins Feenland. Denn es gibt noch einige Sterne zu holen und Stempel zu sammeln ;-)
Nintendo kann's also tatsächlich noch und beweist mir mit Mario 3D World, dass sie das Zeug haben die Wii U noch zu einer Spitzenkonsole zu machen. Man denke nur an Mario Kart 8 (zu dem bald ein Beitrag folgt), Smash Bros 4(!) oder dem jetzt schon super aussehenden Zelda. Nur ein "richtiges" 3D-Mario vermisse ich noch etwas. Wenn Nintendo den Fans jedoch nur etwas Gehör schenkt wird das aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.
In diesem Sinne: Kaufen und glücklich sein! Eine Wonne für Jump-and Run Fans!
-euer Genesis
Sonntag, 13. Juli 2014
Samstag, 28. Juni 2014
Maleficent - Die dunkle Fee (Kino)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Wer kennt es nicht? Das Märchen von Dornröschen? Egal ob als klassisches Märchen, moderne Interpretation oder sogar in Kingdom Hearts. Kaum jemandem ist die Geschichte um die schlafende Prinzessin unbekannt. Und nun wagt sich auch Disney erneut an die Materie. Diesmal jedoch nicht als Trickfilm, sondern als Spielfilm mit CGI-Feuerwerk.
Und auch die Story beginnt schon völlig anders. Im Fokus der Erzählung steht nämlich nicht die schlafende Schönheit Dornröschen/Aurora, sondern die böse Fee, deren Machenschaften sie ihr Schicksal zu verdanken hat. Verkörpert wird die Rolle der Maleficent von keiner geringeren als Angelina Jolie. Doch fangen wir von vorne an.
In ihrer Jugend ist Maleficent voller Lebensfreude und die mächtigste ihrer Art in ihrer Heimat. Bald schon mausert sie sich zur Anführerin und verfliebt sich zudem in einen menschlichen Jungen. Doch das Schicksal spielt ihr übel mit und neben ihren geliebten Flügeln verliert sie auch die Güte in ihrem Herzen. Eins führt zum anderen und bald ist sie die altbekannte Schurkin mit pechschwarzer Robe und teuflischem Blick. Hier haben die Kostümdesigner und Make-Up Artists übrigens ganze Arbeit geleistet!
Den weiteren Verlauf sollte jeder kennen. Doch Disney hat sich die eine oder andere Wendung einfallen lassen um der Story frischen Wind zu geben. Und das gelingt ihnen zumindest meiner Ansicht nach sehr gut. Das Märchen wirkt trotz der altbekannten Story kein bisschen altbacken und wird belebt durch glaubwürdige Figuren. Die fantastischen CGI-Effekte verkommen beinahe zur Nebensache.
Fazit: Disney kann es also doch noch! Mit Maleficent bringen Sie ein modernes Märchen mit echter "Seele" und tollen Effekten. Ersteres fehlte meines Erachtens nach ja in vielen ihrer letzten Filme.Ich empfehle Maleficent allen die einen Faible für das Fantastische haben und auch Märchen-Verachter sollten der Geschichte um die dunkle Fee eine Chance geben.
-euer Genesis
Wer kennt es nicht? Das Märchen von Dornröschen? Egal ob als klassisches Märchen, moderne Interpretation oder sogar in Kingdom Hearts. Kaum jemandem ist die Geschichte um die schlafende Prinzessin unbekannt. Und nun wagt sich auch Disney erneut an die Materie. Diesmal jedoch nicht als Trickfilm, sondern als Spielfilm mit CGI-Feuerwerk.
Und auch die Story beginnt schon völlig anders. Im Fokus der Erzählung steht nämlich nicht die schlafende Schönheit Dornröschen/Aurora, sondern die böse Fee, deren Machenschaften sie ihr Schicksal zu verdanken hat. Verkörpert wird die Rolle der Maleficent von keiner geringeren als Angelina Jolie. Doch fangen wir von vorne an.
In ihrer Jugend ist Maleficent voller Lebensfreude und die mächtigste ihrer Art in ihrer Heimat. Bald schon mausert sie sich zur Anführerin und verfliebt sich zudem in einen menschlichen Jungen. Doch das Schicksal spielt ihr übel mit und neben ihren geliebten Flügeln verliert sie auch die Güte in ihrem Herzen. Eins führt zum anderen und bald ist sie die altbekannte Schurkin mit pechschwarzer Robe und teuflischem Blick. Hier haben die Kostümdesigner und Make-Up Artists übrigens ganze Arbeit geleistet!
Den weiteren Verlauf sollte jeder kennen. Doch Disney hat sich die eine oder andere Wendung einfallen lassen um der Story frischen Wind zu geben. Und das gelingt ihnen zumindest meiner Ansicht nach sehr gut. Das Märchen wirkt trotz der altbekannten Story kein bisschen altbacken und wird belebt durch glaubwürdige Figuren. Die fantastischen CGI-Effekte verkommen beinahe zur Nebensache.
Fazit: Disney kann es also doch noch! Mit Maleficent bringen Sie ein modernes Märchen mit echter "Seele" und tollen Effekten. Ersteres fehlte meines Erachtens nach ja in vielen ihrer letzten Filme.Ich empfehle Maleficent allen die einen Faible für das Fantastische haben und auch Märchen-Verachter sollten der Geschichte um die dunkle Fee eine Chance geben.
-euer Genesis
Donnerstag, 26. Juni 2014
Linkin Park - The Hunting Party (CD)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Leute, ihr wisst ja, dass ich ein großer Linkin Park Fan bin. Schon seit vielen Jahren höre ich "In the End", "Numb" oder "Papercut". Die letzten beiden Alben waren dann so ne Sache. Mit Freuden genoss ich das geniale "Hybrid Theory" und das ebenso fantastische "Meteora". Auch "Minutes to Midnight" fand ich klasse. Dann kam aber "a thousand suns". Das Concept-Album war keineswegs schlecht, sondern einfach nur anders. Aber ihm fehlte es an eigenständigen und aussagekräftigen Songs die man sich am liebsten in Dauerschleifen anhören konnte. Auch der harte Gitarrensound und der leichte Drift ins Metal-Genre verschwand fast vollkommen und wurde ersetzt durch experimentelle Elektro-Beats. Versteht mich nicht falsch: Linkin Park stand schon immer für Experimente. Allein die Combo aus Rock/Metal und Hip-Hop setzte damals Maßstäbe. Mit "Living Things" ging's dann wieder in eine andere Richtung, die mir aber wieder mehr gefiel. Und nun schienen sich Chester, Mike und Co wieder auf alte Werte zu besinnen und liefern mit "The Hunting Party" eine rockige Scheibe mit starken Riffs und einprägsamen Screams.Dennoch ist das Album kein zweites "Hybrid Theory". Doch das ist überhaupt nicht negativ zu sehen!
Keys to the Kingdom
Schon das Cover gefällt mir richtig gut und macht Neugier auf den Inhalt. Und wie versprochen legen die Jungs schon mit dem ersten Song die Richtung fest in die das Album geht. Zuerst dachte ich mein CD-Player hat nen Schaden, doch dann erklingen harte Riffs und Chesters lang vermisste Scream-Stimme. Als LP-Fan der alten Schule sage ich nur: GEIL!
10 / 10
All for Nothing
Nach dem harten Auftakt gehts "etwas" sanfter weiter. All for Nothing erinnert wohl am stärksten an vergangene LP-Songs wie "Somewhere I belong". Viel Rap gemischt mit rockigen Parts. Wieder ein toller Track.
9 / 10
Guilty All the Same
Und weiter gehts mit hartem Sound! Guilty All the Same lässt sich lange Zeit um richtig an zu fangen, aber die Wartezeit lohnt sich meiner Meinung nach. Hier klingt LP fast wie eine Garagenband und ich glaube der Song soll ein Tribut an ihre Anfangstage sein. Das ist ihnen definitiv gelungen. Lediglich der Part von Rakim ist etwas gewöhnungsbedürftig, passt sich nach ein paar Mal hören aber gut ins Gesamtwerk ein.
9 / 10
The Summoning
Tja. Ist halt wie damals Session eher eine art Überbrückung und eher unspektakulär. Passt aber als Überleitung zum nächsten Track insgesamt gut ins Album und ist typisch für Linkin Park.
6 / 10
War
Nun geht's richtig heavy zur Sache. Wer bis jetzt immer noch nicht glauben konnte, dass sich LP wieder mehr auch Rock und Metal konzentriert, der hat spätestens hier seine Meinung geändert. Der Track ist kurz gesagt einfach genial und beim Solo geht jedem Gitarrenfan das Herz auf! Dazu noch ein paar von Chesters heftigsten Screams seit Jahren. Nur etwas kurz ist er ausgefallen. Trotzdem:
10 / 10
Wastelands
Kein schlechter Song, aber im Vergleich zu einigen andern auf dem Album etwas zu wenig speziell.
8 / 10
Until it's gone
Und noch einer der ganz großen Titel dieses Albums. Until it's gone ist für mich der perfekte Track Nummer 7. Die goldene Mitte sozusagen. Vielleicht fehlt dem ganzen etwas der Hip-Hop Touch, aber ansonsten große Klasse.
9 / 10
Rebellion
Dieser Titel ist eine Zusammenarbeit mit Daron Malakian. Für alle die den Herren jetzt nicht kennen: Der gute Mann ist der Gitarrist von System of a Down. Wohl die einzige Band die ich noch vor Linkin Park reihen würde. Außerdem übernahm er oft viele Vocal-Parts. In Rebellion hört man die Einflüsse schon zu beginn ganz deutlich. Fast glaubt man, dass gleich Serj's Einsatz kommt. Stattdessen ein Chester in Top-Form. Geile Combo!
9 / 10
Mark the Graves
Der Song ist eine interessante Kombination aus harten Gitarrenklängen und softeren Stellen. Er klingt stellenweise fast melancholisch und euphorisch.
8 / 10
Drawbar
Hier haben die meisten wohl etwas anderes erwartet. Eigentlich kein schlechter und ruhiger, fast schon entspannender Song, der auch von "Living Things" stammen könnte. Aber die Zusammenarbeit mit Tom Morello (Rage against the Machine) in diesem Instrumental-Song eigentlich nicht zu hören.
7 / 10
Final Masquerade
Auch dieser Titel könnte von einem anderen Album stammen. Er klingt nach a thousand suns und gibt sich ruhig und melancholisch. Hört man das Album im ganzen klingt der Track fast wie eine Ouvertüre zum finalen Song.
8 / 10
A Line in the Sand
Wow. Der Song beinngt ganz ruhig und tief melancholisch mit Mike's ruhigem Gesang. Doch dann wird er unterbrochen von richtig harten Gitarrenriffs um erneut in einem stillen Part zu ufern. NAch zwei Minuten beginnt der Titel dann erst so richtig. A Line in the Sand hört sich an wie eine Verneigung vor den alten Fans und eine Hymne an die "richtige" Rockmusik. Frei nach dem Motte das Beste kommt zum Schluss liefert die Band hier noch einmal eine Explosion aus genialen Sounds und einem epischen Gitarrensolo das seinesgleichen sucht. Chester in Bestform! Und wenn man gerade denkt, dass der Song zu Ende ist geht's noch einmal so Richtig in die Vollen! Wow. Einfach nur Wow! Was für ein Finale!
10 / 10 !!
Insgesamt vergebe ich für The Hunting Party 9 von 10 Punkte. Ein rundum gelungenes und rundes Album der Jungs mit einigen richtig genialen Tracks! Eindeutig ihr bestes Album seit Meteora. Auch wenn ich viele Titel der anderen Alben mochte, war keines insgesamt so gelungen wie Linkin Parks neuester Streich. Und ich als Metal-Fan genieße den Sound umso mehr. Und jetzt ein weiterer Durchgang der Scheibe in Dauerschleife! Bleibt ab zu warten was die Jungs als nächstes vor haben.
Und jetzt viel Spaß beim anhören! Und keep on rockin!
-euer Genesis
Leute, ihr wisst ja, dass ich ein großer Linkin Park Fan bin. Schon seit vielen Jahren höre ich "In the End", "Numb" oder "Papercut". Die letzten beiden Alben waren dann so ne Sache. Mit Freuden genoss ich das geniale "Hybrid Theory" und das ebenso fantastische "Meteora". Auch "Minutes to Midnight" fand ich klasse. Dann kam aber "a thousand suns". Das Concept-Album war keineswegs schlecht, sondern einfach nur anders. Aber ihm fehlte es an eigenständigen und aussagekräftigen Songs die man sich am liebsten in Dauerschleifen anhören konnte. Auch der harte Gitarrensound und der leichte Drift ins Metal-Genre verschwand fast vollkommen und wurde ersetzt durch experimentelle Elektro-Beats. Versteht mich nicht falsch: Linkin Park stand schon immer für Experimente. Allein die Combo aus Rock/Metal und Hip-Hop setzte damals Maßstäbe. Mit "Living Things" ging's dann wieder in eine andere Richtung, die mir aber wieder mehr gefiel. Und nun schienen sich Chester, Mike und Co wieder auf alte Werte zu besinnen und liefern mit "The Hunting Party" eine rockige Scheibe mit starken Riffs und einprägsamen Screams.Dennoch ist das Album kein zweites "Hybrid Theory". Doch das ist überhaupt nicht negativ zu sehen!
Keys to the Kingdom
Schon das Cover gefällt mir richtig gut und macht Neugier auf den Inhalt. Und wie versprochen legen die Jungs schon mit dem ersten Song die Richtung fest in die das Album geht. Zuerst dachte ich mein CD-Player hat nen Schaden, doch dann erklingen harte Riffs und Chesters lang vermisste Scream-Stimme. Als LP-Fan der alten Schule sage ich nur: GEIL!
10 / 10
All for Nothing
Nach dem harten Auftakt gehts "etwas" sanfter weiter. All for Nothing erinnert wohl am stärksten an vergangene LP-Songs wie "Somewhere I belong". Viel Rap gemischt mit rockigen Parts. Wieder ein toller Track.
9 / 10
Guilty All the Same
Und weiter gehts mit hartem Sound! Guilty All the Same lässt sich lange Zeit um richtig an zu fangen, aber die Wartezeit lohnt sich meiner Meinung nach. Hier klingt LP fast wie eine Garagenband und ich glaube der Song soll ein Tribut an ihre Anfangstage sein. Das ist ihnen definitiv gelungen. Lediglich der Part von Rakim ist etwas gewöhnungsbedürftig, passt sich nach ein paar Mal hören aber gut ins Gesamtwerk ein.
9 / 10
The Summoning
Tja. Ist halt wie damals Session eher eine art Überbrückung und eher unspektakulär. Passt aber als Überleitung zum nächsten Track insgesamt gut ins Album und ist typisch für Linkin Park.
6 / 10
War
Nun geht's richtig heavy zur Sache. Wer bis jetzt immer noch nicht glauben konnte, dass sich LP wieder mehr auch Rock und Metal konzentriert, der hat spätestens hier seine Meinung geändert. Der Track ist kurz gesagt einfach genial und beim Solo geht jedem Gitarrenfan das Herz auf! Dazu noch ein paar von Chesters heftigsten Screams seit Jahren. Nur etwas kurz ist er ausgefallen. Trotzdem:
10 / 10
Wastelands
Kein schlechter Song, aber im Vergleich zu einigen andern auf dem Album etwas zu wenig speziell.
8 / 10
Until it's gone
Und noch einer der ganz großen Titel dieses Albums. Until it's gone ist für mich der perfekte Track Nummer 7. Die goldene Mitte sozusagen. Vielleicht fehlt dem ganzen etwas der Hip-Hop Touch, aber ansonsten große Klasse.
9 / 10
Rebellion
Dieser Titel ist eine Zusammenarbeit mit Daron Malakian. Für alle die den Herren jetzt nicht kennen: Der gute Mann ist der Gitarrist von System of a Down. Wohl die einzige Band die ich noch vor Linkin Park reihen würde. Außerdem übernahm er oft viele Vocal-Parts. In Rebellion hört man die Einflüsse schon zu beginn ganz deutlich. Fast glaubt man, dass gleich Serj's Einsatz kommt. Stattdessen ein Chester in Top-Form. Geile Combo!
9 / 10
Mark the Graves
Der Song ist eine interessante Kombination aus harten Gitarrenklängen und softeren Stellen. Er klingt stellenweise fast melancholisch und euphorisch.
8 / 10
Drawbar
Hier haben die meisten wohl etwas anderes erwartet. Eigentlich kein schlechter und ruhiger, fast schon entspannender Song, der auch von "Living Things" stammen könnte. Aber die Zusammenarbeit mit Tom Morello (Rage against the Machine) in diesem Instrumental-Song eigentlich nicht zu hören.
7 / 10
Final Masquerade
Auch dieser Titel könnte von einem anderen Album stammen. Er klingt nach a thousand suns und gibt sich ruhig und melancholisch. Hört man das Album im ganzen klingt der Track fast wie eine Ouvertüre zum finalen Song.
8 / 10
A Line in the Sand
Wow. Der Song beinngt ganz ruhig und tief melancholisch mit Mike's ruhigem Gesang. Doch dann wird er unterbrochen von richtig harten Gitarrenriffs um erneut in einem stillen Part zu ufern. NAch zwei Minuten beginnt der Titel dann erst so richtig. A Line in the Sand hört sich an wie eine Verneigung vor den alten Fans und eine Hymne an die "richtige" Rockmusik. Frei nach dem Motte das Beste kommt zum Schluss liefert die Band hier noch einmal eine Explosion aus genialen Sounds und einem epischen Gitarrensolo das seinesgleichen sucht. Chester in Bestform! Und wenn man gerade denkt, dass der Song zu Ende ist geht's noch einmal so Richtig in die Vollen! Wow. Einfach nur Wow! Was für ein Finale!
10 / 10 !!
Insgesamt vergebe ich für The Hunting Party 9 von 10 Punkte. Ein rundum gelungenes und rundes Album der Jungs mit einigen richtig genialen Tracks! Eindeutig ihr bestes Album seit Meteora. Auch wenn ich viele Titel der anderen Alben mochte, war keines insgesamt so gelungen wie Linkin Parks neuester Streich. Und ich als Metal-Fan genieße den Sound umso mehr. Und jetzt ein weiterer Durchgang der Scheibe in Dauerschleife! Bleibt ab zu warten was die Jungs als nächstes vor haben.
Und jetzt viel Spaß beim anhören! Und keep on rockin!
-euer Genesis
Sonntag, 22. Juni 2014
George Orwell - 1984
Big Brother is watching you!
Wer kennt den Ausspruch nicht? Er beschreibt den Zustand der Überwachung und sogar die bekannte Reality-Show Big Brother lässt sich auf Gearge Orwells dystopischen Roman aus dem Jahre 1948 zurück zu führen. Doch wer kennt das Buch wirklich?
Wir schreiben das Jahr 1984. Zumindest hat es den Anschein. Denn im Luftflottenstützpunkt Nr. 1 (ehemals als London) bekannt herrscht allgegenwärtig "die Partei". Die Welt wird kontrolliert von drei Superstaaten. In einer dieser Staaten, Ozeanien, lebt Winston Smith. Er gehört zur äußeren Partei und lebt ein einfaches Leben. Die Welt um ihn herum ist kalt, kahl und kontrolliert und während die niedere Bevölkerung, die Proles ihren bedeutungslosen Alltag leben, ist es Winstons Aufgabe für die Partei zu Arbeiten. Alles wird überwacht und in jedem Zimmer lauscht der verheißungsvolle Televisor. An den grauen Häuserwänden prangen die kalten Augen des großen Bruders. Ruhig und doch bedrohlich beobachtet er alles und jeden.
Winston beginnt jedoch langsam das System zu hinterfragen. Doch das bringt ihn in Gefahr. Denn nicht einmal die eigenen Gedanken sind in Sicherheit. Die sogenannte Gedankenpolizei merzt jeden Anflug von Aufstand oder Zweifel aus und das perfekte System schließt sich. Mehr und mehr beginnen Winstons Gedanken zu kreisen und über Wochen hinweg nimmt sein Schicksal seinen Lauf. Er beginnt eine Art Tagebuch und sein Leben wird zum Balanceakt zwischen Angst und Hoffnung.
Krieg ist Frieden
1984 ist heute noch so aktuell wie vor über Sechzig Jahren. Mehr noch. Es ist eigentlich erstaunlich wie aktuell die Themen auch heute noch sind. Durch den gesamteEinflüsse auch auf das dritte Reich zurück zu führen sind. Ein Großteil der Geschichte dreht sich nur um die Theorien der Partei und den Feindbildern und die Arten der Überwachung bis hin zur Gedankenkontrolle. Wer also auf eine actionreiche Story hofft sollte Abstand halten.
Fazit: George Orwells 1984 gilt zurecht als eines der herausragendsten literarischen Werke des vergangenen Jahrhunderts. Das Buch ist ganz klar nichts für leichte Abende mit seichter Unterhaltung und nachdem man es fertig gelesen hat, ist der Plot noch lange nicht zu ende. Winstons Geschichte lädt zum sinnieren ein und lässt viele Fragen ungeklärt. Für mich ist 1984 ein gewaltiges Stück Literatur das man einfach gelesen haben muss, sofern man sich für etwas schwererer Kost begeistern kann. Es lohnt sich!
In diesem Sinne: Big Brother is watching you!
-euer Goldst... ähn Genesis... ;-)
Need for Speed: Most Wanted (PS3)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Die Rükkehr
Tja. Lange ist's her, da bretterten die Rennspielfans schon einmal in einem "Most Wanted"-Abenteuer durch die Straße. Unter vielen gilt dieser Teil zusammen mit den beiden Underground-Ablegern bis heute die qualitative Spitze der Need for Speed Spitze. Auch ich gehörte damals am PC zu den zahlreichen Anhängern. Autos tunen, im Schutz der Nacht illegale Rennen austragen und die besten der Besten zum Duell fordern. Was für ein geiles Spiel das damals doch war!
Und erst neulich juckte es mir nun eben wieder in den Fingern und ich ergatterte ein günstiges Exemplar des Remakes von Criterion Games. Also jenes Studio, das mich schon auf der PS2 mit der hervorragenden Burnout-Serie bestens unterhalten hat. Was kann da also schief gehen?
Im Geschwindigkeitsrausch
Nun. Die guten Aspekte des Spiels zuerst. Hat man NfS gestartet, geht es ohne Umweg direkt in die Action. Als neuer Racer arbeitet man sich durch die Liste der Most Wanted hoch um selbst ganz oben zu stehen. Und genauso unkompliziert wie die Story ist auch die Steuerung. Ein Knopf für Gas geben, einer für's Bremsen und einer aktiviert einen Boost, sobald man diesem freigeschaltet hat. Die Fahrzeuge steuern sich insgesamt recht gut und unterscheiden sich nur wenig. Sage ich als Rennspiel-Laie. Die Stadt ist recht groß und die Rennen machen Laune. Vorallem das Geschwindigkeitsgefühl ist Criterion typisch grandios. Und auch die Optik hat mich überzeugt. Die Fahrzeuge sehen wirklich ziemlich schick. Auch wenn sie sich natürlich nicht mit einem Gran Turismo messen können.
Doch neben der eingängigen Steuerung, dem direkten Einstieg und der schicken Optik gibt's leider auch ein paar Wermutstropfen. Anders als im originalen Most Wanted folgt man als Spieler keiner festgelegten Story. Damals gab's wirklich eine schick inszenierte Geschichte mit coolen Cutscenes und Gegner, die auch ein Gesicht hatten. Das fehlt leider im Criterion Remake. Hier fährt man nur gegen einen Supersportwagen nach dem anderen. Warum? Tja einfach so... Und auch das Tuning fällt ins Wasser. Lediglich die Leistung lässt sich steigern.
Ein zweischneidiges Schwert ist auch das Fahrzeugsystem. Hac ich erinnere mich noch an die alten Need for Speed Zeiten. Zu beginn entscheidet man sich für ein nun ja... Langweiliges Fahzeug und tunt es nach und nach zum Superboliden. Kommt dann der Zeitpunkt andem man sich mangels Leistung für ein neues Auto entscheiden muss, ist der Abschied oft schwer. Nicht so beim Criterion Most Wanted. Bis auf die 10 Ranglisten-Fahrzeuge sind alle Vehikel von beginn an verfügbar. Sie müssen lediglich gefunden werden. Das schmälert natürlich die Freude über ein neues Auto. Zudem muss ständig das Fahrzeug gewechselt werden um genug Punkte für's nächste Rennen zu verdienen. Das Ganze mag vielleicht nicht schlecht sein, weil man so verschiedene Autos testen kann/muss. Leider fehlt somit aber die Bindung zu seinem Fahrzeug.
Fazit: Criterions Interpretation von Need for Speed Most Wanted hat zwei Seiten. Einerseits spielt es sich gut und macht einfach Spaß beim Rasen durch die City. Das ganze wird jedoch durch eine seltsame Gegner-KI und der nicht vorhandenen Story getrübt. Zudem fällt das Schadensmodell recht mau aus und nach etwa acht bis zehn Stunden hat man die Sache auch schon hinter sich. Wer jedoch einfach ein unkompliziertes Rennspiel mit gutem Geschwindigkeitsgefühl, rasanten Verfolgungsjagden und sogar den Takedowns aus Burnout sucht und zudem auf Bugatti, Koenigsegg und Pagani steht, dem ist Most Wanted klar zu empfehlen. Der Titel wirkt wie eine Mischung aus Need for Speed und Burnout und verschenkt eigentlich viel zu viel von seinem Potential. Vorallem Fans der Underground-Episoden könnten stark enttäuscht werden. Wer sich jedoch darauf einlässt bekommt ein kurzweiliges und rasantes Racing-Game mit schicker Optik.
-euer Genesis
Die Rükkehr
Tja. Lange ist's her, da bretterten die Rennspielfans schon einmal in einem "Most Wanted"-Abenteuer durch die Straße. Unter vielen gilt dieser Teil zusammen mit den beiden Underground-Ablegern bis heute die qualitative Spitze der Need for Speed Spitze. Auch ich gehörte damals am PC zu den zahlreichen Anhängern. Autos tunen, im Schutz der Nacht illegale Rennen austragen und die besten der Besten zum Duell fordern. Was für ein geiles Spiel das damals doch war!
Und erst neulich juckte es mir nun eben wieder in den Fingern und ich ergatterte ein günstiges Exemplar des Remakes von Criterion Games. Also jenes Studio, das mich schon auf der PS2 mit der hervorragenden Burnout-Serie bestens unterhalten hat. Was kann da also schief gehen?
Im Geschwindigkeitsrausch
Nun. Die guten Aspekte des Spiels zuerst. Hat man NfS gestartet, geht es ohne Umweg direkt in die Action. Als neuer Racer arbeitet man sich durch die Liste der Most Wanted hoch um selbst ganz oben zu stehen. Und genauso unkompliziert wie die Story ist auch die Steuerung. Ein Knopf für Gas geben, einer für's Bremsen und einer aktiviert einen Boost, sobald man diesem freigeschaltet hat. Die Fahrzeuge steuern sich insgesamt recht gut und unterscheiden sich nur wenig. Sage ich als Rennspiel-Laie. Die Stadt ist recht groß und die Rennen machen Laune. Vorallem das Geschwindigkeitsgefühl ist Criterion typisch grandios. Und auch die Optik hat mich überzeugt. Die Fahrzeuge sehen wirklich ziemlich schick. Auch wenn sie sich natürlich nicht mit einem Gran Turismo messen können.
Doch neben der eingängigen Steuerung, dem direkten Einstieg und der schicken Optik gibt's leider auch ein paar Wermutstropfen. Anders als im originalen Most Wanted folgt man als Spieler keiner festgelegten Story. Damals gab's wirklich eine schick inszenierte Geschichte mit coolen Cutscenes und Gegner, die auch ein Gesicht hatten. Das fehlt leider im Criterion Remake. Hier fährt man nur gegen einen Supersportwagen nach dem anderen. Warum? Tja einfach so... Und auch das Tuning fällt ins Wasser. Lediglich die Leistung lässt sich steigern.
Ein zweischneidiges Schwert ist auch das Fahrzeugsystem. Hac ich erinnere mich noch an die alten Need for Speed Zeiten. Zu beginn entscheidet man sich für ein nun ja... Langweiliges Fahzeug und tunt es nach und nach zum Superboliden. Kommt dann der Zeitpunkt andem man sich mangels Leistung für ein neues Auto entscheiden muss, ist der Abschied oft schwer. Nicht so beim Criterion Most Wanted. Bis auf die 10 Ranglisten-Fahrzeuge sind alle Vehikel von beginn an verfügbar. Sie müssen lediglich gefunden werden. Das schmälert natürlich die Freude über ein neues Auto. Zudem muss ständig das Fahrzeug gewechselt werden um genug Punkte für's nächste Rennen zu verdienen. Das Ganze mag vielleicht nicht schlecht sein, weil man so verschiedene Autos testen kann/muss. Leider fehlt somit aber die Bindung zu seinem Fahrzeug.
Fazit: Criterions Interpretation von Need for Speed Most Wanted hat zwei Seiten. Einerseits spielt es sich gut und macht einfach Spaß beim Rasen durch die City. Das ganze wird jedoch durch eine seltsame Gegner-KI und der nicht vorhandenen Story getrübt. Zudem fällt das Schadensmodell recht mau aus und nach etwa acht bis zehn Stunden hat man die Sache auch schon hinter sich. Wer jedoch einfach ein unkompliziertes Rennspiel mit gutem Geschwindigkeitsgefühl, rasanten Verfolgungsjagden und sogar den Takedowns aus Burnout sucht und zudem auf Bugatti, Koenigsegg und Pagani steht, dem ist Most Wanted klar zu empfehlen. Der Titel wirkt wie eine Mischung aus Need for Speed und Burnout und verschenkt eigentlich viel zu viel von seinem Potential. Vorallem Fans der Underground-Episoden könnten stark enttäuscht werden. Wer sich jedoch darauf einlässt bekommt ein kurzweiliges und rasantes Racing-Game mit schicker Optik.
-euer Genesis
Dienstag, 27. Mai 2014
Shingeki no Kyojin - Attack on Titan (Anime)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Schonungslos – Brutal – Genial
Attack on
Titan war DER Anime 2013. Gehypt wie kein anderer begeistert der auf
einer Mangaserie basierende Anime die Zuschauer rund um den Globus. Dabei
faszinieren vor allem die brutale Welt in der die Serie spielt und die fantastische
Animationsqualität. Doch obwohl der Anime solch ein Phänomen unter Otakus ist,
haben sicherlich viele Leute noch nie von dem Titel gehört und verpassen dabei
einiges! Auch als Nicht-Anime-Fan.
Die Geschehnisse spielen in einer fiktiven Welt, die sehr am
mittelalterlichen Europa angelehnt sind. Angefangen von der Natur über den
Baustil, bis hin zu den Namen vieler Charaktere. Da wären etwa Johannes, Erwin
oder sogar ein Günther. Drei gigantische Mauern schützen die wenigen
verbliebenen Menschen seit über 100 Jahren vor den riesigen Titanen (zwischen 5
und 15 Meter), die jenseits dieser Mauern leben. Unbarmherzige Wesen, die nur
darauf aus sind Menschen zu fressen und nur schwierig zu töten sind. Keiner
erinnert sich mehr daran, wann diese Monster aufgetaucht sind und solange sie
innerhalb der Zone bleiben, haben die Bewohner nichts zu befürchten und gehen
ihrem einfachen Leben nach. Doch das alles ändert sich schlagartig, als ohne
Vorwarnung ein kolossaler Titan vor den Mauern erscheint. Über sechzig Meter
ist er groß und mit einem einzigen Tritt sprengt er ein gewaltiges Loch in den
einzigen Schutz der Menschheit. Sofort beginnen Unmengen an Titanen die Stadt
zu überfallen und das Volk gerät in Panik.
Die Story selbst dreht sich um Eren Jaeger. Im zarten
Kindesalter lebt er mit seinen Eltern und seiner Ziehschwester Mikasa Ackermann
friedlich innerhalb der Mauern. Doch stets sehnte er sich nach mehr. Er träumt
von Freiheit und einer Welt ohne Titanen. Als sein Vater verschwindet und seine
Mutter bei dem Vorfall mit den Titanen ums Leben kommt, erkennt er die eigene
Hilflosigkeit und beschließt für die Zukunft der gesamten Menschheit zu
kämpfen. Eren und Mikasa gelingt die Flucht und zusammen mit ihrem Freund Armin
melden sie sich zum Militär.
Die Flügel der Freiheit
In der Welt von Shingeki no Kyojin gibt es zwei Arten von
Menschen innerhalb der Mauern. Jene die zivile Arbeit verrichten und jene, die
sich dem Militär anschließen. Durch hartes Training versuchen die Schüler dort
ihre Kampffähigkeiten zu verbessern und den Umgang mit dem so genannten
3D-Manöver-Apperat zu erlernen. Eine spezielle Vorrichtungen betrieben durch
Gasdruck, welche dem Benutzer erlaubt sehr schnell im Gelände zu agieren und
den Kampf gegen die Titanen auf zu nehmen.
Nach drei Jahren ist die Ausbildung schließlich beendet und
die Soldaten können sich für eine von drei Gruppierungen entscheiden. Den
größten Anteil am Militär hat die Mauergarnision. Sie agiert an den Mauern und
den äußeren Stadtvierteln. Ihre Aufgaben umfassen etwa die Kanonen- und
Gewehrbedieung im Kampf, als auch die Sicherung innerhalb der Mauern.
Die sozial höchst gestellte Fraktion bildet die
Militärpolizei. Sie agieren in den inneren Vierteln und sind für die Sicherheit
der oberen Bevölkerungsschicht und des Königs verantwortlich. Der Zugang zu
dieser Fraktion ist jedoch äußerst limitiert und so erhalten vor allem
ausgezeichnete Soldaten und Menschen aus besseren Kreisen Zugang zur
Militärpolizei.
Komplettiert wird das Militär durch den Aufklärungstrupp
bestehend aus Soldaten die ihr Leben riskieren indem sie außerhalb der
schützenden Mauern auf Missionen gehen. Ihre Aufgabe ist es die Welt zu
erkunden und einen Weg zu finden den Titanen Einhalt zu gebieten. Von vielen
werden sie als Helden gefeiert und auch Eren betrachtet sie seit seiner
Kindheit mit strahlenden Augen. Doch die enorm hohe Sterberate schreckt viele
Anwärter ab und so ist es immer wieder schwierig für den Aufklärungstrupp genug
Leute für ihre Missionen zu finden.
Anime par excellence
Attack on Titan bietet alles was das Otakuherz begehrt.
Allein die optische Pracht ist beinahe unerreicht. Großer Detailreichtum und
fantastisch gezeichnete Figuren zeichnen den Stil der Serie aus. Jede noch so
kleine Gefühlsregung spiegelt sich in den Ausdrucksstarken Gesichtern wieder
und in den Kämpfen herrscht eine Dynamik, die ich so bisher noch nicht gesehen
habe. Etwas eigenwillig sind die dicken schwarzen Umrandungen, welche man
ansonsten eher in westlichen Cartoons findet. Hat man sich aber erst einmal
daran gewöhnt, ist das wirklich eine optische Besonderheit.
Der mysteriöse Grundton der Story passt perfekt und
überraschende Wendungen gibt es einige. Vor allem aber die Brutalität und die
schonungslose Gewaltdarstellung lassen einen oft zusammen zucken. Denn anders
als in den Mainstream-Animes fürchten die Figuren in Attack on Titan wirklich
um ihr Leben und scheinbar kein Charakter ist sicher vor dem allzu schnellen
Ende. Die Unberechenbarkeit eines Game of Thrones wird zwar nicht erreicht,
doch im Anime-Segment ist Shingeki no Kyojin in dieser Hinsicht recht
einzigartig.
Zu guter letzt bleibt noch der einfach nur unglaubliche
Soundtrack. Schon Guilty Crown begeisterte mich in dieser Hinsicht, aber Attack
on Titan legt noch mal eine Schippe drauf. Angefangen beim ungewöhnlichen
Opening, das bereits erste Euphorie auslöst, bis hin zum ruhigen Ending. Orchestralische
und epische Titel gemischt mit melancholischen oder heroischen Songs untermalen
jede Szene einfach perfekt. Die zum Großteil aus deutschen Texten bestehenden
Lyrics tun dann ihr übriges und sorgen für multiple Gänsehaut-Momente. Wie von
Animes gewohnt liegt auch die Synchronisation auf einem ähnlichen Niveau wie
der Soundtrack. Vor allem Yuki Kaji, welche Kenner bereits als Shu aus Guilty Crown
kennen sollten, liefert als Eren einfach eine fantastische Arbeit ab.
Fazit: Attack on Titan war nicht umsonst DER Anime des
vergangenen Jahres und überflutet noch heute die Medien in Japan. Die
unbarmherzige Welt der Titanen und die gewaltige optische und akustische Wucht
wirken wie aus einen AAA-Hollywood-Blockbuster. Nur eben mit unverbrauchtem
Setting. Diese Serie sollte sich wirklich NIEMAND entgehen lassen, denn Shingeki
no Kyojin gilt bereits jetzt als Klassiker. Schade nur, dass nach 25 Folgen
bereits Schluss ist, denn der Manga läuft erst seit 2009 und erscheint
monatlich. Trotzdem lohnt sich der Anime und das Warten auf Staffel 2 bestimmt
auch!
In diesem Sinne: Wir sind die Jäger!
-euer Genesis
Donnerstag, 22. Mai 2014
Assassin's Creed IV: Black Flag (PS 3)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Die Assassinen sind zurück... oder doch die Piraten?
Desmond Miles ist tot. Das sollte mittlerweile bekannt sein. Nachdem er sein eigenes Leben opferte um die Menschheit zu retten, ist seine Blutlinie zu Ende. Ganz im Gegenteil zu Ubisofts Plänen für die Serie. Gleich zwei Ableger wurden dieses Jahr angedeutet. Doch bleiben wir nun erst mal beim letztjährigen Serienteil mit dem Untertitel Black Flag. Trotz der mehr als fantastischen Verkaufszahlen des Titels, waren sicherlich einige Fans der Serie skeptisch. Gerade wegen des Settings und der Tatsache, dass der järhliche Rhytmus allmählich nervt.
Auch ich gehörte zu diesen Skeptikern. Für mich bleibt Assassin's Creed II bis heute an der Spitze. Dicht gefolgt von Brotherhood. Teil 3 und Revelations folgen erst später. Aus diesem Grund holte ich mir Black Flag also erst zum günstigen Preis.
Eine neuer "Held"?
Nachdem Desmond ja nun nicht mehr in den Animus steigen kann, musste sich Ubisoft etwas anderes einfallen lassen. Kurzerhand schlüpfen wir Spieler in die Haut eines bei Abstergo Entertainment angestellten Hobbyhackers, dessen Aufgabe es ist aus Mr. Miles DNA Daten aus dem goldenen Zeitalter der Piraterie zu filtern um anschließend ein Videospiel zu erschaffen. Eigentlich kein richtiger neuer Held, da die Figur weder Persönlichkeit, Stimme, Namen oder Beziehungen zu haben scheint. Dennoch üben die aus der Egoperspektive gesteuerten Gegenwartsabschnitte schon einen gewissen Reiz aus. Man stapft durch einen eindrucksvollen, wenn auch nicht sehr weit erforschbaren Wolkenkratzer in Montreal. In gewisser Weise eine Parodie von Ubisoft von sich selbst.
Schön und gut. Doch die Gegenwartmissionen waren nie das was die Fans lockte. Und während man als namenloser Kerl durch Abstergo hackt und Geheimnisse aufdeckt, wirft man sich im Animus in die Robe von Edward Kenway. Haythams Vater und Connors Großvater. Lange bevor man in Assassin's Creed 3 die Amerikanische Revolution miterlebte, macht man sich als freibeutender Waliser auf in die Karibik!
Nichts ist wahr...
Gleich zu Beginn des Spiels strandet Edward an einer verlassenen Insel zusammen mit einem Assassinen namens Walpole. Er tötet ihn und schlüpft in seine Rolle um für sich Profit heraus zu schlagen. In Havanna angekommen bemerkt er jedoch, dass der angebliche Assassine inzwischen zu den Templern übergelaufen ist und erfährt von einem mysteriösen Ort namens "Observatorium". Edward wird selbst in den uralten Kampf der beiden Parteinen hineingerissen. Dabei kämpft er jedoch zuerst lediglich für seine eigenen Ziele und kapert eine Brigg die er auf den Namen Jackdaw tauft. Das Abenteuer kann beginnen!
Grundsätzlich funktioniert auch Black Flag genau wie seine zahlreichen Vorgänger. Am Kampfsystem und dem allgemeinen Gameplay hat sich wenig bis garnichts getan. Lediglich die Steuerung wurde optimiert und geht nun wesentlich rascher und flüssiger von der Hand. Als Waffen stehen nun aber nur mehr Zwerter und versteckte Klingen zur Verfügung. Als Hilfsmittel bedient sich Edward bis zu vier Pistolen, Rauchbomben, dem Wurfpfeil oder verschiedenen Pfeilen die er per Blasrohr auf seine Feind oder Jagdbeute verschießt.
Soweist bleibt also das Meiste beim alten. Neu ist die große bedeutung der Schiffsfahrt. War diese in Teil 3 lediglich ein Gimmick, das aber an schwergängiger und komplizierter Steuerung krankte, übernimmt man als Captain der Jackdaw nun eine tragende Rolle des Gameplays. Man erforscht eine offene Karibik, die wirklich verdammt schön aussieht und kämpft dynamisch gegen feindliche Schiffe. Statt per Auswahlmenü die verschiedenen Geschosse aus zu wählen, dreht man die Kamera nun lediglich in die gewünschte Position um Zugriff auf die Waffe zu haben. Am Bug befinden sich Kettengeschosse und an Backbord sowie an Steuerbord die durchschlagenden Breitseitenkanonen. Will man seine Verfolger abschütteln, stehen am Heck Feuerfässer zur Verfügung.
Die Jackdaw als Hauptfigur
Wie seine Vorgänger zieht auch Black Flag einen Großteil seiner Faszination aus den Schauplätzen. Auch wenn diese gerade im Vergleich mit Florenz, Venedig oder Rom klar den kürzeren ziehen. Ebenso wichtig wie die Schauplätze Havanna, Nassau oder die Karibik im Allgemeinen, ist jedoch das Schiff. Wie vereits erwähnt verbringt man darauf einen großen Teil seines Abenteuers und muss sogar Schleichpassagen meistern. Hat man genug Geld gespart, lässt sich die gute Jackdaw auch verbessern und zwar ganz schön umfangreich. Neben Verstärkungen für alle bekannten Bauteile wie den Rumpf, Rammsporn oder Kanonen, lassen sich auch völlig neue Komponenten hinzufügen. Edward montiert zum Beispiel einen Mörser um weit entfernte Schiffe von oben zu attackieren oder baut Lager für schwere Kugeln. Und auch Platz für seine Crew muss geschaffen werden. Ach ja und habe ich bereits erwähnt, dass es ein Boot zum Harpunieren von Haien und Walen gibt?
Allgemein gibt es in Black Flag neben den Hauptmissionen viel zu tun. Sehr viel. Vom Gefühl nach ist Teil Vier hier sogar der umfangreichste Ableger. Für Sammelfüchse gibt es also reichlich zu tun. Edward entert feindliche Schiffe, liefert sich Duelle mit Piratenjägern, erforscht fremde Inseln und taucht nach verunkenen Schätzen. Er jagt seltene Tiere um sich neue Monturen her zu stellen, geht mit Schatzkarten auf Schatzsuche, erobert Forts oder löst Rätsel der Maya.
Doch neben all diesen zahlreichen Tätigkeiten bleibt natürlich eine Frage: Wie ist die Story und was taugen die Hauptmissionen? Nun. Um ehrlich zu sein gefiel mir die Story doch recht gut. Black Flag hat überraschend starke Figuren wie Kidd oder Blackbeard zu bieten und hat einige starke Stellen. Und auch die Missionen selbst sind recht abwechslungsreich und es gibt sgoar gefühlt mehr Schleichabschnitte als im Vorgänger. Doch das Gefühl ein Assassine zu sein und durch die Weltgeschichte zu streifen, also jenes Gefühl das die Serie groß gemacht hat, mag sich nicht so richtig einstellen. Das leigt vielleicht aber auch daran, dass Edward fast bis zum Schluss kein richtiger Assassine ist.
Trinkt aus Piraten joho!
An den fantastisch aussehenden Schauplätzen merkt man, dass Ubisoft die alten Konsolen sehr gut kennt. Sie kitzeln noch einmal alles aus der alten PS3 heraus und liefern den bisher schönsten Serienteil mit grandiosen Wassereffekten, einer lebendigen Flora und tollen Animationen. Auch die Ladezeiten sind im Vergleich zu AC 3 angenehm kurz und das gesamte Spiel wirkt besser programmiert und wesentlich freier von Bugs.
Der Soundtrack geht sofort ins Ohr. Dabei ist dieser weniger wuchtig als noch bei Teil drei, überzeugt jedoch durch atmosphärische Gitarrensounds und teilweise melancholische Stücke. Die Charaktere sind hervorragend und gewohnt hochkarätig besetzt. Und die Shantys der Crew, während man über die endlos scheinenden azurblauen Meere pflügt, machen einfach Laune. Mehr als einmal habe ich mich dabei ertappt, dass ich voller Elan mitsang.
...alles ist erlaubt
Rein vom fachlichen gesehen haben die Jungs und Mädels von Ubisoft mit Black Flag ihre vielleicht rundeste Arbeit abgeliefert. Der Titel bietet Abwechslung, liefert wieder mehr Schleichpassagen, ist technisch eine Wucht und macht einfach Spaß. Er krankt jedoch auch an bekannten Problemen wie den zu einfachen Kämpfen, zu mächtigen Utensilien wie der Rauchbombe oder der kurzen Gegenwarts-Story. Doch neben diesen "alten Problemen" und "neuen Stärken" fehlt bei Black Flag irgendwie etwas. Und zwar die Assassinen-Seele.
Fazit: Assassin's Creed IV: Black Flag ist ganz klar ein tolles Spiel das ich jedem empfehlen kann. Es überzeugt durch tolles Gameplay, fantastische Technik und einem neuen Piraten-Feeling. Doch ich persönlich habe meine Probleme damit, dass auf der Packung des Spiels Assassin's Creed "Vier" steht. Denn es fühlt sich einfach nicht an wie ein "echter Hauptteil". Zu beinahe keiner Sekunde im Spiel überkam mich das altbekannte Gefühl, das ich seit Teil 2 so liebe. Man hat einfach das Gefühl, dass Assassinen und Templer kein Geheimbund mehr sind, sondern einfach viel zu bekannt. Zudem fehlt einfach der mysteriöse Hauch, der die Bruderschaft stets umgeben hat. Das vermisste ich bereits in Teil 3. Doch in der Karibik scheint dies noch stärker der Fall zu sein. Wäre Black Flag als Spin-Off gekennzeichnet, würde ich sagen: Ein fantastisches Spiel und tolle Arbeit. So bleibt jedoch die Frage warum das vielleicht beste Piratenspiel aller Zeiten als Hauptteil der Serie durchgehen musste? Ich denke da an Marketing, welches vielleicht garnicht auf das Entwicklerteam zurück zu führen ist.
Wer jedoch mal beiseite lässt, dass Teil Vier sich einfach nicht anfühlt wie ein Sequel, und nichts gegen Piraten hat, erlebt eines der besten Action-Adventures des letzten Jahres. Ich für meinen Teil hoffe, dass sich Ubisoft bei Teil 5, welches ja in Paris spielen wird, wieder mehr auf alte Werte besinnt und vielleicht noch mehr auf Heimlichkeit setzt. Auch wenn ich gerne noch ein Jahr auf das nächste Spiel gewartet hätte. Denn ich fühle mich schon fast übersättigt von der Reihe. Deshalb warte ich erst einmal die ersten Tests ab und entscheide dann, ob sich Unity (PS4) oder sogar Comet (PS3) lohnen wird.
Sagt mir eure Meinung dazu in den Kommentaren! Mochtet ihr Black Flag? Bei welchem Teil seid ihr eingestiegen? Und was ist eure Meinung zu Unity/Comet und den jährlichen Ablegern?
-euer Assas... ähm ich meine Pirat Genesis
Die Assassinen sind zurück... oder doch die Piraten?
Desmond Miles ist tot. Das sollte mittlerweile bekannt sein. Nachdem er sein eigenes Leben opferte um die Menschheit zu retten, ist seine Blutlinie zu Ende. Ganz im Gegenteil zu Ubisofts Plänen für die Serie. Gleich zwei Ableger wurden dieses Jahr angedeutet. Doch bleiben wir nun erst mal beim letztjährigen Serienteil mit dem Untertitel Black Flag. Trotz der mehr als fantastischen Verkaufszahlen des Titels, waren sicherlich einige Fans der Serie skeptisch. Gerade wegen des Settings und der Tatsache, dass der järhliche Rhytmus allmählich nervt.
Auch ich gehörte zu diesen Skeptikern. Für mich bleibt Assassin's Creed II bis heute an der Spitze. Dicht gefolgt von Brotherhood. Teil 3 und Revelations folgen erst später. Aus diesem Grund holte ich mir Black Flag also erst zum günstigen Preis.
Eine neuer "Held"?
Nachdem Desmond ja nun nicht mehr in den Animus steigen kann, musste sich Ubisoft etwas anderes einfallen lassen. Kurzerhand schlüpfen wir Spieler in die Haut eines bei Abstergo Entertainment angestellten Hobbyhackers, dessen Aufgabe es ist aus Mr. Miles DNA Daten aus dem goldenen Zeitalter der Piraterie zu filtern um anschließend ein Videospiel zu erschaffen. Eigentlich kein richtiger neuer Held, da die Figur weder Persönlichkeit, Stimme, Namen oder Beziehungen zu haben scheint. Dennoch üben die aus der Egoperspektive gesteuerten Gegenwartsabschnitte schon einen gewissen Reiz aus. Man stapft durch einen eindrucksvollen, wenn auch nicht sehr weit erforschbaren Wolkenkratzer in Montreal. In gewisser Weise eine Parodie von Ubisoft von sich selbst.
Schön und gut. Doch die Gegenwartmissionen waren nie das was die Fans lockte. Und während man als namenloser Kerl durch Abstergo hackt und Geheimnisse aufdeckt, wirft man sich im Animus in die Robe von Edward Kenway. Haythams Vater und Connors Großvater. Lange bevor man in Assassin's Creed 3 die Amerikanische Revolution miterlebte, macht man sich als freibeutender Waliser auf in die Karibik!
Nichts ist wahr...
Gleich zu Beginn des Spiels strandet Edward an einer verlassenen Insel zusammen mit einem Assassinen namens Walpole. Er tötet ihn und schlüpft in seine Rolle um für sich Profit heraus zu schlagen. In Havanna angekommen bemerkt er jedoch, dass der angebliche Assassine inzwischen zu den Templern übergelaufen ist und erfährt von einem mysteriösen Ort namens "Observatorium". Edward wird selbst in den uralten Kampf der beiden Parteinen hineingerissen. Dabei kämpft er jedoch zuerst lediglich für seine eigenen Ziele und kapert eine Brigg die er auf den Namen Jackdaw tauft. Das Abenteuer kann beginnen!
Grundsätzlich funktioniert auch Black Flag genau wie seine zahlreichen Vorgänger. Am Kampfsystem und dem allgemeinen Gameplay hat sich wenig bis garnichts getan. Lediglich die Steuerung wurde optimiert und geht nun wesentlich rascher und flüssiger von der Hand. Als Waffen stehen nun aber nur mehr Zwerter und versteckte Klingen zur Verfügung. Als Hilfsmittel bedient sich Edward bis zu vier Pistolen, Rauchbomben, dem Wurfpfeil oder verschiedenen Pfeilen die er per Blasrohr auf seine Feind oder Jagdbeute verschießt.
Soweist bleibt also das Meiste beim alten. Neu ist die große bedeutung der Schiffsfahrt. War diese in Teil 3 lediglich ein Gimmick, das aber an schwergängiger und komplizierter Steuerung krankte, übernimmt man als Captain der Jackdaw nun eine tragende Rolle des Gameplays. Man erforscht eine offene Karibik, die wirklich verdammt schön aussieht und kämpft dynamisch gegen feindliche Schiffe. Statt per Auswahlmenü die verschiedenen Geschosse aus zu wählen, dreht man die Kamera nun lediglich in die gewünschte Position um Zugriff auf die Waffe zu haben. Am Bug befinden sich Kettengeschosse und an Backbord sowie an Steuerbord die durchschlagenden Breitseitenkanonen. Will man seine Verfolger abschütteln, stehen am Heck Feuerfässer zur Verfügung.
Die Jackdaw als Hauptfigur
Wie seine Vorgänger zieht auch Black Flag einen Großteil seiner Faszination aus den Schauplätzen. Auch wenn diese gerade im Vergleich mit Florenz, Venedig oder Rom klar den kürzeren ziehen. Ebenso wichtig wie die Schauplätze Havanna, Nassau oder die Karibik im Allgemeinen, ist jedoch das Schiff. Wie vereits erwähnt verbringt man darauf einen großen Teil seines Abenteuers und muss sogar Schleichpassagen meistern. Hat man genug Geld gespart, lässt sich die gute Jackdaw auch verbessern und zwar ganz schön umfangreich. Neben Verstärkungen für alle bekannten Bauteile wie den Rumpf, Rammsporn oder Kanonen, lassen sich auch völlig neue Komponenten hinzufügen. Edward montiert zum Beispiel einen Mörser um weit entfernte Schiffe von oben zu attackieren oder baut Lager für schwere Kugeln. Und auch Platz für seine Crew muss geschaffen werden. Ach ja und habe ich bereits erwähnt, dass es ein Boot zum Harpunieren von Haien und Walen gibt?
Allgemein gibt es in Black Flag neben den Hauptmissionen viel zu tun. Sehr viel. Vom Gefühl nach ist Teil Vier hier sogar der umfangreichste Ableger. Für Sammelfüchse gibt es also reichlich zu tun. Edward entert feindliche Schiffe, liefert sich Duelle mit Piratenjägern, erforscht fremde Inseln und taucht nach verunkenen Schätzen. Er jagt seltene Tiere um sich neue Monturen her zu stellen, geht mit Schatzkarten auf Schatzsuche, erobert Forts oder löst Rätsel der Maya.
Doch neben all diesen zahlreichen Tätigkeiten bleibt natürlich eine Frage: Wie ist die Story und was taugen die Hauptmissionen? Nun. Um ehrlich zu sein gefiel mir die Story doch recht gut. Black Flag hat überraschend starke Figuren wie Kidd oder Blackbeard zu bieten und hat einige starke Stellen. Und auch die Missionen selbst sind recht abwechslungsreich und es gibt sgoar gefühlt mehr Schleichabschnitte als im Vorgänger. Doch das Gefühl ein Assassine zu sein und durch die Weltgeschichte zu streifen, also jenes Gefühl das die Serie groß gemacht hat, mag sich nicht so richtig einstellen. Das leigt vielleicht aber auch daran, dass Edward fast bis zum Schluss kein richtiger Assassine ist.
Trinkt aus Piraten joho!
An den fantastisch aussehenden Schauplätzen merkt man, dass Ubisoft die alten Konsolen sehr gut kennt. Sie kitzeln noch einmal alles aus der alten PS3 heraus und liefern den bisher schönsten Serienteil mit grandiosen Wassereffekten, einer lebendigen Flora und tollen Animationen. Auch die Ladezeiten sind im Vergleich zu AC 3 angenehm kurz und das gesamte Spiel wirkt besser programmiert und wesentlich freier von Bugs.
Der Soundtrack geht sofort ins Ohr. Dabei ist dieser weniger wuchtig als noch bei Teil drei, überzeugt jedoch durch atmosphärische Gitarrensounds und teilweise melancholische Stücke. Die Charaktere sind hervorragend und gewohnt hochkarätig besetzt. Und die Shantys der Crew, während man über die endlos scheinenden azurblauen Meere pflügt, machen einfach Laune. Mehr als einmal habe ich mich dabei ertappt, dass ich voller Elan mitsang.
...alles ist erlaubt
Rein vom fachlichen gesehen haben die Jungs und Mädels von Ubisoft mit Black Flag ihre vielleicht rundeste Arbeit abgeliefert. Der Titel bietet Abwechslung, liefert wieder mehr Schleichpassagen, ist technisch eine Wucht und macht einfach Spaß. Er krankt jedoch auch an bekannten Problemen wie den zu einfachen Kämpfen, zu mächtigen Utensilien wie der Rauchbombe oder der kurzen Gegenwarts-Story. Doch neben diesen "alten Problemen" und "neuen Stärken" fehlt bei Black Flag irgendwie etwas. Und zwar die Assassinen-Seele.
Fazit: Assassin's Creed IV: Black Flag ist ganz klar ein tolles Spiel das ich jedem empfehlen kann. Es überzeugt durch tolles Gameplay, fantastische Technik und einem neuen Piraten-Feeling. Doch ich persönlich habe meine Probleme damit, dass auf der Packung des Spiels Assassin's Creed "Vier" steht. Denn es fühlt sich einfach nicht an wie ein "echter Hauptteil". Zu beinahe keiner Sekunde im Spiel überkam mich das altbekannte Gefühl, das ich seit Teil 2 so liebe. Man hat einfach das Gefühl, dass Assassinen und Templer kein Geheimbund mehr sind, sondern einfach viel zu bekannt. Zudem fehlt einfach der mysteriöse Hauch, der die Bruderschaft stets umgeben hat. Das vermisste ich bereits in Teil 3. Doch in der Karibik scheint dies noch stärker der Fall zu sein. Wäre Black Flag als Spin-Off gekennzeichnet, würde ich sagen: Ein fantastisches Spiel und tolle Arbeit. So bleibt jedoch die Frage warum das vielleicht beste Piratenspiel aller Zeiten als Hauptteil der Serie durchgehen musste? Ich denke da an Marketing, welches vielleicht garnicht auf das Entwicklerteam zurück zu führen ist.
Wer jedoch mal beiseite lässt, dass Teil Vier sich einfach nicht anfühlt wie ein Sequel, und nichts gegen Piraten hat, erlebt eines der besten Action-Adventures des letzten Jahres. Ich für meinen Teil hoffe, dass sich Ubisoft bei Teil 5, welches ja in Paris spielen wird, wieder mehr auf alte Werte besinnt und vielleicht noch mehr auf Heimlichkeit setzt. Auch wenn ich gerne noch ein Jahr auf das nächste Spiel gewartet hätte. Denn ich fühle mich schon fast übersättigt von der Reihe. Deshalb warte ich erst einmal die ersten Tests ab und entscheide dann, ob sich Unity (PS4) oder sogar Comet (PS3) lohnen wird.
Sagt mir eure Meinung dazu in den Kommentaren! Mochtet ihr Black Flag? Bei welchem Teil seid ihr eingestiegen? Und was ist eure Meinung zu Unity/Comet und den jährlichen Ablegern?
-euer Assas... ähm ich meine Pirat Genesis
Dienstag, 20. Mai 2014
Godzilla 3D (Kino)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Der König der Monster ist zurück!
Nach dem bei vielen Fans eher unbeliebten Godzilla Ableger von Roland Emmerich aus dem Jahre 1998 meldet sich das Ungetüm nach vielen Jahren Bildschimrabstinenz zurück auf der Leinwand. Neuer Regisseur, neue Story und neue Effekte. Diesmal sogar in 3D. Ob die Rückkehr der Götterechse überzeugen kann und ein Kinobesuch auch für Nicht-Godzilla-Fans interessant ist, lest ihr jetzt!
Ich erinnere mich noch genau an viele Nachmittage meiner Kindheit. Draußen schüttete es wie aus Eimern und im Fernsehen lief auch nichts anständiges. Da blieb ich irgendwann bei einem alt aussehenden Film mit einem riesigen Echsenmonster hängen. Ja. Ich oute mich als Godzilla-Fan. Zumindest früher einmal. Ich fand es unterhaltsam und gleichzeitig irgendwie witzig wie diese riesigen doch recht unrealistisch aussehenden Kreaturen immer wieder Tokyo zerstörten. Dann kam auch schon die amerikanische Version. Der sonst eher behäbige und etwas beleibte Monsterkönig war plötzlich ein gigantischer Dinosaurier geworden, der zwar keinen Strahl mehr aus dem Maul abschießen konnte, dafür aber ziemlich cool aussah. Ja ich mochte auch den 98er Streifen. Ich verstehe bis heute nicht warum er von vielen Leuten so verschmäht wird. Klar Godzilla ist nicht mehr Godzilla. Aber das Design gefiel mir gut und auch ansonsten war der Film nicht so schlecht wie sein Ruf. Auch wenn er an vielen Stellen zuviel von anderen Filmen abkupfert. Aber egal. Er machte Spaß.
2014 - ein neuer König
Nun ist es also endlich soweit. Er ist zurück! Und sieht wieder wesentlich mehr aus wie man das noch vom japanischen Original kannte. 1999: Bryan Cranston spielt den in Japan lebenden Atomkraftwerksangestellten Joe Brody. Zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn Ford führt er ein beschauliches Leben. Doch eines Tages erschüttert ein fatales Erdbeben die Anlage und richtet gewaltige Schäden an. Joe verliert bei dem Unglück seine gliebte Frau und entgeht nur knapp dem Tod. Gut Fünfzehn Jahre später hat er seinen Verlust immer noch nicht verkraften können. Sein Instinkt sagt ihm, dass der Unfall nicht durch eine Naturkatastrophe ausgelöst wurde und schon bald soll er die furchtbare Wahrheit aufdecken.
Joe's Sohn lebt unterdessen in San Francisco ist verheiratet und hat selbst einen Sohn. Er arbeitet bei der Armee als Experte für Bomben und Kampfmittelbeseitigung und kehrt gerade von einem langen Einsatz zurück, als er einen Anruf aus Japan erhält. Der Beamte am anderen Ende der Leitung erklärt ihm, dass sein Vater im jetzigen Sperrgebiet um das ehemalige Kraftwerk verhaftet wurde. Schnell beschließt er ihn dort ab zu holen und wird selbst ebenfalls in die Geheimnisse der Japanischen Regierung um den Unfall von vor 15 Jahren verwickelt.
Die Echse nur ein Nebendarsteller?
Schon im 98er Film nahm Godzilla selbst eine wesentlich unwichtigerer Rolle ein als in den japanischen Filme. Und das sollte sich 2014 nicht ändern. Es dauert sehr lange bis man das Ungetüm zum ersten Mal bestaunen darf und selbst dann gibts oft nur schemenhafte Darstellungen, einen Rückenstachel oder den Schweif zu sehen. Was meiner Meinung nach aber keinesfalls schlecht sein muss. Im Gegenteil. Zumindest in der ersten Hälfte des Films gibt es eine mysteriöse Atmosphäre, die hervorragend zum Film passt.
Godzilla hat im neuesten Teil nun auch wieder einen Gegenspieler. Für reichlich Monsteraction ist also gesorgt. Fans der alten Filme sollten jetzt jedoch keinen minutenlangen Kampf á la Godzilla vs. Space-Godzilla erwarten. Denn in Wirklichkeit liegt der Fokus der Erzählung auf Ford Brody und dessen Sicht der Dinge.
Vom visuellen Standpunkt beeindruckt der Film eindeutig. Viele weitläufige Aufnahmen und starke Bilder bleiben im Kopf und die Effekte sind ordentlich. Auch der wuchtige Soundtrack passt wie die Faust auf's Auge. Schauspielerisch gibt es neben Bryan Cranston und Ken Watanabe jedoch keine nennenswerte Leistungen. Der Film bot jetzt aber auch keine besonders starke Szenen in denen man soetwas hätte zeigen können.
Fazit: Wenn's kracht, dann aber richtig! Der neueste Godzilla-Streifen ist wesentlich ruhiger und subtiler als seine Vorgänger und vermischt traditionelle östliche Elemente, wie etwa das Monsterdesign oder die Kämpfe, mit typisch westlichen Motiven wie den starken Aufnahmen oder den sehr guten Effekten. Obwohl es sich eigentlich um eine Geschichte aus der Sicht einer Hauptfigur handelt, bleibt die Verbindung zu den Charakteren und die Story von ihnen etwas auf der Strecke. Insgesamt kann den neuesten Godzilla-Film aber jedem Monsterfan empfehlen. Und dank der schicken Aufmachung und der massentauglichen Gesamtauslegung haben auch Leute ohne Echsen-Referenzen ihren Spaß. Meiner Meinung nach ist der Film ein guter Kompromiss und findet einen perfekten Mittelweg.
Kein überragender Film, der zudem an vielen Logiklöchern leidet (wieso schießen die Soldaten nach zig Versuchen immer noch mit ihren Gewehren auf die Viecher?!). Man kann ihn aber gut anschauen and seinen Spaß damit haben.
-euer Genesis
Der König der Monster ist zurück!
Nach dem bei vielen Fans eher unbeliebten Godzilla Ableger von Roland Emmerich aus dem Jahre 1998 meldet sich das Ungetüm nach vielen Jahren Bildschimrabstinenz zurück auf der Leinwand. Neuer Regisseur, neue Story und neue Effekte. Diesmal sogar in 3D. Ob die Rückkehr der Götterechse überzeugen kann und ein Kinobesuch auch für Nicht-Godzilla-Fans interessant ist, lest ihr jetzt!
Ich erinnere mich noch genau an viele Nachmittage meiner Kindheit. Draußen schüttete es wie aus Eimern und im Fernsehen lief auch nichts anständiges. Da blieb ich irgendwann bei einem alt aussehenden Film mit einem riesigen Echsenmonster hängen. Ja. Ich oute mich als Godzilla-Fan. Zumindest früher einmal. Ich fand es unterhaltsam und gleichzeitig irgendwie witzig wie diese riesigen doch recht unrealistisch aussehenden Kreaturen immer wieder Tokyo zerstörten. Dann kam auch schon die amerikanische Version. Der sonst eher behäbige und etwas beleibte Monsterkönig war plötzlich ein gigantischer Dinosaurier geworden, der zwar keinen Strahl mehr aus dem Maul abschießen konnte, dafür aber ziemlich cool aussah. Ja ich mochte auch den 98er Streifen. Ich verstehe bis heute nicht warum er von vielen Leuten so verschmäht wird. Klar Godzilla ist nicht mehr Godzilla. Aber das Design gefiel mir gut und auch ansonsten war der Film nicht so schlecht wie sein Ruf. Auch wenn er an vielen Stellen zuviel von anderen Filmen abkupfert. Aber egal. Er machte Spaß.
2014 - ein neuer König
Nun ist es also endlich soweit. Er ist zurück! Und sieht wieder wesentlich mehr aus wie man das noch vom japanischen Original kannte. 1999: Bryan Cranston spielt den in Japan lebenden Atomkraftwerksangestellten Joe Brody. Zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn Ford führt er ein beschauliches Leben. Doch eines Tages erschüttert ein fatales Erdbeben die Anlage und richtet gewaltige Schäden an. Joe verliert bei dem Unglück seine gliebte Frau und entgeht nur knapp dem Tod. Gut Fünfzehn Jahre später hat er seinen Verlust immer noch nicht verkraften können. Sein Instinkt sagt ihm, dass der Unfall nicht durch eine Naturkatastrophe ausgelöst wurde und schon bald soll er die furchtbare Wahrheit aufdecken.
Joe's Sohn lebt unterdessen in San Francisco ist verheiratet und hat selbst einen Sohn. Er arbeitet bei der Armee als Experte für Bomben und Kampfmittelbeseitigung und kehrt gerade von einem langen Einsatz zurück, als er einen Anruf aus Japan erhält. Der Beamte am anderen Ende der Leitung erklärt ihm, dass sein Vater im jetzigen Sperrgebiet um das ehemalige Kraftwerk verhaftet wurde. Schnell beschließt er ihn dort ab zu holen und wird selbst ebenfalls in die Geheimnisse der Japanischen Regierung um den Unfall von vor 15 Jahren verwickelt.
Die Echse nur ein Nebendarsteller?
Schon im 98er Film nahm Godzilla selbst eine wesentlich unwichtigerer Rolle ein als in den japanischen Filme. Und das sollte sich 2014 nicht ändern. Es dauert sehr lange bis man das Ungetüm zum ersten Mal bestaunen darf und selbst dann gibts oft nur schemenhafte Darstellungen, einen Rückenstachel oder den Schweif zu sehen. Was meiner Meinung nach aber keinesfalls schlecht sein muss. Im Gegenteil. Zumindest in der ersten Hälfte des Films gibt es eine mysteriöse Atmosphäre, die hervorragend zum Film passt.
Godzilla hat im neuesten Teil nun auch wieder einen Gegenspieler. Für reichlich Monsteraction ist also gesorgt. Fans der alten Filme sollten jetzt jedoch keinen minutenlangen Kampf á la Godzilla vs. Space-Godzilla erwarten. Denn in Wirklichkeit liegt der Fokus der Erzählung auf Ford Brody und dessen Sicht der Dinge.
Vom visuellen Standpunkt beeindruckt der Film eindeutig. Viele weitläufige Aufnahmen und starke Bilder bleiben im Kopf und die Effekte sind ordentlich. Auch der wuchtige Soundtrack passt wie die Faust auf's Auge. Schauspielerisch gibt es neben Bryan Cranston und Ken Watanabe jedoch keine nennenswerte Leistungen. Der Film bot jetzt aber auch keine besonders starke Szenen in denen man soetwas hätte zeigen können.
Fazit: Wenn's kracht, dann aber richtig! Der neueste Godzilla-Streifen ist wesentlich ruhiger und subtiler als seine Vorgänger und vermischt traditionelle östliche Elemente, wie etwa das Monsterdesign oder die Kämpfe, mit typisch westlichen Motiven wie den starken Aufnahmen oder den sehr guten Effekten. Obwohl es sich eigentlich um eine Geschichte aus der Sicht einer Hauptfigur handelt, bleibt die Verbindung zu den Charakteren und die Story von ihnen etwas auf der Strecke. Insgesamt kann den neuesten Godzilla-Film aber jedem Monsterfan empfehlen. Und dank der schicken Aufmachung und der massentauglichen Gesamtauslegung haben auch Leute ohne Echsen-Referenzen ihren Spaß. Meiner Meinung nach ist der Film ein guter Kompromiss und findet einen perfekten Mittelweg.
Kein überragender Film, der zudem an vielen Logiklöchern leidet (wieso schießen die Soldaten nach zig Versuchen immer noch mit ihren Gewehren auf die Viecher?!). Man kann ihn aber gut anschauen and seinen Spaß damit haben.
-euer Genesis
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Film und Fernsehen
Standort: Austria
San Francisco, Kalifornien, USA
Montag, 21. April 2014
Ame & Yuki - Die Wolfskinder (DVD)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Ein modernes Märchen
Die junge Hana ahnt nicht, dass sich ihr einfaches, aber glückliches Leben bald ändern sollte nachdem sie an der Universität einem mysteriösen Wolfsmann begegnet. Fasziniert voneinander beginnen die beiden sich zu verlieben und bald wird ihr Glück von zwei Kindern gekrönt. Das Mädchen Yuki und ihr kleiner Bruder Ame, erblicken das Licht der Welt. Doch die Freude wird schnell getrübt als ihr Vater einen plötzlichen Tod findet. Hana versucht nun allein ihren Kindern ein schönes Leben bieten zu können, doch das Verheimlichen Ihrer Wolfsseite bringt sie ein aufs andere Mal in Bedrängnis. Schlussendlich fasst sie einen Entschluss. Sie gibt ihr Leben in der Großstadt auf und zieht mit ihrer Familie in ein entlegenes Dorf. Beide Kinder sollen die Wahl haben zwischen einem Leben als Mensch und jenem als Wolf. Dabei strauchelt Hana nicht nur bei der Erziehung zweier Wolfskinder, sondern auch bei ganz normalen Erziehungsfragen.
Erneut bezaubert Regisseur Mamoru Hosoda mit einer warmherzigen Geschichte von Familie, Liebe und Selbstfindung. Jedoch auch von Verzicht und Trauer. Nach Das Mädchen das durch die Zeit sprang und Summer Wars erwartet die Zuschauer ein zwar nicht so packender, dafür optisch und akustisch mindestens genauso wundervoller Film der einfach schön an zu schauen ist. Fans von Hosoda, Miyazaki oder Shinkai werden den Film lieben.
Fazit: Ame & Yuki ist einfach ein schöner Film und ein modernes Märchen für die ganze Familie.Ein optisch wie auch akustisches Meisterwerk mit wunderbaren Bildern und ganz viel Herz.
Ein modernes Märchen
Die junge Hana ahnt nicht, dass sich ihr einfaches, aber glückliches Leben bald ändern sollte nachdem sie an der Universität einem mysteriösen Wolfsmann begegnet. Fasziniert voneinander beginnen die beiden sich zu verlieben und bald wird ihr Glück von zwei Kindern gekrönt. Das Mädchen Yuki und ihr kleiner Bruder Ame, erblicken das Licht der Welt. Doch die Freude wird schnell getrübt als ihr Vater einen plötzlichen Tod findet. Hana versucht nun allein ihren Kindern ein schönes Leben bieten zu können, doch das Verheimlichen Ihrer Wolfsseite bringt sie ein aufs andere Mal in Bedrängnis. Schlussendlich fasst sie einen Entschluss. Sie gibt ihr Leben in der Großstadt auf und zieht mit ihrer Familie in ein entlegenes Dorf. Beide Kinder sollen die Wahl haben zwischen einem Leben als Mensch und jenem als Wolf. Dabei strauchelt Hana nicht nur bei der Erziehung zweier Wolfskinder, sondern auch bei ganz normalen Erziehungsfragen.
![]() |
| Ame & Yuki zeigt die wunderschöne Berg und Waldlandschaft Japans und weckt so das Fernweh in jedem Animefan. |
Erneut bezaubert Regisseur Mamoru Hosoda mit einer warmherzigen Geschichte von Familie, Liebe und Selbstfindung. Jedoch auch von Verzicht und Trauer. Nach Das Mädchen das durch die Zeit sprang und Summer Wars erwartet die Zuschauer ein zwar nicht so packender, dafür optisch und akustisch mindestens genauso wundervoller Film der einfach schön an zu schauen ist. Fans von Hosoda, Miyazaki oder Shinkai werden den Film lieben.
Fazit: Ame & Yuki ist einfach ein schöner Film und ein modernes Märchen für die ganze Familie.Ein optisch wie auch akustisches Meisterwerk mit wunderbaren Bildern und ganz viel Herz.
Sonntag, 6. April 2014
The LEGO Movie (Kino)
Ich freue mich über eure Kommentare :)
Emment ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Kerl. Vielleicht schon zu gewöhnlich. Jeden Tag steht er um dieselbe Uhrzeit auf und richtet seinen gesamten Tagesablauf strikt nach Anleitung. Doch sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages nach der Arbeit auf der Baustelle eine mysteriöse Frau trifft. Als er versucht diese zu verfolgen, fällt er in ein tiefes Loch und findet einen sonderbaren Gegenstand der über die Zukunft des gesamten Universums entscheiden soll. Der diabolische Lord Business, der zugleich der Präsident von Emmets Heimatstadt ist plant in Kürze den Untergang der Welt und nur er, der Besondere, ein Auserwählter einer alten Prophezeiung kann den Bösewicht aufhalten.
Ein Traum für Legofans
The Lego Movie sprüht nur so vor Charme und Detailreichtum. Überall entdeckt man Kleinigkeiten die jeden Klötzchenfan zum Schmunzeln bringen. Egal ob bekannte Bauteile oder Figuren. Hier stimmt einfach alles. Und ganz nebenbei gibt es auch jede Menge Andeutungen auf bekannte LEgo Franchises wie Batman, Herr der Ringe und Co. Sogar die Gastfiguren haben ihre Originalen Sprecher. Das gab's bishher noch nicht einmal in den Lego-Videospielen.
Ein ganz dickes Lob gibt's von mir an dieser Stelle für das Animationsstudio. Schon lange war ich von einem Animationsfilm nicht mehr so begeistert wie vom Lego Movie. Hier wurde einfach an alles gedacht und die Designer gaben sich sichtlich sehr viel Mühe. Sogut wie alles besteht aus Legoteilen. Sogar Effekte, Explosionen oder Wasser. Und auch ansonsten fährt der Film optisch auf einem richtig hohem Niveau.
Fazit: Ich will eigentlich garnicht mehr zuviel über den Film sagen, da er eigentlich für sich selbst steht. Fantastische Optik, toller Humor und detailverliebte Umgebung und Animationen sprechen für die Liebe zu den Lego-Klötchen des Animationsstudios. Es macht einfach Spaß den Film zu sehen und Gegen Ende gibts sogar noch einige überraschende Momente und einem kleinen Funken Tiefgang. Zumindest in einem für den Film ungewöhnlichen Rahmen. Ich für meinen Teil bin wirlich begeistert vom Film und meine Erwartungen wurden weit übertroffen.
Emmets Abenteuer ist nicht einfach nur irgendein Lego-Movie, sondern DAS Lego-Movie. Leute die wie ich mit den Klötzen groß geworden sind werden den Film wahrscheinlich ohnehin anschauen. Aber auch an alle anderen gebe ich hier eine Klare Empfehlung weiter. Ich kann mich für meinen Teil zumindest nicht mehr erinnern, wann mich ein Animationsfilm in diesem Genre so überzeugt hat.
-euer Genesis
Emment ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Kerl. Vielleicht schon zu gewöhnlich. Jeden Tag steht er um dieselbe Uhrzeit auf und richtet seinen gesamten Tagesablauf strikt nach Anleitung. Doch sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages nach der Arbeit auf der Baustelle eine mysteriöse Frau trifft. Als er versucht diese zu verfolgen, fällt er in ein tiefes Loch und findet einen sonderbaren Gegenstand der über die Zukunft des gesamten Universums entscheiden soll. Der diabolische Lord Business, der zugleich der Präsident von Emmets Heimatstadt ist plant in Kürze den Untergang der Welt und nur er, der Besondere, ein Auserwählter einer alten Prophezeiung kann den Bösewicht aufhalten.
Ein Traum für Legofans
The Lego Movie sprüht nur so vor Charme und Detailreichtum. Überall entdeckt man Kleinigkeiten die jeden Klötzchenfan zum Schmunzeln bringen. Egal ob bekannte Bauteile oder Figuren. Hier stimmt einfach alles. Und ganz nebenbei gibt es auch jede Menge Andeutungen auf bekannte LEgo Franchises wie Batman, Herr der Ringe und Co. Sogar die Gastfiguren haben ihre Originalen Sprecher. Das gab's bishher noch nicht einmal in den Lego-Videospielen.
Ein ganz dickes Lob gibt's von mir an dieser Stelle für das Animationsstudio. Schon lange war ich von einem Animationsfilm nicht mehr so begeistert wie vom Lego Movie. Hier wurde einfach an alles gedacht und die Designer gaben sich sichtlich sehr viel Mühe. Sogut wie alles besteht aus Legoteilen. Sogar Effekte, Explosionen oder Wasser. Und auch ansonsten fährt der Film optisch auf einem richtig hohem Niveau.
Fazit: Ich will eigentlich garnicht mehr zuviel über den Film sagen, da er eigentlich für sich selbst steht. Fantastische Optik, toller Humor und detailverliebte Umgebung und Animationen sprechen für die Liebe zu den Lego-Klötchen des Animationsstudios. Es macht einfach Spaß den Film zu sehen und Gegen Ende gibts sogar noch einige überraschende Momente und einem kleinen Funken Tiefgang. Zumindest in einem für den Film ungewöhnlichen Rahmen. Ich für meinen Teil bin wirlich begeistert vom Film und meine Erwartungen wurden weit übertroffen.
Emmets Abenteuer ist nicht einfach nur irgendein Lego-Movie, sondern DAS Lego-Movie. Leute die wie ich mit den Klötzen groß geworden sind werden den Film wahrscheinlich ohnehin anschauen. Aber auch an alle anderen gebe ich hier eine Klare Empfehlung weiter. Ich kann mich für meinen Teil zumindest nicht mehr erinnern, wann mich ein Animationsfilm in diesem Genre so überzeugt hat.
-euer Genesis
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