Mittwoch, 8. Februar 2012

Batman Live - am 04.02. in Wien

Letztes Wochenende war es endlich soweit. Die große Batman Liveshow gastierte in der Wiener Stadthalle und ich war live dabei. Wie schon zuvor erwähnt ein Geschenk meiner Freundin.


Schon in der Vorhalle herrschte dezentes Batman-Feeling durch verschiedene Stände mit Merchandise und einem Typen mit Batman-Maske (Die es übrigens auch zu kaufen gab^^). Endlich drinnen angekommen wurden wir von einer eindrucksvollen Gotham-Kulisse samt authentischen Hintergrundgeräuschen begrüßt. Das ganze war eine Kombination aus einer Leinwand in Fledermausform und realen Miniatur-Gebäuden.


Nach einer kurzen Wartezeit fand das ganze pünktlich um 19:30 an. Eingeleitet wurde die Geschichte durch einen Rundgang eines Polizisten durch Gotham City. Plötzlich überall Sirenen und Funksprüche. Kenner der Vorlage vernahmen sofort einige bekannte Namen wie Oswald Cobblepot oder Harvey Two-Face und schnell kam waschechtes Batman-Feeling auf.


Die Geschichte selbst ist eigentlich nichts Besonderes und enthält die typischen Batman-Komponenten. Das Ganze erinnert dabei stark an den Comic „Arkham Asylum“ oder das gleichnamige Videospiel. Nur nicht so düster.




Nachdem Dick Grayson’s (Robin) Eltern Opfer eines Attentates geworden sind sinnt er nach Rache. Bruce Wayne nimmt ihn widerwillig bei ihm Zuhause auf und offenbart ihm nach einiger Zeit sein Geheimnis. Währenddessen verbünden sich die Erzrivalen des dunklen Ritters. Der Pinguin, Two-Face, Catwoman, der Pinguin und natürlich der Joker schmieden einen Plan Batman endgültig zu erledigen. Auch Harley Quinn und später noch Poison Ivey sowie Scarecrow stellen sich den Dark Knight in den Weg. Im Verlauf der Geschichte übernimmt der Joker zusammen mit den anderen Schurken die Irrenanstalt Arkham Asylum. Man sieht also: Für Comic-Fans wird einiges geboten. Aber auch für Leute die sich im Batman-Universum nicht auskennen hat die Show genug zu bieten.


Die Akrobatik-Einlagen sind beeindruckend und immer wieder wird mit der Perspektive gespielt. Effekte werden eingesetzt und auch die Leinwand wird optimal genutzt. Der Ton wurde wie bei Stunt-Shows üblich in Deutsch über ein Band eingesprochen. Zwar verpasste hin und wieder der ein oder andere Akteur seinen Einsatz und nicht jeder Charakter hatte eine passende Stimme (Bruce Wayne…). Doch war die deutsche Version sonst schon in Ordnung. Auch die Charaktere wurden gut getroffen und einiges zu Lachen gab’s obendrein auch noch.


Eins ist klar: Man darf nicht die Inszenierung eines Arkham Asylum(PS3, 360, PC) oder die Storytiefe eines Dark Knight(DVD) erwarten. Aber das war auch niemals die Absicht von Batman Live. Alles in Allem war diese Interpretation des dunklen Ritters sehr beeindruckend und mehr als sehenswert. Die Stunteinlagen, die Effekte, die Charaktere. Alles war gut gemacht und hat uns wirklich toll unterhalten. Da wäre man auch noch länger als 2 Stunden auf seinem Platz sitzen geblieben.


Am Ende hab ich mir übrigens noch ein nettes Batman-Shirt geholt ;)


-euer Genesis

Dienstag, 7. Februar 2012

Shoppingtrip durch Wien

Vergangenes Wochenende war ich mit meiner Freundin zusammen in Wien. Hauptgrund war Batman Live in der Wiener Stadthalle (Bericht folgt). Doch dass ich unbedingt in einige spezielle Shops einen Abstecher machen musste war trotz der eisigen Temperaturen ebenso klar.

Den ersten Halt machen wir noch auf dem Weg ins Hotel beim Mangaladen Planet Japan:




Dort angekommen wusste ich zuerst gar nicht wohin ich als erstes schauen sollte. Wie ein kleiner Junge in einem Süßigkeitengeschäft musste ich den kompletten Laden auf den Kopf stellen. Mangas, Figuren und jede Menge Merchandise ließen mein Otaku Herz höher schlagen. Im Endeffekt schlug ich hier bei 9 Mangas zu.

Der Shop befindet sich übrigens ganz in der Nähe des Praters in der Ausstellungsstraße. Wer also ebenfalls mal einen Blick riskieren möchte…


Weiter ging’s etwas später. Direkt in der Mariahilferstraße gibt es eine Abzweigung in die Kaiserstraße. Dort befand sich der zweite Laden auf meiner Shoppingliste: Der Comicladen Runch!:







Es stellte sich schnell heraus, dass dieser Laden sogar noch ne Nummer größer ist als der vorherige. Gleich beim Eingang standen dann auch jede Menge Mangas und dazu passendes Merchandise. Doch damit noch lange nicht genug. Auf zwei Etagen präsentiert der Laden noch jede Menge Comicbücher, Artbooks und Merchandise wie Postkarten, Shirts und anderes teils sehr kostspieliges Zeug. Wer sich übrigens für alte Literatur zum Thema Star Trek, Star Wars oder ähnliches interessiert sollte ebenfalls dringend vorbei schauen. Denn im oberen Stockwerk findet man richtige Schätze. Soweit ich das zumindest beurteilen kann.

Hier schlug ich sogar noch mehr zu. Ein Manga, drei Figuren und diverse Schlüsselanhänger wanderten in meine Einkaufstüte.


Der letzte Laden auf meiner Liste war der Sammelkartenfachmarkt Spielraum. Er befindet sich etwa 5 Minuten entfernt von der Einkaufsmeile in der Otto-Bauer-Gasse.

Abgeschlossen wurde der eisige Einkaufsnachmittag durch einen Besuch in einem Schoko-Laden (Wortwitz *hust*) und einer Portion gebratene Nudeln beim Asiaten.


Meine Beute:



 Buster Sword, Stellargeistschlüssel, Gunblade und Cloudy Wolf



Fazit: Wer in Wien ist und sich nur etwas für Mangas, Comics und Merchandise interessiert sollte unbedingt einen Blick in die Läden riskieren. Sammelkartenfans finden im Spielraum alles was sie brauchen.

Dann bis zum nächsten Mal und nicht erfrieren:
-euer Genesis

Montag, 6. Februar 2012

Letzten Sonntag im TV - Outlander




Gestern lief er auf ProSieben und schon nach dem ersten Trailer weckte der Film mein Interesse. Das Setting erinnerte mich stark an Skyrim und eine Mischung aus Science Fiction und Nordischer Fantasy musste doch was taugen oder?


Die Erde in einer Zeit in der die Wikinger in Skandinavien herrschten. Ein Raumschiff einer anderen Zivilisation stürzt herab. In ihm befindet sich der letzte Überlebende der Crew. Doch er ist nicht allein. Der unbekannte wird von einem ansässigen Stamm gefangen genommen und eines Angriffes beschuldigt. Doch bald schon stellt sich heraus, dass die Angriffe nicht menschlichen Ursprungs sind. Um die Kreatur zu besiegen müssen sich die Wikinger mit dem Unbekannten, der sich als Nordländer ausgibt, verbünden.


Ich muss sagen, dass mir der Film recht gut gefallen hat. Zwar darf man genretypisch nichts Herausragendes erwarten, doch unterhält der Film auf gutem Niveau. Die Effekte und das Setting überzeugen auf voller Linie und die Kombination zwischen nordischer Fantasy und Science Fiction ist sehr interessant. Ich kann den Film nur jedem Fan schlichter aber unterhaltsamer Fantasy empfehlen. Besonders Fans von Skyrim werden Outlander mögen. Denn angefangen beim Schauplatz bis hin zu den Namen der Protagonisten wird man sehr oft an den Rollenspielepos erinnert. Es gibt sogar einen Kerl mit dem Namen Ulfric ;D


-euer Genesis

Mittwoch, 1. Februar 2012

Assassin’s Creed Revelations (PS 3)




Eigentlich habe ich Ezio’s drittes Abenteuer schon letztes Jahr durch gespielt. Doch bin ich jetzt im Moment gerade drauf und dann meinen Spielstand zu perfektionieren. Deshalb dachte ich, ein paar Worte zum Spiel können nicht schaden.

Nach dem offenen Ende in AC: Brotherhood war schon 2010 klar, dass es spannend weitergehen würde. Desmond ist gefangen im Animus und seinem eigenen gestörten Unterbewusstsein. Er findet sich auf der sogenannten „Animus-Insel“ wieder. Eine bizarre Insel im Datenspeicher des Animus von dem aus man erneut Erinnerungen aus der Vergangenheit nachspielen muss. Im Vordergrund steht dabei natürlich erneut der Florentiner Ezio Auditore Da Firenze. Der gealterte Italiener macht sich mit einem klaren Ziel auf nach Masyaf. Er will Altairs geheime Bibliothek finden, die irgendwo unter der Stadt liegen soll. Dass ihm die Templer dabei erneut im Wege stehen ist ebenso klar wie die Kapuze bei der Assassinentracht.





Pompöser Auftakt

So episch war’s wirklich noch nie. Das Spiel wird eingeleitet durch eine beeindruckende Rendersequenz die mit dem Titelsong von Revelations untermalt wird. Ezio reist auf stürmischer See, klettert in Gebirgen und erreicht schlussendlich Masyaf. Dort angekommen trifft er jedoch auf eine Truppe Templer welche sich ihm in den Weg stellen. Elegant und tödlich wie eh und je schaltet er einen nach dem anderen aus, während man dabei Ezios Vorlesungen aus seinem Brief an seine Schwester Claudia lauscht. Atmosphäre pur! Plötzlich wird der inzwischen wesentlich nachdenklichere Ezio durch eine Erscheinung in der Form von Altair abgelenkt und unterliegt im Kampf. Schon diese eine Szene fängt den Geist der Serie so gut ein wie noch nie. Gänsehaut ist da vorprogrammiert.




Ein neues Ziel, eine neue Stadt

Einige Zeit später erreicht Ezio endlich den Haupthandlungsort von Revelations. Die Stadt Konstantinopel (heute bekannt als Istanbul). Er hat die Bibliothek gefunden. Doch benötigt er zuerst alle Masyaf-Schlüssel um sie zu öffnen. Damit hat er auch seine Hauptaufgabe in Revelations gefunden. Nebenbei erledigt man noch einige Aufträge für die örtlichen Assasinen und Prinz Süleyman und gerät in den Konflikt zwischen Byzantiner und Osmanen. Die Stadt ist wieder einmal hervorragend gelungen. Liebend gern erklimmt man die Wände alter Wöhnhäuser und bekannter Denkmäler. Dabei ist Konstantinopel jedoch viel verwinkelter als etwa Rom oder Venedig. Ansonsten ist eigentlich alles beim Alten. Man kann Geschäfte renovieren, Assassinen rekrutieren und ausbilden oder sich diversen Sammelaufgaben widmen. Auch die Technik hat sich nicht großartig verändert. Einiges wurde verbessert und optisch geht das Spiel wirklich mehr als in Ordnung. Mir sind auch keine Zeilenverschiebungen oder ähnliches aufgefallen.


Ein paar Neuerungen gibt’s dann aber bei all den Traditionen doch: Zu allererst gibt es die neuen Bomben mit denen man Ziele vergiften, vernebeln, lähmen, weglocken oder töten kann. Diese sind grundsätzlich zwar interessant aber bei dem wie immer recht einfachen Schwierigkeitsgrad eigentlich nicht nötig. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit seine Festen gegen die Templer zu verteidigen indem man ein Minispiel beginnt. Wird eine Basis angegriffen muss Ezio zu dieser laufen und in bester Tower-Defense-Manier Assassinen und Barrieren platzieren. Das macht auch einigen Spaß. Doch leider zieht sich das ganze nach einer Weile und man hat eigentlich gar keine Lust mehr das dritte Mal in einer Stunde seine Feste zu verteidigen. Zum Glück werden die Festen uneinnehmbar sobald man einen Meisterassassinen ausgebildet und einer Basis zugewiesen hat.





Doppelter Assassine

Ezio setzt seine Suche nach den Schlüsseln fort. Unterstützt wird er dabei von einer jungen Italienerin. Zwischen den beiden scheint es zu knistern. Doch Ezios Verpflichtung als Assassine steht ihm im Weg irgendwelche Gefühle zu zulassen. Nichts desto trotz kooperiert er mit ihr ohne sie ein zu weihen. Zusammen finden sie einen Schlüssel nach dem anderen. Nachdem Ezio diese untersucht hat kommt endlich auch Altair zum Einsatz. Man spielt diverse Momente in dessen Leben nach und erfährt somit nun endlich mehr über seine Geschichte.

Ich muss zugeben, dass ich etwas gespaltener Meinung bin was Revelations betrifft. Einerseits stimmen die Zutaten wie immer. Tolle Technik und gutes Gameplay. Das Spiel ist die meiste Zeit über zu einfach. So ist Ezio trotz seines hohen Alters immer noch flink wie mit Zwanzig und rennt dank der neuen Hakenklinge jetzt noch leichter über die Dächer. Auch die Story kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz. Sie ist zwar spannend. Doch oft erledigt man nur fast belanglose Missionen ständig mit dem Gedanken im Hinterkopf: „Wann geht es denn endlich richtig weiter!“ Zum Glück zieht die Story gegen Schluss etwas an. Spätestens wenn man endlich die Bibliothek betritt ist man wieder vollkommen begeistert. (Dies übrigens 2-mal ;)) Genau wie der Auftakt ist auch das Finale so pompös und mitreißend wie noch nie. Ich will nicht zuviel verraten, aber man erfährt endlich mehr über die sogenannte „erste Zivilisation“.





Ich werde jetzt noch etwas durch Konstantinopel streifen und die letzten Geheimnisse der Stadt lüften und anschließend ein paar Runden online auf Jagd gehen. Assassin’s Creed Revelations war wieder ein Genuss für mich und bis auf ein paar Punkte passte eigentlich wieder alles. Wenn die Entwickler in Assassin’s Creed 3 wieder mehr Story und einige frische Ideen einbringen bin ich mir sicher, dass auch der letzte Teil der Trilogie ein Erfolg wird.

-euer Genesis

Dienstag, 31. Januar 2012

Ein Song - 3 Versionen

Und wieder ein Beitrag zum Thema Musik. Heute hab ich einen ganz speziellen Song ausgesucht. Und zwar in 3 Versionen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es geht um Adele's "Rolling in the Deep". Ein sehr schönes Lied, das mir auch im Original gut gefällt.




Ich denke alle sollten den Hit kennen. Läuft ja oft genug im Radio. Ich bin persönlich kein großer Adele Fan. Vorallem ihr aktueller Song sagt mir garnicht zu. Trotzdem: Rolling in the Deep ist ein fantastisches Lied!

Kommen wir zur zweiten und meiner Lieblingsversion. Das kommt vielleicht auch davon, dass sie von einer meiner Lieblingsbands performt wird. Die Rede ist von Linkin Park:


Chester hat nochmal einiges aus dem Song rausgeholt. Seine raue und wilde Stimme passt perfekt und sorgt zumindest bei mir für ordentlich Gänsehaut. Fantastisch! Dass man einen sonst schon recht guten Song so genial covern kann.

Zum Schluss kommt noch ein Geheimtipp für alle Metal-Fans. Die Band "Amyst" präsentiert eine ganz spezielle Version von Rolling in the Deep:


Auch diese Version gefällt mir sehr gut, da ich ein absoluter Metal-Fan bin und der Frontsänger zudem eine außergewöhnliche Stimme hat. Dazu noch ordentliche Screams. Doch richtig genial wird der Song erst beim Refrain.

Und nicht vergessen: Doublebass macht alles besser. Naja fast ;)

-euer Genesis

Freitag, 27. Januar 2012

Battlefield 3 - epischster Kill aller Zeiten

Stellt euch folgende Situation vor: Da spielt man Battlefield 3 und dreht gemütlich mit seinem Jet ein Paar Runden über den Köpfen der Feinde und plötzlich bemerkt man, dass man von einem gegnerischen Flugzeug verfolgt wird. Was also tun? Diese Situation kennen sicher die meisten Battlefield-Spieler und es gibt einige Lösungen für das Problem. Dass es auch „etwas“ unkonventioneller geht beweist folgender Clip:


Ich habe das Video schon einige Male angeschaut und finde es immer noch genial! Der Sprung aus dem Jet, dann der Raketenwerfer und weiter geht's! Dieser Kill gehört genügend gewürdigt!

-euer Genesis

Mittwoch, 25. Januar 2012

Genesis' Musiktipp #4


Helia - Alejandro (Lady Gaga Cover)


Die Meisten sollten den weltbekannten Pop-Song von Lady Gaga kennen. Ich persönlich bin kein großer Fan von ihr. Doch ihre Songs erfreuen sich großer Beliebtheit in der Metal-Cover Szene. Das haben auch die Jungs von Helia begriffen und liefern mit Alejandro eine grandiose Neuauflage die Lady Gaga zeigt wie Musik zu klingen hat! Ich persönlich finde den vorallem den klaren Gesang durch Vocalist Giaccomo ausgezeichnet. Aber auch der Rest kann sich hören lassen! Ich wünsche euch viel Spaß mit Alejandro ohne Lady Gaga.

-euer Genesis

Dienstag, 24. Januar 2012

Bakuman (Manga)

Nachdem ich schon von Death Note mehr als begeistert war und sowohl den Anime, die Mangas und die Romane konsumiert hatte entschloss ich mich nun endlich auch die neue Serie des Duos Tsugumi Ohba und Takeshi Obata zu lesen.



In Bakuman geht es um die beiden Mittelschüler Moritaka Mashiro und Akito Takagi die den Traum verfolgen berühmte Mangaka zu werden. Dabei ist Moritaka für die Zeichnungen und Akito für die Story zuständig. Der Manga behandelt sowohl den Werdegang der Beiden, als auch ihre persönlichen Geschichten. Nebenbei erfährt man mehr über das Medium Manga und dessen Bedeutung in Japan als sonst irgendwo. Von den unterschiedlichen Zeichentechniken bis hin zur Funktionsweise eines Verlages wird schon im ersten Band einiges für Interessierte geboten. Dabei bleibt die Geschichte stets spannend und Verweise und Anspielungen auf erfolgreiche Mangas stehen an der Tagesordnung. Die Zeichnungen sind Obata-typisch wieder hervorragend und strotzen nur so vor Detailreichtum. Realistische Grafiken kombiniert mit seinem eigenen Stil schaffen es erneut zu überzeugen.

Wenn man Naruto, One Piece, Bleach und Co gewohnt ist, bietet Bakuman eine angenehme Abwechslung. Denn der Manga beschäftigt sich ausnahmsweise nicht mit Kämpfen und Abenteuern, sondern mit den Personen dahinter. Ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bänder holen und wünsche allen Otakus und auch Nicht-Otakus viel Spaß beim Lesen.


-euer Genesis

Mittwoch, 18. Januar 2012

Die besten Games ALLER Zeiten - Yoshi's Island (SNES, GBA, 3DS)



Das meiner Meinung nach beste Jump’and Run aller Zeiten kehrte im Zuge der „Botschafter“-Aktion von Nintendo endlich zurück! Schon am SNES liebte ich es mit den Yoshis durch die Levels zu springen und dabei jede Menge gepunktete Eier durch die Gegend zu schmeißen. Nun konnte ich das erneut tun. Denn Nintendo war so gütig, allen Käufern des 3DS, die den Handheld bereits im Sommer gekauft, 10 kostenlose NES und 10 GBA-Spiele zu spendieren. Darunter echte Perlen wie Super Mario Bros, Metroid, The Legend of Zelda: the Minish Cap und eben auch Yoshi’s Island.




Die typischen „Mario“-Stärken

Genau wie schon vor über 10 Jahren steuert man in Super Mario Land 3 nicht den italienischen Klempner, sondern eines der Dino-ähnlichen Wesen namens Yoshi, welcher Baby-Mario auf dem Rücken trägt. Das Spielprinzip ist genau so einfach, wie genial. Genau wie in den Abenteuern mit dem schnautzbärtigen Mützenträger läuft man von links nach rechts und bahnt sich sienen Weg über bodenlose Abgründe und heimtückische Gegner. Dabei bleibt Yoshi’s Island jedoch wesentlich einfallsreicher als jedes 2D-Mario.


Jetzt nur nicht den Kopf verlieren


Neue „Yoshi“-Stärken

Man läuft durch die unterschiedlichsten Terrains, zerstampft oder schluckt Gegner. Anschließend produziert Yoshi ein Ei, welches man auf alles und jeden abschießen kann. Man aktiviert damit Schalter, lässt Fragezeichen-Wolken zerplatzen, oder befördert zu mächtige Gegner ins Jenseits. Für noch mehr Abwechslung sorgen die Fahrzeug-Einlagen in denen sich Yoshi in ein Auto, einen Helikopter, einen Maulwurfsbagger, ein Uboot oder sogar eine Dampflok verwandelt. Auch Mario selbst kann man in einigen Sequenzen steuern. Erwischt man einen Superstern wird Yoshi selbst in ein überdimensionales Ei gesperrt und der kleine Baby-Mario rast als unbesiegbares Super-Baby über die Levels. Lediglich Abgründe werden dem kleinen Racker zum Verhängnis.

Auch an der eigentlichen Spielmechanik hat sich zu Mario einiges geändert. Yoshi kann kurzzeitig nach jedem Sprung fliegen und Gegner können einen nicht direkt ins Jenseits befördern. Wird man von irgendetwas gefährlichen getroffen, so verliert man Mario welcher in einer Blase davon schwebt. Nun heißt es schnell sein. Man hat nur eine begrenzte Zeit zwischen 10 und 30 Sekunden bevor Baby-Mario von Kamek’s Schergen entführt wird. Dazu gehören auch die sehr einfallsreich designten Bossgegner. Kamek verwandelt sie mithilfe seiner Magie von 0815-Gegnern in übergroße Ausgaben ihrer selbst, die alle eine spezielle Taktik erfordern. Ein weiterer großer Pluspunkt im Vergleich zu Marios 2D-Abenteuern bei denen mehrmaliges „Draufspringen“ meistens ausreicht. Auch der Grafikstil und die Musik sind Gründe, weshalb ich mich schon damals regelrecht in das Spiel verliebt habe.


Gänsehaut-Feeling


Immer noch TOP!

Auch nach so vielen Jahren macht Yoshi’s Island genau soviel Spaß wie früher und es war wieder schnell durch gezockt. Ich stellte mich Bowser in dem meiner Meinung nach besten Bosskampf gegen den König der Koopas den es je in einem Spiel gab. Man beschießt den riesigen Kollegen mit übergroßen Eiern während dieser auf einen zuläuft. Dabei muss man zudem darauf achten nicht von dem immer mehr zerbröckelnden Level fällt. Am Ende schaffte ich es dann nach etwa 6 Anläufen und auch Baby-Luigi war gerettet. Die Erinnerung an eines meiner ersten Spiele überhaupt war zurück und mit einem lachenden und einem weinenden Auge sah ich mir die Credits an. Yoshi’s Island wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und nachdem ich meinem GBA zusammen mit dem Spiel damals verkauft habe (warum nur ich Depp?!) bin ich überglücklich dass Nintendo diese Perle der Videospielgeschichte wieder ausgegraben hat. Vielleicht ist ja irgendwann ein neuer Teil drin. Wer weiß…


Euer Genesis


Freitag, 13. Januar 2012

Das Videospieljahr 2011 - mein Rückblick

Sooo. Leider etwas verspätet aber doch gibt‘s von mir auch einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2011. Zumindest was das Thema Videospiele angeht. Es gab viele Spiele - Einige Enttäuschungen - und noch viel mehr Hits! Ein wirklich grandioses Jahr für jeden Gamer. Und das sage ich ohne alle Toptitel überhaupt gespielt zu haben.


Enttäuschungen

Leider blieben mir auch in DEM Videospieljahr überhaupt einige Enttäuschungen nicht erspart. So hieß zum Beispiel, dass sich Battlefield 3 nicht nur auf den Multiplayer konzentrieren werden. Sondern auch eine sehr gute Kampagne bieten sollte. Naja. Das war wohl nichts… Zwar gibt’s es im Shooter wirklich sehr schöne Cutscenes. Mehr als eine COD-typische Schießbuden-Ballerei ist die Kampagne jedoch nicht. Dafür hat mich der Multiplayer sehr überzeugt und eigentlich kauft man sich Battlefield ja vornehmlich für eben jenen. Ebenfalls leicht enttäuscht wurde ich durch Dragon Age II. Aber warum eigentlich? Die Grafik war in Ordnung. Der Sound war gut. Die deutsche Sprachausgabe überdurchschnittlich und viele lästige Bugs des Vorgängers wurden ausgemerzt. Doch irgendwie wollte es einfach nicht so gefallen wie Origins. Eins vorweg: Mir hat Dragon Age II sehr viel Spaß gemacht. Doch für den dritten Teil erwarte ich wieder mehr in Richtung Vorgänger. Und das wars auch schon. Kommen wir somit zu den:

Highlights

Und davon gabs 2011 ja mehr als genug. Fangen wir beim einzigen DS Spiel meiner Aufstellung an. Pokemon: Schwarze Edition. Seit je her bin ich ein riesiger Pokemon-Fan. Zumindest was die Rollenspiele betrifft. Und der neueste Ableger konnte mich wirklich überzeugen. Die neuen Taschenmonster fügten sich wieder hervorragend in die Reihe ein und die gesamte Geschichte war diesmal irgendwie anders. Spannender, mysteriöser und ernster. Einzig die vielen Online-Features nerven mich jetzt noch.

Einige Wochen später holte ich mir dann den Nintendo 3DS zusammen mit Ocarina of Time. Ich bin ehrlich. Ich hab das Spiel immer noch nicht durch. Vielleicht schaffe ich das ja in nächster Zeit mal. Viel interessanter fand ich da schon das für mich beste Handheld-Spiel 2011: Mario Kart 7. Ich glaube ich muss auch gar nicht viel dazu sagen. Es macht Spaß, sieht gut aus und zusammen mit Freunden rockt das Teil einfach nur!

Im Bereich der Shooter hat mich ein Spiel wirklich begeistert. Crysis 2 schaffte es mit atemberaubender Grafik, einem sehr stimmigen Soundtrack und variantenreichem Gameplay jeden anderen Shooter des vergangenen Jahres aus zu stechen und trotz einiger Macken ist Crysis 2 für mich der Shooter des Jahres 2011.


Die Überraschungen

Auch solche gab es mehr als genug. So hat mich Dead Island wirklich sehr gut unterhalten. Bei keinem Zombie-Spiel zuvor hatte ich so stark das Gefühl wirklich um mein Leben zu kämpfen wie im Inselabenteuer des polnischen Studios Techland. Hinzu kam eine grandiose Kulisse die sich mehr als sehen lassen kann.

Auch zwei Handheld Titel haben es in die Liste der größten Überraschungen 2011 geschafft. Das wäre zum einen One Piece: Gigant Battle, das eine Art Super Smash Bros mit One Piece Charakteren und einem sehr umfangreichen Kampfsystem ist. Zum anderen Square Enix‘ Shooter-RPG The 3rd Birthday. Einige coole Einfälle, interessante Charaktere und eine spannende Story haben mich einige Stunden an die PSP gefesselt und das Spiel wurde 2mal beendet. Die Schlusssequenz hat mich dann erneut überzeugt.

Endspurt! Zwei grandiose Titel verbleiben noch auf meiner Liste. Ich beginne mit Dragon Age: Origins. Als ich mir die Ultimate Edition im Februar bestellte erwartete ich ein gutes Rollenspiel mit interessanter Story. Doch meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Obwohl die Technik teilweise wirklich als mangelhaft bezeichnet werden könnte fesselte mich Biowares Rollenspielepos in den ersten Minuten. Einen Charakter erstellen. Die spezifische Vorgeschichte erleben und auf die Jagd nach der dunklen Brut gehen. Dabei jede Menge Verbündete versammeln und stets neue Geschichten erleben. Selten hat man am Ende eines Spiel wirklich so sehr das Gefühl etwas erreicht zu haben wie bei Dragon Age: Origins.

Das Beste kommt bekanntlich ja zum Schluss und somit präsentiere ich den für mich größten Überraschungshit und gleichzeitig mein Game oft the Year 2011! Ich hatte die Collector’s Edition schon vorher bei Amazon reserviert, da ich ein durchaus gutes Spiel erwartete. Doch alle meine Erwartungen wurden übertroffen als ich durch die Straßen vom ehemaligen Gotham City glitt. Ja genau. Die Rede ist von Batman: Arkham City. Die 95% von Gamepro sprechen schon für sich. Doch mit solch einem grandiosen Spiel hatte ich nicht gerechnet. Hier stimmt einfach alles. Die Geschichte ist spannend, das Kampfsystem einfach nur dynamisch und die Technik über jeden Zweifel erhaben. Die Stadt ist detailliert und die deutsche Sprachausgabe sucht ihres gleichen.

Tja. Das wars dann auch schon mit meinem Jahresrückblick. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin so tolle Spiele zocken dürfen und bedanke mich nochmal bei allen Lesern. So jetzt muss ich noch schnell Skyrim durch zocken und mich weiter an Skyward Sword setzen um nicht im Februar in Bedrängnis zu kommen, wenn Final Fantasy XIII-2, Catherine und the Last Story erscheinen.

Bis bald,
euer Genesis